Looping Group Logo 1Im Insolvenzverfahren der Kommunikationsagentur Olando GmbH vermeldet der vorläufige Insolvenzverwalter Ivo-Meinert Willrodt von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH positive Nachrichten: Der Geschäftsbetrieb der Agentur soll mit allen Auftraggebern und Großkunden vollumfänglich fortgeführt werden. Eine entsprechende Vereinbarung habe das Unternehmen mit dem Hauptauftraggeber in dieser Woche unterzeichnet. Alle Leistungen sollen angeboten werden und die Kunden könnten auf die umfangreichen Dienstleistungen der Gesellschaft in gewohnter Qualität vertrauen.

Die Olando GmbH ist die Muttergesellschaft der Looping Group. Das Unternehmen mit Hauptsitz München stellte Ende Oktober 2023 einen Insolvenzantrag. Das Amtsgericht München ordnete daraufhin die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Ivo-Meinert Willrodt von PLUTA zum vorläufigen Insolvenzverwalter. PLUTA hilft Unternehmen in rechtlich und wirtschaftlich schwierigen Situationen. PLUTA unterstützt insbesondere bei der Sanierung und Fortführung von Unternehmen in Krisen oder Insolvenzsituationen und entsendet bei Bedarf auch Sanierungsexperten in die Organstellung.

In enger Abstimmung mit der Olando-Geschäftsführung führte das PLUTA-Team seit der Insolvenz-Antragstellung vertrauensvolle Gespräche mit den Geschäftspartnern. Mit der nun erzielten Fortführungsvereinbarung sei die weitere Zusammenarbeit im vorläufigen Verfahren optimal geregelt. Das Looping-Team könne dadurch sämtliche Aufträge bedienen. PLUTA-Sanierungsexperte Willrodt erklärt: „Die Olando-Mitarbeiter arbeiten mit großem Engagement und halten zum Unternehmen. Auch die Kunden unterstützen die Betriebsfortführung. Das sind sehr gute Voraussetzungen für den Investorenprozess.“

Die Investorensuche laufe auf Hochtouren und es gebe bereits zahlreiche Interessenten. Die M&A-Experten von SGP Corporate Finance wurden als Berater beauftragt, um einen strukturierten Investorenprozess durchzuführen. „Wir haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit allen Beteiligten geführt. Diese verliefen positiv und wir können uns nun auf den Investorenprozess konzentrieren. Unser Ziel ist es weiterhin, bis zum Jahresende eine Lösung für die Looping Group zu finden“, sagt Willrodt. Er wird im Verfahren unterstützt von Industriekaufmann Hans-Christian Källner sowie den Rechtsanwälten Marlene Scheinert und Martin Jungclaus.

CEO Robin Houcken sagt: „Wir bedanken uns für das Vertrauen unserer Kunden. Nach der erfolgten Fortführungsvereinbarung können wir optimistisch auf die nächsten Wochen blicken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wie gewohnt vollen Einsatz zeigen. Wir sind stolz, wie zuverlässig und engagiert unser Team arbeitet.“


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