Interviews & Debatten PR Journal

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Heute NEU im PR-Journal

  • Interviews & Debatten „KI macht medizinische Substanz noch wichtiger“

  • Personalien Peter von Kageneck verstärkt Corporate Communications von Vodafone Deutschland

  • Fachbeiträge Vom ersten Impuls zur Medienwelle: Der steile Aufstieg des „Pflegedeckels“

  • Fachbeiträge Gesundheitskommunikation: Spezialisten prägen die Spitze 

  • Personalien Uniper ordnet Politik- und Kommunikationsbereich neu

  • Personalien Von Mende stellt Geschäftsführung neu auf

  • Etats Kruger begleitet Geelys Deutschlandstart

  • Interviews & Debatten „Die Trennlinie bei Social Media verläuft zwischen strategischer und reaktiver Nutzung“

  • Interviews & Debatten „Nicht mehr ‚sieht echt aus‘ entscheidet, sondern ‚ist verifiziert‘“

  • Personalien Ulrike Schiermeister und Stefan Moriße ordnen Eons Reputationsmanagement neu

  • Personalien Amanda Lacerda übernimmt Kommunikation bei ContiTech

  • Studien Social Ads Studie 2026: Meta bleibt vorn, TikTok wird effizienter

  • Interviews & Debatten „Man darf nicht erst im Ernstfall anfangen zu kommunizieren“

  • Etats Palmer Hargreaves kommuniziert für NRW Bank

  • Personalien Ryze Digital stellt Geschäftsführung neu auf

  • Personalien Miriam Holbe-Finkelnburg übernimmt Leitung bei Hotwire

  • Kommentare & Kolumnen „90 Prozent von dem, was wir täglich schreiben, wäre für einen normalen Zeitungsleser irrelevant”

  • Junge Talente Campus Relations wählt neuen Vorstand

  • Interviews & Debatten „Mehr Kommunikation bedeutet eben nicht mehr Wirkung“

  • Etats Tonka gewinnt LinkedIn für PR im DACH-Raum

  • Personalien Boris Binkowska wird Managing Partner bei H Advisors Gauly

  • Studien GEO-Debatte auf Reddit unterschätzt Earned Media

  • Branche Pressrelations startet mit Mauro Stoico in Italien

  • Branche Die neuen Ad-hoc-Publizitätspflichten

  • Branche Wenn KI zum Stakeholder wird und Kommunikation neu zuhören muss

  • Personalien Tina Kulow und RBB gehen wieder getrennte Wege

  • Studien Social Media und KI werden fester Teil der Unternehmenskommunikation

  • Rezensionen Tina Sprung: 30 Minuten Generation Alpha

  • Fachbeiträge Jedes Wort zählt: Reputationsrisiken im GEO-Zeitalter

  • Etats Faktor 3 übernimmt PR für Acer in DACH

  • Etats The Medical Network übernimmt Kommunikation für Init

  • Etats Cléo Public Relations übernimmt PR für Soulhouse

  • Branche Halt mal! Was auf dem Kommunikationskongress 2026 los war

  • Studien Management-Klassiker geben Mitarbeiterkommunikation neue Impulse

  • Personalien Christian Necker verstärkt Geschäftsführung von Serviceplan Boosting Health

  • Junge Talente GPRA Young Professionals fordern mehr Verantwortung in der Beratung

  • Branche PR-Rat zieht klare Grenzen für KI-Einsatz

  • Branche AItastic sichert sich langfristige KI-Lizenz von PMG

  • Etats Bali-Hotel Supersenang holt Out of Office Office für internationale PR

  • Personalien Andreas Marx geht zu The Trailblazers

  • Studien Unternehmen übernehmen mehr Marketingaufgaben selbst

  • Personalien Daniel Stolpe wird Director bei LMK

  • Personalien Laurence Trillig übernimmt neue Leitung bei ING Deutschland

  • Branche Karsten Krämer und Verena Letzner gründen neue Beratung

  • Branche Newskontor veröffentlicht Top-100-Liste europäischer Krypto-Journalisten

  • Fachbeiträge Ohne (alte) Basics geht es auch heute nicht

  • Kommentare & Kolumnen Kommunikation allein wird es nicht retten

  • Personalien Marc Ahlers steigt bei Commerzbank auf

  • Etats Pilot Nürnberg übernimmt Media-Etat von Clever Fit

  • Etats Call Toni Retail gewinnt Handelsmarketing-Etat von Opel

Interviews & Debatten

Stefanie Mayer und Nicolas Mayr von Dpmed sind auf Gesundheitskommunikation spezialisiert. Sie betonen: Medizinische Substanz wird im KI-Zeitalter noch wichtiger. (Foto: dpmed)
Info

