Meşale Tolu und Hendrik Groth, Chefredakteur der „Schwäbischen Zeitung“. (© Schwäbische Zeitung / Michael Scheyer)

Meşale Tolu (34), die 2017 durch ihre journalistische Arbeit in der Türkei ins Visier der dortigen Strafverfolgungsbehörden geriet, absolviert ab dem 17. Juni zwei Jahre lang ein crossmediales Volontariat in den Redaktionen der „Schwäbischen Zeitung“, bei „Schwäbische.de“ und bei „Regio TV Schwaben“. Laut Pressemitteilung traf der Wunsch der Ulmerin Tolus nach einer fundierten medienübergreifenden Ausbildung im Bereich des Regional- und Lokaljournalismus auf das Interesse des Medienhauses an engagierten und talentierten jungen Journalisten. Tolu wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, da sie mit ihrem kleinen Sohn über Monate in der Türkei im Gefängnis saß.

„Seit ihrer glücklichen Rückkehr nach Deutschland gab es regelmäßig Kontakte zwischen Frau Tolu und uns“, sagt Hendrik Groth, Chefredakteur der „Schwäbischen Zeitung“. „Wir stellen eine Volontärin ein, die bereits Erfahrung mitbringt, aus unserer Region stammt und durch ihren familiären Hintergrund interessante Perspektiven in den redaktionellen Alltag einbringt“, betont Groth. „Das ist uns wichtig, nicht ihre Geschichte. Frau Tolu wird in unseren Redaktionen eine ganz normale Volontärin sein.“

Genau das will auch Meşale Tolu: „Ich freue mich darauf, in den Redaktionen von Schwäbisch Media eine für mich neue und sehr vielseitige Spielart des Journalismus kennenzulernen“, sagt Tolu, die vor knapp einem Jahr nach Deutschland zurückkehren durfte. „Ich bin sehr gern daheim. Es ist toll, dass ich jetzt die Möglichkeit habe, hier zu leben und zu arbeiten."


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