Zu Gast bei der Zurich Gruppe: die DPRG Landesgruppe NRW.

„Die politische Einflussnahme durch Lobbyisten hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen.“ Mit einem spannenden Impuls durch den Chefredakteur der „Neuen Westfälischen“, Thomas Seim, stellte sich der Expertenkreis Public Affairs der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) Ende Oktober in Bonn der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen vor. Gastgeber war Bernd O. Engelien, Leiter Unternehmenskommunikation der Zurich Gruppe Deutschland.

Seim, seit knapp 30 Jahren politischer Redakteur, betonte in seinem Vortrag, dass gegen eine transparente Teilhabe von Unternehmen und Organisationen bei Gesetzgebungsprozessen nichts einzuwenden sei: „Zudem ist es natürlich unser Job als Journalisten, diese Beeinflussung sichtbar zu machen.“ Nach seinem Impulsreferat entspann sich eine lebhafte Diskussion der rund 20 Teilnehmer, in der Seim einräumte, dass Redaktionen zu lang nur auf den vermeintlich unzulässigen Unternehmenslobbyismus geachtet hätten und weniger auf den von schlagkräftigen NGOs, dies habe sich aber zuletzt stark geändert.

Patrick Herrmann und Ekkehard Seegers stellten im Anschluss den neu formierten Expertenkreis Public Affairs der DPRG vor, der sich klare Ziele vorgenommen hat: unter anderem in Deutschland ein Lobbyistenregister nach Brüsseler Vorbild zu installieren.


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