Björn Eichstädt (Mitte): Leidenschaft für die Kommunikation über Technologie, sein Faible: Japan.

Björn Eichstädt erhöht seine Anteile an der Storymaker GmbH, Hauptsitz in Tübingen, von zehn auf 25 Prozent und bindet sich damit noch fester an die Agentur, für die er bereits seit 19 Jahren tätig ist. Seit 2007 ist er an der Agentur beteiligt und in der Geschäftsführung. Für Agentur-Gründerin und Mehrheitsgesellschafterin Heidrun Haug (65) „stärkt dieser Schritt die Zukunft der Agentur“. Der Anteilskauf war für den Start des neuen Geschäftsjahres am 1. April 2020 vorbereitet, als die Corona-Krise urplötzlich und unerwartet die Vorzeichen veränderte.

Wird man den Wachstumskurs aus dem letzten Geschäftsjahr fortsetzen, wenigstens den Umsatz halten können? Und passt die Positionierung in die neue Realität nach oder mit Corona? „Das Virus kostete mich ein paar schlaflose Nächte“, sagt Björn Eichstädt. „Doch die Agentur ist breit und digital aufgestellt. Wir haben tolle Mitarbeiter und verlässliche Kunden. Mit Heidi Haug verbindet mich seit Jahren eine vertrauensvolle Partnerschaft. Ich bin mir sicher, dass meine Investition richtig ist, und wir am Ende auch aus dieser Krise gestärkt hervorgehen.“

Storymaker hat in den letzten Jahren das Portfolio ausgeweitet und zählt zu den 50 wachstumsstärksten PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands. Haug weiter: „Björn Eichstädt hat an der Entwicklung der Agentur in den letzten 19 Jahren einen großen Anteil, vor allem bei der Digitalisierung, der Strategieberatung und dem Aufbau des Japangeschäfts. Die höhere Beteiligung war nur eine Frage der Zeit.“

Die beiden Geschäftsführer führen die Agentur gleichberechtigt und sind allein vertretungsberechtigt. Der Führungsstil ist geprägt von einem gemeinsamen Werteverständnis und Vertrauen. „Uns treibt nicht das Geld, sondern die Begeisterung für gute Stories und die Neugier auf neue Technologien und Märkte.“ Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten sorgen für ausreichend Reibung und Diskussion, die für eine Unternehmensentwicklung unabdingbare Erfolgsfaktoren sind. Mit seiner analytischen Ader ist Eichstädt das ideale Pendant zu der eher emotional agierenden Gründerin. Gemeinsam ist ihnen der wertschätzende Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern und die solidarische Agenturkultur.

Björn Eichstädt trat 2001 als erster Trainee damals in Tübingen in die Agentur ein. Der studierte Neurobiologe mit Erfahrungen in Online-Kommunikation und Journalismus entwickelte sich schnell zu einem Sparringspartner und bei Kunden wie Kollegen geschätzten Kommunikationsexperten. Seit 2005 lebt Eichstädt in München und baut seit 2013 den Münchner Standort der Agentur aus.

Was wird sich ändern? Björn Eichstädt: „Im Kern wird Storymaker so bleiben, wie man uns kennt. Mein Engagement für innovative Branchen, Unternehmen und Themen wird die Agentur weiter vorantreiben, auch in den Arbeitsformen. Ich habe viele Ideen, wie wir als Agentur für Story, Technologie und Ostasien noch besser punkten können.“

Die Kommunikationsagentur Storymaker zählt vor allem technologie-getriebene Unternehmen aus Informationstechnologie, Engineering, Maschinenbau, Automotive, Telekommunikation oder Consumer Electronics zu ihren Kunden. Im Auslandsgeschäft liegt der Fokus auf Ostasien, mit Spezial-Know-how zu Japan, China und Taiwan. Im Zentrum der Leistungen soll immer die Story eines Unternehmens oder einer Organisation, eines Produkts oder einer Person stehen. Der Hauptsitz ist in Tübingen, weitere Büros sind in München und Shanghai.


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