Die Untersuchung von aclipp beschäftigt sich mit der Zukunft der PR und liefert zum Teil spannende Ergebnisse.

Welche Trends beschäftigen die Branche? Podcast, Influencer, Kurzvideos – welche Formate bergen das größte Potenzial für die PR? Auf was kommt es bei der PR-Arbeit wirklich an? In der Marktstudie "Zukunft der PR: Wie wird sich die PR-Branche in den kommenden Jahren verändern?" beleuchtet das Software-Startup aclipp aus Ingolstadt zusammen mit dem Medienbeobachter Landau Media die Thematik aus Sicht der PR-Managerinnen und -Manager. Dazu nahmen mehr als 200 PR-Fachfrauen und -Fachmänner aus der gesamten DACH-Region an einer Online-Umfrage teil. Die Untersuchung zeigt auf, wie Kommunikatoren derzeit arbeiten, welche Trends auf die Branche zukommen und wie PR-Arbeit weiter erfolgreich sein kann.

Abgerundet wird der umfangreiche Ergebnisband mit acht Gastbeiträgen von beziehungsweise Interviews mit Experten wie Frank Behrendt, Senior Advisor bei Serviceplan, Marie-Christine Schindler, Autorin von „PR im Social Web“, oder Thomas Dillmann, Chefredakteur des „PR-Journal“.

Auf die Frage, was sich in den vergangenen Jahren am meisten in der PR-Branche verändert hat, gaben alle Interview-Partner wenig überraschend dieselbe Antwort: Die Digitalisierung. So wird in der Bewertung der Befragungsergebnisse deutlich herausgearbeitet, wie sehr sich die Kommunikationsarbeit durch die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle verändert hat. Damit einhergehend wird auch noch einmal bestätigt, dass Journalisten zwar immer noch wichtig aber längst nicht mehr die alleinigen „Gatekeeper“ sind. Das ist nicht neu, die weitere Analyse beschäftigt sich deshalb mit den Fragen, wie die PR-Branche mit dieser Fülle an neuen Möglichkeiten umgeht, welche aktuellen Trends ablesbar sind und wie sich der Kommunikationsbereich in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Erfolgreich durch Influencer-PR

Ein weiteres Thema ist der wachsende Einfluss von Influencern auf die die Kommunikationsarbeit: Influencer sind mittlerweile fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie vieler Unternehmen. Bereits 58 Prozent der befragten PR-ler arbeiten mit Influencern zusammen. Doch wie kann Influencer-PR erfolgreich gestaltet werden? Marie-Christine Schindler, Autorin des Buchs „PR im Social Web“, beschreibt einen 9-Punkte-Plan und gibt wertvolle Tipps, wie sie perfekt in der PR eingesetzt werden können.

Messen wir heute mit den falschen Zahlen?

Webseiten, Blogs, Social Media – die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen verlagert sich immer mehr in den Online-Bereich. Dadurch steigt nicht nur die Reichweite der Kampagnen enorm, sondern auch deren Erfolg kann vermeintlich besser gemessen werden. Doch wie aussagekräftig sind die zur Verfügung stehenden Daten tatsächlich? Darüber gibt Uwe Mommert, Managing Partner von Landau Media, eine Einschätzung und verrät mit welchen Maßnahmen die KPIs deutlich relevanter werden können.

New Work als Treiber der PR

Ein zunehmendes Problem für die PR- und Kommunikationsbranche ist es, Nachwuchskräfte und hochqualifizierte Professionals zu finden. So beschäftigt sich die Studie auch mit der Frage, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann, worauf also PR-Agenturen und Inhouse-PR-Abteilungen setzen sollten, um Fachkräfte für sich gewinnen und halten zu können. Wertvollen Input gibt hier Frank Behrendt, der „Guru der Gelassenheit“. Er zeigt auf, wie die Work-Life-Balance mit einfachen Tricks deutlich ausgeglichener wird, ohne auf eine Karriere verzichten zu müssen.

Werde zum PR-Trendsetter

Neben den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigen PR-Schaffende auch verschiedene Zukunftstrends. Dabei ist es wichtig, keine neue Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit zu verpassen, um das eigene Unternehmen perfekt platzieren zu können. Hier wird vor allem den Podcasts großes Potenzial für die kommenden Jahre zugerechnet. Daneben existieren weitere vielversprechende Trends, die in der neuen Marktstudie mit mehreren Branchenexperten aufgeschlüsselt werden.

Die Top Insights der Befragung:

  • 58 % der PR-Schaffenden arbeiten mit Influencern zusammen
  • Instagram hat sich zum wichtigsten Social-Media-Kanal im PR-Bereich entwickelt
  • Nur 13 % der Umfrageteilnehmer bewerten die Digitalisierung in der Branche als weit vorgeschritten
  • Für rund 33 % sind flexible Arbeitszeiten das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl
  • 40 % der Befragten bewerten die Work-Life-Balance mindestens mit gut
  • Nahezu 75 % bieten neben der PR-Arbeit auch weitere Dienstleistungen an

Sarah Amler, Digital Process & Marketing Manager von aclipp, freut sich, dass die Marktstudie spannende Ergebnisse erbracht hat: „Das Whitepaper zeigt mit wertvollen Insights eindrucksvoll auf, dass noch viel Digitalisierungspotenzial in der PR-Branche steckt, aber auch welch interessante Trends in den kommenden Jahren unsere Arbeit beeinflussen werden. Besonders spannend und inspirierend finde ich die Interviews mit den sieben Branchenexperten – absolut lesenswert!“

Das Whitepaper steht hier auf der aclipp-Website für Interessenten zum kostenlosen Download bereit.


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