Vom 11. bis 13. Juni veranstaltet die Deutsche Welle (DW) in diesem Jahr das Global Media Forum (GMF) in Bonn. Der Sender erwartet rund 2.000 Gäste aus 100 Ländern. Sie werden über aktuelle Entwicklungen in Medien und Politik diskutieren. Das Fokusthema der 11. Ausgabe der internationalen Medienkonferenz lautet: „Global Inequalities“. Im Rahmen der Veranstaltung wird am 12. Juni der DW Freedom of Speech Award verliehen.

Die EU-Kommissarin für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft Mariya Gabriel, Afghanistans früherer Präsident Hamid Karsai und der Preisträger des DW Freedom of Speech Award, der iranische Politikwissenschaftler Sadegh Zibakalam zählen zu den prominenten Experten auf dem diesjährigen Forum. Erneut ihre Expertise einbringen werden unter anderem der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger und der mehrfach ausgezeichnete Journalist Yusuf Omar. Der frühere CNN Senior Social Media Reporter wird das von ihm mitgegründete Projekt „Hashtag our Stories“ vorstellen.

Sie diskutieren über Ungleichheiten, die es überall auf der Welt gibt. Institutionalisierter Rassismus, Einkommensgefälle, digitaler Graben, Gendergap – Ungleichheit ist tief verwurzelt und zutiefst verwirrend. Licht in alle Dimensionen globaler Ungleichheit in all ihren Facetten zu bringen, ist eine ebenso schwierige wie elementare Mission für Medien, Zivilgesellschaft und Politik.

Zum vierten Mal wird DW-Intendant Peter Limbourg auf dem Global Media Forum den Freedom of Speech Award der Deutschen Welle überreichen. Der Preis würdigt eine Person oder Initiative, die eine herausragende Position für Menschenrechte und Meinungsfreiheit bezieht. 2018 geht die Auszeichnung an den iranischen Politologen Sadegh Zibakalam.

Bei der Bekanntgabe des Preisträgers am Internationalen Tag der Pressefreiheit, am 3. Mai, sagte Limbourg: „Menschen in Ländern mit eingeschränkter Meinungs- und Pressefreiheit Zugang zu verlässlichen Informationen verschaffen – das ist zentrales Anliegen der Deutschen Welle. Zu diesen Ländern zählt Iran, wo man den Menschen Informationen von außen vorenthält.“ Die Verleihung des Freedom of Speech Award 2018 sei „gleichermaßen Ermutigung an die iranische Zivilgesellschaft und Mahnung an die politisch Verantwortlichen in Teheran, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu respektieren“, so Limbourg.

Die DW und mehr als 60 Partnerorganisationen bieten Talkrunden, Präsentationen, Workshops und interaktive Formate. Der dritte Konferenztag ist als „Media Innovation Lab Day“ (MILD) der Information, der Diskussion und dem Erfahrungsaustausch zum Thema Digitalisierung gewidmet.

Mitveranstalter des Global Media Forum 2018 ist die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn. Unterstützt wird die Konferenz vom Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Landesregierung NRW und der Stadt Bonn.

Mehr zu Programm und Speakern, eine Übersicht der Sponsoren und Partner sowie Service für Teilnehmende finden sich auf der Veranstaltungswebsite.


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