Die Forschungssprecherinnen des Jahres 2022 von links: Anja Heuer (Foto: Immatics), Sara Arnsteiner-Simonischek (Foto: privat) und Katja Bär (Foto: Universität Jena).

Die „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ stehen fest. Am Abend des 29. November wurde der Preis zum zweiten Mal von den Branchenverbänden Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom), Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) und Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) verliehen. Nachdem im vergangenen Jahr die GPRA die Federführung innehatte, zeichnete in diesem Jahr der BdKom für die Organisation verantwortlich. Die Siegerinnen sind Katja Bär (Universität Jena), Sara Arnsteiner-Simonischek (Helmholz-Gemeinschaft) und Anja Heuer (Immatics Biotechnologies GmbH).

In der Kategorie „Hochschulen und Forschungsinstitute“ wurde Katja Barbara Bär, Leiterin der Abteilung Hochschulkommunikation der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, ausgezeichnet. In der Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration und Stiftungen“ gewann Sara Arnsteiner-Simonischek, zum Zeitpunkt der Wahl noch Head of Communication der Helmholtz-Gemeinschaft, inzwischen zum Konzerthaus Berlin gewechselt. Siegerin in der Kategorie „Industrie, Wirtschaft und sonstige Unternehmen“ wurde Anja Heuer, Director Corporate Communications der Immatics Biotechnologies GmbH. Die Nominierten in den drei Kategorien wurden durch einen Fachbeirat, dem #team22, bestimmt, die Siegerinnen per Publikumsabstimmung ermittelt.

BdKom-Präsidentin Regine Kreitz, die durch die Online-Verleihung führte, zeigte sich beeindruckt: „Die drei Preisträgerinnen stehen für exzellente Kommunikation in einem herausfordernden Umfeld. Ich wünsche mir, dass wir mit dem Preis noch sichtbarer machen, was in der Wissenschaftskommunikation geleistet wird und wie bedeutsam es ist, dass Wissenschaft professionell kommuniziert.“

Verleihung im Rahmen des „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“

In diesem Jahr fand die Preisverleihung digital im Rahmen des „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ statt, deren Gastgeber Reiner Korbmann den Preis 2008 ins Leben gerufen hat. Im nächsten Jahr übernimmt die DPRG die Organisation der Auszeichnung „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“.

Über „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2022“

Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen.


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