Benedikt Spangardt und Malin Stute vom Havariekommando
„Man darf nicht erst im Ernstfall anfangen zu kommunizieren“
Das Havariekommando wird vor allem dann sichtbar, wenn auf Nord- oder Ostsee etwas schiefläuft. Dr. Benedikt Spangardt, Leiter der Stabsstelle Kommunikation, und Pressesprecherin Malin Stute sprechen darüber, warum Vertrauen lange vor einer Krise aufgebaut werden muss, wie sich Kommunikation für den Ernstfall trainieren lässt und welche Rolle LinkedIn dabei spielt. Außerdem geht es um persönliche Kommunikation, kurze Entscheidungswege und die Frage, wo Transparenz endet, wenn Sicherheitsinteressen von Einsatzkräften und Partnerbehörden berührt sind. Deutlich wird: Krisenkommunikation beginnt für beide weit vor dem eigentlichen Einsatz.
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Pressrelations expandiert nach Italien und eröffnet zum 1. Oktober 2026 einen Standort in Verona. Die neue Landesgesellschaft Pressrelations Italy leitet Mauro Stoico als Managing Director. Damit setzt der Anbieter für Medienmonitoring und Media Intelligence seine europäische Expansion nach dem Markteintritt in Frankreich 2025 fort.
99 Prozent der befragten B2B-Unternehmen nutzen inzwischen Social Media. Doch Präsenz allein sagt wenig über die Qualität der Kommunikation aus: Nur rund ein Drittel erreicht im neuen Maturity Index der Langzeitstudie „Social Media in der B2B-Kommunikation“ den höchsten Reifegrad. Jacqueline Althaller ist geschäftsführende Gesellschafterin von Althaller Communication und Studienherausgeberin seit 16 Jahren. Im Interview spricht sie unter anderem darüber, weshalb LinkedIn trotz seiner Dominanz Ermüdungserscheinungen zeigt, welche Rolle Corporate Influencer künftig spielen und wie KI die Arbeit von Kommunikationsabteilungen verändert.
Die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen haben die Debatte über den Umgang mit der AfD noch einmal verschärft. Auch in der PR-Branche wird gestritten: Müssen wir ihr Handwerk kopieren, um wieder durchzudringen? Oder beschädigen wir damit genau die Werte und die Reputation, die wir verteidigen wollen? Ich glaube, hier läuft eine Scheindebatte über PR-Methoden, während das eigentliche Fundament weiter vor sich hin bröckelt. So replizieren wir womöglich genau den Mechanismus, den wir eigentlich bekämpfen wollen: Statt an der Realität zu arbeiten, versanden wir in Debatten über sie.