Von 1.000 untersuchten Start-ups gelten 214 KI-Unternehmen als vielversprechend. Nur 39 dieser Unternehmen haben einen eigenen Ansprechpartner für die Presse. (Grafik: Clutch)

93 Prozent der vielversprechendsten deutschen KI-Start-ups haben keine PR-Strategie. Zu dem Ergebnis kommt eine Analyse der Hamburger PR-Boutique Frau Wenk auf Basis der Start-up Landscape 2019 von AppliedAI. AppliedAI ist eine Initiative, die Unternehmen und Start-ups dient, die Anwendung neuester Methoden und Technologien im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) zu beschleunigen. Die KI-Experten von AppliedAI überprüften für ihre Start-up Landscape 2019 mehr als 1.000 Start-ups und bewerteten 214 junge KI-Unternehmen als vielversprechend. Die Agentur Frau Wenk hat nun für die neueste Ausgabe des Magazins „Clutch“ die Kommunikation deutscher KI-Jungunternehmen unter die Lupe genommen. Das Resultat: Nur 16 von ihnen (7 Prozent) kommunizieren professionell.

198 Start-ups haben Nachholbedarf

Die Frau Wenk-Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass nicht einmal jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) einen Pressebereich auf der eigenen Website pflegt. In nur in 44 Fällen (21 Prozent) steht Interessierten dort ein Presskit zum Download zur Verfügung. Nur jedes fünfte Start-up beschäftigt überhaupt einen konkreten Ansprechpartner für Presseanfragen. Immerhin: Der Relevanz des Business-Netzwerks LinkedIn scheinen sich beinahe alle Companies bewusst zu sein. Lediglich 17 von ihnen (8 Prozent) verzichten gänzlich darauf, auf der internationalen Business-Plattform präsent zu sein. PR-Positivbeispiele sind unter anderem die Unternehmen Blickfeld, CrossEngage und Retresco.

Hohenschuh Susanne Gf Agentur Frau Wenk„Der Wert von PR wird in der Branche massiv unterschätzt“, sagt Susanne Hohenschuh (Foto), Geschäftsführerin von Frau Wenk. „Die vielen tollen KI-Unternehmen müssen endlich anfangen, darüber zu sprechen, was sie und ihre Technologien leisten. Denn künstliche Intelligenz ist nach wie vor ein abstraktes Thema, dem sich große Teile der Industrie und des Mittelstandes nur allmählich öffnen. Wir haben es hier mit einem klassischen Kommunikationsproblem zu tun. Ein Problem, das mit gezielter PR- und Öffentlichkeitsarbeit zu lösen wäre. Im Rahmen unserer Analyse konnten wir lediglich 16 Unternehmen eine professionelle Kommunikation attestieren. 14 davon erzielten so Berichterstattung in den vergangenen Monaten. Das zeigt ganz klar: PR wirkt.“

Die neueste Ausgabe von „Clutch“ beschäftigt sich ausschließlich mit dem Thema künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI den Alltag, das Wirtschaftsleben und auch die Gesellschaft verändern wird. Besonders im Fokus: der Innovationsstandort Deutschland. Herausgeber von Clutch ist die Hamburger Agentur Frau Wenk, eine PR-Boutique für Internettechnologien und Plattformen.

Weitere Informationen zur KI-Start-up-Analyse der Agentur Frau Wenk gibt es per E-Mail an die Agentur oder telefonisch unter 040 32 90 47 38 – 50.

 


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