Von links: Matthias Nizinski, Nina Sturm, Clara Wimmer, Philip Marchl, Christine Perkonigg, Mario Koren, Anika Sauer, Julia Martinshausen, Philip Wamprechtsamer (© Ludwig Schedl / APA-Fotoservice)

Die diesjährigen Gewinner des vom PR-Verband Austria (PRVA) ausgeschriebenen „Franz-Bogner-Wissenschaftspreis für PR 2020“ stehen fest. Neun Preisträger wurden im Rahmen einer feierlichen Verleihung am 1. September in Wien ausgezeichnet. Die neun Preisträgerinnen und Preisträger wurden aus den insgesamt 25 Einreichungen durch die siebenköpfige Jury des Wissenschaftlichen Senats des PRVA unter der Leitung von Sabine Fichtinger ausgewählt. Das Themenspektrum reichte von Crowdfunding über Ethik, Interne Kommunikation, Krise und Change bis hin zum Thema künstliche Intelligenz in der PR.

Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats des PRVA sagte: „Die Qualität der Arbeiten war auf einem sehr hohen Level, das Preisgeld in der Höhe von 9.000 konnte somit in vollem Ausmaß vergeben werden.“

Von vier verschiedenen Bildungseinrichtungen (Donau Universität Krems, FH St. Pölten, FH Wien der WKW und Universität Wien) wurden Arbeiten in drei Kategorien eingereicht.

Nachfolgend sind die neun Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Themen aufgeführt:

1. Kategorie: Masterthesen an Universitäts- und Fachhochschullehrgängen

  • Der 1. Preis hier ging an Nina Sturm für ihre Arbeit zum Thema „Sprache in der internen Veränderungskommunikation - Eine kritische Betrachtung unter linguistischen und kommunikationswissenschaftlichen Gesichtspunkten am Beispiel formeller schriftlicher Kommunikation in deutschen Industrieunternehmen“ (Donau-Universität Krems).
  • Mit dem 2. Preis wurde Matthias Nizinski für seine Arbeit zu „Hambi bleibt! Bedeutung des Intereffikationsmodells in der Online-PR deutscher Umwelt-NGOs unter Berücksichtigung des Konflikts um den Hambacher Forst“ (Donau-Universität Krems) ausgezeichnet.
  • Der 3. Preis in dieser Kategorie ging an Christine Perkonigg für ihre Arbeit „Behavioral Branding an Fachhochschulen. Mit Social Media in der internen Kommunikation das markenkonforme Verhalten der Mitarbeitenden unterstützen“ (Donau-Universität Krems).

2. Kategorie: Masterarbeiten an Fachhochschulen

  • Der 1. Preis hier ging an Clara Wimmer für ihre Arbeit zur „Schuld und Sühne - Die Auswirkungen von Framing in der Krisenkommunikation nach der Situational Crisis Communication Theory auf die Wahrnehmung gegenüber einer Institution“ (FH Wien der WKW).
  • Der 2. Preis wurde an Anika Sauer für ihre Thesis zu „Ethik des Dirty Campaigning und dessen Auswirkung auf die Image-Zuschreibungen der betroffenen politischen Persönlichkeiten“ (FH St. Pölten) vergeben.
  • Der 3. Preis ging an Philip Wamprechtsamer für seine Arbeit „Zwischen Authentizität und Intimität: Die Wahrnehmung von YouTube-Stars als parasoziale Meinungsführer/innen“ (FH Wien der WKW).

3. Kategorie: Magister-/ Masterarbeiten an Universitäten

  • Mit dem 1. Preis in dieser Kategorie wurde Julia Martinshausen für ihre Magisterarbeit zu „Antwortstrategien im Fall von Online-Parakrisen und wie StakeholderInnen sie wahrnehmen – eine qualitative Inhaltsanalyse“ (Universität Wien) ausgezeichnet.
  • Der 2. Preis ging an Mario Koren für seine Magisterarbeit zu „Agilität im Kontext von Unternehmenskommunikation“ (Universität Wien).
  • Der 3. Preis wurde an Phillip-Sebastian Marchl für seine Arbeit „Die Macht der Bilder: Ein Vergleich der Inszenierung der politischen Ikonographie Barack Obamas mit angloamerikanischen CEOs“ (Universität Wien) vergeben.

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