Ralf Köttker

Der Kommunikationschef des Deutschen Fußball Bundes (DFB), Ralf Köttker (49), strebt neue berufliche Herausforderungen an. Wie der „kicker.de“ berichtet, haben sich Köttker und der DFB nach zehnjähriger Zusammenarbeit auf eine einvernehmliche Aufhebung des Vertrages geeinigt. Köttker war 2009 als Geschäftsführer der damals gegründeten DFB Online GmbH zum Verband gekommen. Abschied nimmt er jetzt als Geschäftsführender Direktor Öffentlichkeit und Fans sowie Stellvertretender Generalsekretär – so sein offizieller Titel.

Seit 2009 baute Köttker die Online-Kommunikation des DFB auf, richtete die Mediendirektion auf die digitalen Formate aus und initiierte die Entwicklung der diversen Social-Media-Plattformen. In seiner Verantwortung wurden zahlreiche App-Formate entwickelt, DFB-TV ausgebaut und die Amateurfußball-Plattform fussball.de betrieben.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehörte zudem die kommunikative Begleitung aller Nationalmannschaften, die Medienorganisation aller DFB-Events und Wettbewerbe, die PR für sämtliche Fachbereiche sowie die redaktionelle Verantwortung für die Verbandspublikationen.

2016 wurde Köttker neben seiner Funktion als Direktor auch Stellvertretender Generalsekretär. Seit 2018 verantwortete er außerdem im Bereich CSR die vielfältigen Nachhaltigkeitsthemen des Verbandes und das Aufgabenfeld Fanbelange.

Ob Köttkers Abschied mit der Wahl des neuen DFB-Präsidenten Fritz Keller in Zusammenhang steht, ist nicht bekannt. Nicht unwahrscheinlich ist aber, dass Keller eigene Vorstellungen von der künftigen Medienarbeit des DFB hat und in der Folge auch einen neuen Sprecher verpflichten möchte.

Köttker sagte zum Abschied: „Nach zehn Jahren in verantwortlichen Funktionen ist ein Zeitpunkt gekommen, neue berufliche Herausforderungen zu suchen. Es waren intensive, spannende, aufregende und fordernde Zeiten. Vom WM-Sieg in Brasilien bis zum Vorrunden-Aus in Russland, von den Vorgängen um die WM 2006 bis zum erfolgreichen Bürgerentscheid für den Neubau in Frankfurt waren alle Facetten der Medienarbeit gefordert."

Er gehe in dem guten Gefühl, "dass die Kommunikation des DFB nicht nur im digitalen Bereich für die Zukunft stark aufgestellt ist und sich der Verband jetzt auch medial wieder in einem ruhigeren Fahrwasser bewegt." (Quelle: „kicker.de“)


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