Timo Söpper und Laura Gräbner (r.) mit Kristina Schmieder (2.v.l.) und Michelle Rösner von K 16 beim Aufwärm-Match vor dem Interview. (Foto: K16)

Die Agentur K16 hat ihren Sitz in Hamburg. Beim Besuch vor Ort in der vom roten Backstein geprägten Speicherstadt konnten wir als Mitglieder der Münsteraner Studierendeninitiative campus relations e. V. einen Blick in die Agentur werfen. Im Gespräch mit Kristina Schmieder und Michelle Rösner berichteten beide begeistert von ihrer Arbeit bei K16. Dabei erfuhren wir viel über den Arbeitsalltag, das Team und die Art der Zusammenarbeit. Schnell war klar: Diese Agentur macht vieles anders als die Wettbewerber!

Die K16 GmbH wurde im Jahr 1989 von Eibo Schulz-Wolfgramm und Oliver Burth in Ahrensburg gegründet. K16, abgeleitet vom ersten Standort der Agentur in der Königstraße 16 hat während der vergangenen Jahre eine aufregende Reise angetreten. Rein geografisch ging es von der Königstraße in Ahrensburg nach Hamburg und zu drei weiteren Standorten in Berlin, Danzig und für zehn Jahre auch nach Frankfurt.

Agentur K16 hat eine weite Reise angetreten

Auch inhaltlich hat sie eine weite Reise hinter sich. 1989 begann die Agentur mit Folien für Overheadprojektoren. Inzwischen arbeitet K16 bevorzugt mit PowerPoint und weiteren Programmen, um den verschiedenen Kundinnen und Kunden aus dem B2B-Bereich eine große Auswahl an unterschiedlichen Dienstleistungen anbieten zu können. So umfasst das Portfolio vor allem die Umsetzung von Präsentationen sowie die Erstellung von PowerPoint-Vorlagen für Unternehmen. Sie machen das Kerngeschäft der Agentur aus. Weitere Dienstleistungen umfassen Markenstrategie, B2B-Kampagnen, Trainings und Event-Kommunikation. Denn K16 ist keinesfalls eine reine Präsentationsagentur, vielmehr versteht sie sich als B2B-Agentur für visuelles Storytelling. Dabei ist es der Anspruch von K16, Unternehmen bei Ihren Herausforderungen zu unterstützen und Ihnen das bestmögliche Ergebnis zu liefern.

Storytelling hat hohen Stellenwert

Einen hohen Stellenwert bei K16 hat das Storytelling, wie Michelle Rösner und Kristina Schmieder begeistert betonen, „wir helfen dir deine Geschichte zu erzählen“. So ist für sie unverzichtbar, den roten Faden für die Umsetzung von Projekten klar herauszuarbeiten. Die Unternehmensauftritte, die sie vorbereiten, sollen „wie aus einem Guss erscheinen“. Die konsequente und konsistente Erzählung einer Story soll die Zuschauerinnen und Zuschauer abholen und im Idealfall inspirieren.

Der eigene Anspruch an diese Arbeit ist hoch: Präsentationen sollen beeindrucken und staunende Gesichter zur Folge haben. Die Inhalte sollen ansprechend gestaltet werden und die Zuhörerinnen und Zuhörer einen Lerneffekt spüren. Denn statische Folien wurden schon längst durch lebendig wirkende Präsentationen abgelöst. Deshalb ist stets die Herausforderung, dass die Agenturcrew sich möglichst gut in den Kunden, unabhängig von der Branche, hineinversetzen kann. Damit die Präsentatorinnen und Präsentatoren möglichst die gewünschte Wirkung erzielen, bietet die Agentur auch entsprechende Trainings an – individuell auf den Kunden und seine Inhalte abgestimmt.

“Hier wird die Arbeit der Teammitglieder gefeiert”

Ein Markenzeichen von K16 sind in den vergangenen Jahren die flachen Hierarchien geworden. Unterhalb der Geschäftsführungsebene will die Agentur ohne sie auskommen. Das bedeutet, dass die einzelnen Arbeitsgruppen sich in ihrer Arbeit selbst organisieren und ihren eigenen Entscheidungsrahmen haben, in dem ihre Projekte umgesetzt werden. Der Anspruch: K16 möchte möglichst flexibel sein, um auf Entwicklungen effektiv reagieren zu können, und somit zukunftsfähig zu sein. Diese Form der Organisation besteht seit 2018, die Agentur wollte weg von klassischen Strukturen, zeitgleich forderten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Verantwortung. Dieser Transformationsprozess wurde nach eigenen Angaben erfolgreich gemeistert, K16 wurde dafür sogar ausgezeichnet mit dem HR Excellence Award in der Kategorie New Work.

