Thomsen Frank Gless Florian Gretemeier Beeke Fuehrung Stern c GuidoRottmannChristian Krug (52) wird ab Januar 2019 nicht mehr Chefredakteur des „Stern“ sein. Krug bleibt dem Verlag Gruner + Jahr erhalten und wird zum Jahresbeginn 2019 als Chefredakteur neue Geschäftsfelder betreuen. Krugs Nachfolge treten Anna-Beeke Gretemeier (Foto rechts © Guido Rottmann), bisher „stern.de“-Chefin, und Florian Gless (M.), Co-Publisher der G+J-Community of Interest Wissen, als Doppelspitze an. Das Führungsteam für die Marke „Stern“ wird zusätzlich noch durch Frank Thomsen (l.) ergänzt. Thomsen wird über seine Tätigkeit als Kommunikationschef hinaus Publisher aller News- und Wissen-Marken des Verlags.

Team an der Spitze

Vom 1. Januar 2019 an werden Florian Gless, Anna-Beeke Gretemeier und Frank Thomsen die Medienmarke „Stern“ inklusive aller Nebenmarken und Geschäftsfelder leiten. Gretemeier (32) und Gless (50) werden gleichberechtigte Chefredakteure. Sie übernehmen die redaktionelle Verantwortung für den „Stern“, „Stern digital“, „Crime“, „Dr. v. Hirschhausens Stern“, „Gesund leben“, „JWD“, „Neon.de“, „Nido“ und „View“.

Thomsen (53) wird Publisher News; zu der Gruppe gehört neben den Titeln der „Stern“-Familie auch „Art“. Er wird darüber hinaus Publisher Wissen rund um die „GEO“-Markenfamilie und „P.M.“ – gemeinsam mit Gerd Brüne, der im Laufe des kommenden Jahres altersbedingt ausscheiden wird. Daneben setzt Thomsen seine Aufgabe als Leiter Kommunikation und Marketing fort.

Neue Geschäftsfelder entwickeln

Krug Christian Chefredakteur SternIn seiner neuen Funktion als Chefredakteur für neue Geschäftsfelder soll Krug (Foto) weitere inhaltliche Geschäfte entdecken, entwickeln und fördern. Mit dieser neuen, markenübergreifenden publizistischen Position will Gruner + Jahr die Transformation forcieren und seinen Anspruch als kreativer und innovativer Verlag unterstreichen.

Für diese Aufgabe verlässt Krug nach knapp viereinhalb Jahren die „Stern“-Chefredaktion. Unter seiner Führung hat der „Stern“ journalistisch für Schlagzeilen gesorgt – etwa mit der Berichterstattung über die Anschläge in Paris im Jahr 2015, dem G20-Gipfel in Hamburg im vergangenen Jahr und allem voran dem Interview mit dem damaligen SPD-Chef Sigmar Gabriel, in dem der seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur erklärte. Darüber hinaus erweiterte er die Markenfamilie des „Stern“ deutlich. Mit „Crime“, „Dr. v. Hirschhausens Stern“, „Gesund Leben“ und „JWD“ wurden drei Magazine am Markt platziert.


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