… aufrüttelnde Botschaften auf die Smartphone-Display der Gaffer projeziert.

Jedes Jahr sterben in Deutschland Unfallopfer, weil Rettungskräfte nicht oder nur sehr spät am Ort des Geschehens ankommen. Schaulustige, die Fotos von dem Ereignis machen und über soziale Medien teilen, sind zunehmend der Grund dafür. Die fischerAppelt-Agenturgruppe hat darauf reagiert und auf eigene Initiative eine Aktion umgesetzt, die Unfall-Gaffer aufrütteln und ihnen ihr Fehlverhalten vor Augen führen soll: das „Trojan Billboard“. Unterstützt wurde die Aktion vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Die Aktion, die von fischerAppelt auch selbst finanziert und umgesetzt wurde, sollte Unfall-Gaffer aufrütteln und ihnen ihr Fehlverhalten vor Augen führen. Wie das Video zum Einsatz des „Trojan Billboard“ zeigt, gelang das offensichtlich.

„Trojan Billboard“ hält Unfall-Gaffern den Spiegel vor

Wie wirkungsvoll der Einsatz des „Trojan Billboards“ als Maßnahme ist, um Gaffer auch in Zukunft vom Verbreiten von Unfall- und Opferfotos abzuhalten, haben die Kreativ-Spezialisten von fischerAppelt bei einem simulierten Rettungseinsatz in Berlin, der auf große mediale Resonanz gestoßen ist, bewiesen.

Hierfür entwickelten sie ein übergroßes digitales Billboard, das mit 9.000 Infrarot-LEDs verbaut wurde, die wiederum mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Das Billboard wurde im Hintergrund des vermeintlichen Unfalls, bei dem Schauspieler als Opfer sowie vorab eingeweihte, reale Rettungskräfte vor Ort waren, platziert. Wollte ein Schaulustiger Fotos vom Geschehen machen, wurde er in exakt diesem Moment mit einer entsprechenden Botschaft auf dem Smartphone-Display direkt angesprochen: Nachrichten wie „Take care, not pics!“, „Nur Affen gaffen!“ oder „If you want to share something, donate your blood!“ sollten den Gaffern nicht nur einen Schreck einjagen, sondern sie nachhaltig wachrütteln.

Intelligente Technologie bewirkt nachhaltiges Umdenken

Trojan Billboard fischerAppelt 2018 IIIDer Einsatz der „Trojan Billboard“-Technologie (Foto) von fischerAppelt hat bewirkt, das die Menschen, die vor Ort waren, nicht wie üblich Unfallbilder geteilt haben. Stattdessen sind die Botschaften des „Trojan Billboard“ über soziale Netzwerke verbreitet worden. Darüber hinaus wurde das Thema in reichweitenstarken Medien diskutiert und hat so das Bewusstsein für ein angemessenes Verhalten bei Unfällen geschärft.

Mehr Informationen zum „Trojan Billboard“

Das „Trojan Billboard“ ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden: Bei dem Annual Multimedia Award und den Lovie Awards – weitere Einreichungen folgen.


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