Zu den Neuerungen bei K16 gehört auch, dass die Projektarbeit in der Agentur gewürdigt wird. So werden regelmäßig die wichtigsten Projekte der verschiedenen Teams hervorgehoben. Jedes Agenturmitglied bekommt seine “five minutes of fame” und kann die Kundenaufträge vorstellen, auf die er oder sie besonders stolz ist. Ziel ist es hier, andere von seinen “best practises” lernen zu lassen und seine Arbeit zu feiern. Es soll durch diese Form der Würdigung ein gemeinsamer Wissenspool entstehen. Es gibt allerdings auch zuweilen die „five minutes of shame“, sie dienen dazu zu zeigen, dass auch nicht optimal gelaufene Projekte als Learning genutzt werden.

Flexibler Berufseinstieg

Auch der Einstieg für Berufseinsteigerinnen und -steiger ist bei K16 eher untypisch. Zwar läuft die Bewerbungsphase meist noch klassisch und “smooth” ab. Jedoch folgen nach der Einladung erste Gespräche mit „People & Culture“ sowie Kollegen aus dem Fachbereich. Im ersten Gespräch liegt der Fokus dabei weniger auf den klassischen Fragen einer solchen Bewerbungssituation. Vielmehr soll es um die Persönlichkeit der Bewerber gehen und deren Fähigkeit betrachtet werden, ihre bisherigen Erfahrungen möglichst lebendig darzustellen.

Der Integrationsprozess neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter findet dann in einem intensiven Onboardingprozess statt. Neben regelmäßigen „Coffeedates” mit dem Team gibt es Mentoren, die den Newcomern helfen, Abläufe, Prozesse und Techniken zu verstehen und zu erlernen. Integration ins Team wird großgeschrieben. „So kommt schnell das Gefühl auf, schon lange alle Teammitglieder zu kennen“, so Michelle Rösner.

Initiative “Herz für Weiterbildung”

Doch wie sehen nun die Chancen aus für Personen, die in die PR-Branche einsteigen oder einen Einblick in den Alltag einer Agentur gewinnen wollen? K16 bietet Berufseinsteigern ein einjähriges Traineeship an. In diesem werden die wichtigsten Kenntnisse für die Arbeit in der Agentur vermittelt.

Das Ziel ist, die Newcomer anschließend als Juniorin oder Junior übernehmen zu können. Vorkenntnisse aus den Bereichen PR, Marketing und Werbung sind erwünscht, aber keine Voraussetzung. Was die neuen Arbeitsbedingungen angeht, so versteht sich K16 als eine “Remote first Agentur“. Auch Weiterbildungsmöglichkeiten kommen bei K16 nicht zu kurz. Durch die selbst gegründete Initiative “Herz für Weiterbildung” wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, einen Tag im Monat für die persönliche Weiterbildung zu blocken. Ziel ist es, sich persönlich oder berufsbezogen weiterzuentwickeln. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch ihr eigenes Wissen weitergeben, indem sie für die eigenen Teams Schulungen anbieten in Form einer „Summer School“.

Sponsored Content: Für die Arbeit der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) sind Nachwuchsförderung und der kontinuierliche Dialog mit Studierenden zur Aufklärung über Karrierewege und das Arbeiten in Agenturen wichtige Ziele. Daher wird in Kooperation mit dem „PR-Journal“ die Serie der Agenturportraits 2023 mit den neuen Mitgliedsagenturen der GPRA fortgesetzt. Die Interviews werden von Studentinnen und Studenten aus dem Fachbereich der Kommunikation und Public Relations geführt. Die Redaktion stellt die Plattform für den Austausch der PR-Nachwuchsinitiativen mit der GPRA. In der aktuellen Folge führen Laura Gräber und Timo Söpper, von der Münsteraner PR-Studierenden-Initiative campus relations das Interview.

 


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