Stefanie Mayer und Nicolas Mayr von Dpmed
„KI macht medizinische Substanz noch wichtiger“

In der Gesundheitskommunikation beschleunigt KI viele Prozesse, Omnichannel bleibt oft Anspruch statt Wirklichkeit und Kunden schauen genauer auf Budgets und Wirkung. Gleichzeitig wächst nach Beobachtung der auf Health spezialisierten Agentur Dpmed der Bedarf an Strategie und wissenschaftlich belastbaren Inhalten. Im Interview sprechen die Geschäftsführer:innen Stefanie Mayer und Nicolas Mayr darüber, wie sich das Business der Healthcare-Kommunikation verändert, warum isolierte Einzelleistungen an Bedeutung verlieren – und weshalb Technologie medizinische Expertise nicht ersetzt, sondern wertvoller macht.

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Mangelde Ressourcen sind die größte Herausforderung bei der Etablierung von Social Media im B2B, betont Jacqueline Althaller. (Foto: Susie Knoll)
Mangelde Ressourcen sind die größte Herausforderung bei der Etablierung von Social Media im B2B, betont Jacqueline Althaller. (Foto: Susie Knoll)

Jacqueline Althaller „Die Trennlinie bei Social Media verläuft zwischen strategischer und reaktiver Nutzung“

99 Prozent der befragten B2B-Unternehmen nutzen inzwischen Social Media. Doch Präsenz allein sagt wenig über die Qualität der Kommunikation aus: Nur rund ein Drittel erreicht im neuen Maturity Index der Langzeitstudie „Social Media in der B2B-Kommunikation“ den höchsten Reifegrad. Jacqueline Althaller ist geschäftsführende Gesellschafterin von Althaller Communication und Studienherausgeberin seit 16 Jahren. Im Interview spricht sie unter anderem darüber, weshalb LinkedIn trotz seiner Dominanz Ermüdungserscheinungen zeigt, welche Rolle Corporate Influencer künftig spielen und wie KI die Arbeit von Kommunikationsabteilungen verändert.

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Nuno Pedro dos Santos, Head of PR bei Serviceplan Public Relations & Content, sieht Deepfakes als wachsende Herausforderung für Unternehmenskommunikation und Reputation. (Foto: Serviceplan PR & Content)
Nuno Pedro dos Santos, Head of PR bei Serviceplan Public Relations & Content, sieht Deepfakes als wachsende Herausforderung für Unternehmenskommunikation und Reputation. (Foto: Serviceplan PR & Content)

Deepfakes: Wenn Unternehmen beweisen müssen, was echt ist „Nicht mehr ‚sieht echt aus‘ entscheidet, sondern ‚ist verifiziert‘“

Ein Video des CEOs, eine Sprachnachricht aus dem Vorstand, ein vermeintliches Statement der Geschäftsführung: Mit generativer KI lassen sich klassische Vertrauenssignale immer leichter imitieren. Deepfakes werden vom Cyberrisiko zum Reputationsproblem. Seit August gelten zudem neue Transparenzpflichten des EU AI Act. Für Kommunikationsabteilungen stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wie lässt sich Vertrauen schützen, wenn selbst Stimme, Gesicht und Video nicht mehr zweifelsfrei belegen, wer tatsächlich spricht? Nuno Pedro dos Santos, Head of PR bei Serviceplan Public Relations & Content, ordnet die Risiken ein und zeigt, worauf sich Unternehmen jetzt vorbereiten sollten.

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Malin Stute und Benedikt Spangardt im Stabsraum des Havariekommandos. Von hier aus werden die Einsätze des Havariekommandos im Ernstfall geführt. Als Teil des Stabs sind beide für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. (Foto: Havariekommando)
Malin Stute und Benedikt Spangardt im Stabsraum des Havariekommandos. Von hier aus werden die Einsätze des Havariekommandos im Ernstfall geführt. Als Teil des Stabs sind beide für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. (Foto: Havariekommando)

Benedikt Spangardt und Malin Stute vom Havariekommando „Man darf nicht erst im Ernstfall anfangen zu kommunizieren“

Das Havariekommando wird vor allem dann sichtbar, wenn auf Nord- oder Ostsee etwas schiefläuft. Dr. Benedikt Spangardt, Leiter der Stabsstelle Kommunikation, und Pressesprecherin Malin Stute sprechen darüber, warum Vertrauen lange vor einer Krise aufgebaut werden muss, wie sich Kommunikation für den Ernstfall trainieren lässt und welche Rolle LinkedIn dabei spielt. Außerdem geht es um persönliche Kommunikation, kurze Entscheidungswege und die Frage, wo Transparenz endet, wenn Sicherheitsinteressen von Einsatzkräften und Partnerbehörden berührt sind. Deutlich wird: Krisenkommunikation beginnt für beide weit vor dem eigentlichen Einsatz.

