(Grafik: news aktuell / Sebastian Könnicke)

Attraktivere Job-Angebote, zu geringes Gehalt und unbefriedigende Arbeit sind die drei häufigsten Kündigungsgründe von Kommunikationsprofis. Zu diesem Ergebnis kommt der PR-Trendmonitor von news aktuell. Die dpa-Tochter hat gemeinsam mit der Hamburger Kommunikationsagentur Faktenkontor, beide Hamburg, bei deutschen Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, was die drei wahrscheinlichsten Kündigungsgründe sind. Über 500 Kommunikatoren haben an der Umfrage teilgenommen.

Demnach würde ein knappes Drittel der Befragten den aktuellen Job beenden, wenn es ein besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers gäbe (31 %). Jeder Vierte gibt an, aufgrund eines unzureichenden Gehalts und langweiliger Tätigkeiten zu kündigen (jeweils 25 %). Auch ein schlechter Chef ist Anlass zum Gehen: Jeder Fünfte würde aufgrund von mangelnder Führungskompetenz seines Vorgesetzten kündigen (22 %), jeder Sechste wiederum wegen schlechter Karriereperspektiven (17 %).

Überstunden und Stress führen hingegen seltener zur Kündigung. So geben nur acht Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund von zu viel Druck die Reißleine ziehen würden, nur magere fünf Prozent nennen Überstunden als wahrscheinlichsten Kündigungsgrund.

Gründe, warum PR-Profis kündigen:

  1. Besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers: 31%
  2. Zu geringes Gehalt: 25%
  3. Unbefriedigende Arbeit: 25%
  4. Mangelnde Führungskompetenz des Vorgesetzten: 22%
  5. Schlechte Karriereperspektiven: 17%
  6. Fehlende Work-Life-Balance: 16%
  7. Konservative Arbeitskultur: 15%
  8. Zu wenig Herausforderungen im Job: 13%
  9. Schlechte Stimmung im Team: 13%
  10. Persönliche Probleme mit dem Vorgesetzten: 12%
  11. Cholerischer Chef: 10%
  12. Zu viel Stress: 9%
  13. Zu viel Druck: 8%
  14. Zu wenig Fortbildung: 7%
  15. Fehlende Familienfreundlichkeit: 6%
  16. Zu viele Überstunden: 5%
  17. Persönliche Konflikte mit Kollegen: 3%
  18. Zu wenig Urlaub: 3%

Über die Befragung: Der PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor basiert auf den Antworten von 510 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen, die im Wege einer Online-Befragung im Februar und März 2019 eingeholt wurden.


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