Das Zusammenspiel zwischen HR und Kommunikation wird aktuell als größte Herausforderung beim Employer Branding angesehen. (Grafik © DAPR)

Das Zusammenspiel zwischen HR und Kommunikation ist aktuell die größte Hürde, wenn Unternehmen ihre Arbeitgebermarke stärken möchten. Dies ist eines der Kernergebnisse der DAPR-Umfrage zur Arbeitgeberkommunikation 2018. Im Sommer dieses Jahres hatte der Aus- und Weiterbilder rund 100 Fach- und Führungskräfte aus HR, Unternehmenskommunikation, Marketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem zu aktuellen Herausforderungen in der HR Kommunikation befragt.

„Besonders interessant sind die von den Befragten aktuell genannten Aufgaben bei der Stärkung der eigenen Unternehmensmarke und somit auch Arbeitgebermarke“, sagt Nils Hille, Geschäftsleiter der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR). Die Fach- und Führungskräfte sehen neben dem Zusammenspiel zwischen HR und Kommunikation (von 59 % der Befragten genannt) den Fachkräftemangel (43 %) sowie die Analyse der eigenen Unternehmenskultur (29 %) als größte Herausforderungen.

Die weiteren Kernergebnisse der Befragung im Überblick:

In diesem und im nächsten Jahr stehen vor allem folgende Themen auf der Agenda der Verantwortlichen:

  • Employee Branding & Interne Kommunikation (für 53 % der Befragten),
  • Recruiting bzw. Bewerbermanagement (51 %) sowie
  • Employer Branding (46 %)

Die Personalabteilungen tragen nach wie vor die Hauptverantwortung für Recruiting (86 %), Personalmarketing (66 %) und Employer Branding (50 %). Die Kommunikatoren spielen meist noch eine untergeordnete Rolle in diesen Aufgabenfeldern.

„Die Umfrageergebnisse sind auch für die künftige Arbeit der DAPR relevant“, sagt Nils Hille. „Zum einen unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung unserer Weiterbildung zum HR Communication Manager, denn genau im Rahmen dieses Angebotes fördern wir die Zusammenarbeit von Kommunikatoren und Personalverantwortlichen. Zum anderen bekräftigen die Umfrageergebnisse unsere Entscheidung, mit unserem neuen Angebot der ‚Intensivausbildung Interne Kommunikation und Change‘, an den Markt zu gehen: Denn für mehr als die Hälfte der Befragten hat die Interne Kommunikation in den nächsten Jahren Priorität.“

Weitere Informationen zur Befragung der DAPR finden Interessierte hier auf der DAPR-Website.

Über die Befragung: 98 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Agenturen, Organisationen, Verlagen und Stiftungen, die in den Bereichen HR, Unternehmenskommunikation, Marketing oder PR tätig sind, nahmen zwischen dem 16. Juli und dem 31. August an der DAPR-Befragung teil.


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