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Die Neuaufstellung ist eine Reaktion auf den Markt und auf einen dringenden Bedarf auf Kundenseite, betont Roland Heintze. (Foto: PER Group)
Die Neuaufstellung ist eine Reaktion auf den Markt und auf einen dringenden Bedarf auf Kundenseite, betont Roland Heintze. (Foto: PER Group)

Roland Heintze, Geschäftsführer der PER Group „Mehr Kommunikation bedeutet eben nicht mehr Wirkung“

Aus der Faktenkontor-Gruppe wird die PER Group. Unter einer gemeinsamen Marke sollen fünf Gesellschaften enger zusammenarbeiten und Kommunikation, Daten, Analyse und Technologie verzahnen. Im Interview erklärt Roland Heintze, Geschäftsführer der PER Group, warum die Gruppe ihr Modell neu ausrichtet, was hinter der „Impact Architecture“ steckt und wie sich Kommunikationswirkung künftig messen lassen soll. Die Neuaufstellung soll mehr als ein gemeinsamer Markenauftritt sein und die Kompetenzen konsequenter auf messbare Wirkung ausrichten.

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Der Druck durch internationalen Wettbewerb und die Entwicklung in Asien trifft auch die Automobil-Zulieferer, erklärt Sebastian Wiese. (Foto: follow red)
Der Druck durch internationalen Wettbewerb und die Entwicklung in Asien trifft auch die Automobil-Zulieferer, erklärt Sebastian Wiese. (Foto: follow red)

Sebastian Wiese, CEO von Follow Red „Die stillen Riesen gehören kommunikativ mehr in den Vordergrund“

Die Krise der Automobilindustrie trifft längst nicht nur die Hersteller. Auch Zulieferer geraten durch Kostendruck, Produktionsverlagerungen und internationalen Wettbewerb unter Zugzwang. Sebastian Wiese, CEO der Kommunikations- und Eventagentur Follow Red, spricht im Interview darüber, warum interne Kommunikation derzeit besonders wichtig ist, weshalb viele Zulieferer sichtbarer werden müssen und warum Sparen an der Kommunikation für ihn gerade in der Transformation der falsche Weg ist.

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Während die Anforderungen steigen, stehen auch die Kommunikationsabteilungen der Autobauer selbst vor der Frage, wie sie effizienter arbeiten können. (Foto: Lenny Kuhne / Unsplash)
Während die Anforderungen steigen, stehen auch die Kommunikationsabteilungen der Autobauer selbst vor der Frage, wie sie effizienter arbeiten können. (Foto: Lenny Kuhne / Unsplash)

Branche im Fokus: Automobil Mehr erklären, mehr einordnen: Wie sich die Kommunikation der Autobauer verändert

Die deutsche Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Umbau. Elektromobilität, Software und Künstliche Intelligenz verändern Produkte und Geschäftsmodelle, der internationale Wettbewerb nimmt zu, zugleich wird über Kosten, Regulierung und die Zukunft des Industriestandorts Europa gestritten. Für die Kommunikationsabteilungen der Hersteller wächst damit die Zahl der Themen, die erklärt und eingeordnet werden müssen. Wie bewältigen sie das? Und welche Rolle werden PR-Agenturen spielen?

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Christoph Horn, CEO, und Michael Kemme, COO von Oliver Schrott Kommunikation geben keine Entwarnung, sehen jedoch auch positive Entwicklungen in der Automobilbranche. (Fotos: OSK)
Christoph Horn, CEO, und Michael Kemme, COO von Oliver Schrott Kommunikation geben keine Entwarnung, sehen jedoch auch positive Entwicklungen in der Automobilbranche. (Fotos: OSK)

Michael Kemme und Christoph Horn von OSK „Der Kunde kauft sein Auto beim Gewinner“

Automotive-Kommunikation steht unter Druck. Die Krise der deutschen Automobilindustrie verändert auch das Geschäft ihrer Kommunikationsagenturen. Christoph Horn, CEO, und Michael Kemme, COO von Oliver Schrott Kommunikation, sprechen über sinkende Budgets, die Grenzen des Inhousings, neue Chancen durch KI – und darüber, warum sie für das Automotive-Geschäft trotz eines bislang positiveren Jahres 2026 keine Entwarnung geben.

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  • „Um für Relevanz zu sorgen, müssen wir das Spiel ein Stück weit umdrehen“
  • „Wir wollen gemeinsam etwas Neues schaffen“
  • „Sound sollte als strategisches Markenasset gesehen werden“
  • „Wir haben es verdient, uns zu zeigen“
  • „Die Karten am Markt werden neu gemischt“

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Gerhard Pfeffer (i.R.)