Branche

Jung von Matt führt zur PR-Kreativranking-Halbzeit – erstmals auch Cases im Blick

In der Halbzeitanalyse werden erstmals auch Cases betrachtet. 2027 folgt das gesamte Case-Ranking im PR-Kreativranking. Halbzeitanalyse – sieben von 13 Wettbewerben sind entschieden: Im Zwischenstand des PR-Kreativrankings liegt Jung von Matt knapp vor Achtung! und MSL Germany. Observer Brand Intelligence hat als Analysepartner des PR-Journals bislang 115 Agenturen und 169 Cases ausgewertet. Das PR-Journal veröffentlicht daraus bewusst nur die aktuellen Top 10 – und richtet erstmals auch den Blick auf die erfolgreichsten Cases. Das vollständige PR-Kreativranking folgt wieder 2027 in der PRJ-Datenbank. Dann wird neben dem Agenturranking erstmals auch ein vollständiges Case-Ranking Teil der Auswertung sein.

Interviews & Debatten

Im Zweifel kennzeichnen? Was der AI Act für die Branche bedeutet

Sehen so bald Plakatentwürfe aus? (KI-generierte Illustration: Die dargestellte Agenturszene und die Personen sind vollständig künstlich erzeugt.)Seit dem 2. August 2026 gelten in der Europäischen Union neue Transparenzpflichten für KI-Systeme und künstlich erzeugte Inhalte. Für die Kommunikationsbranche beginnt damit weniger eine Ära eindeutiger Etiketten als eine Phase des Abwägens: Bleibt man rechtlich lieber auf der sicheren Seite und legt die Richtlinie strenger aus, als sie gedacht ist? Was ist ein Deepfake, was lediglich eine KI-gestützte Bearbeitung – und wie reagieren Zielgruppen, wenn Marken ihre Bilder, Filme oder Texte als künstlich erzeugt ausweisen?

Kommentare & Kolumnen

Juliane Zylka: Wie Bentley sein Intranet zum Kommunikationsrückgrat gemacht hat

Entscheidend sei, ein Gespür für Menschen zu haben, Gespräche zu suchen und im Unternehmen genau hinzuhören, sagt Juliane Zylka im Podcast „Straight Outta Comms“. (Foto: Jan-Niklas Weller / Outpainting durch KI)Unmute Icon Juliane Zylka ist Communication Manager bei Bentley in Hechingen – kein Autobauer, sondern ein Medizintechnikunternehmen. Eigentlich hatte sie sich dort für das Employer Branding beworben. Stattdessen übernahm sie ein noch nicht veröffentlichtes Intranet, das technisch bestens aufgestellt war, aber aus Nutzersicht nicht funktionierte. Im Gespräch bei "Straight Outta Comms" mit Anton Tsuji erzählt Zylka, wie sie das System neu strukturierte, warum interne Kommunikation mehr sein muss, als Kanäle zu bespielen und weshalb künftig Menschenkenntnis wichtiger wird als perfektes Schreiben.