Für das CEO-Ranking wertete Unicepta knapp 26.000 Beiträge aus. (Fotos v.l.n.r. © Adidas, Fresenius, Siemens)

Wer Versprechen einhält, wird dafür belohnt. Jüngster Beleg auf Topmanagement-Ebene: Adidas-CEO Kasper Rorsted (Foto) verteidigt im dritten Quartal 2017 seine Spitzenposition im CEO-Image-Ranking von Unicepta. Die Auswertung zeigt, dass Glaubwürdigkeit von den Medien honoriert wird. Unicepta Geschäftsführer Claas Sandrock kommentiert: „Generell gilt für die Topmanager im Ranking: Sie ernten Anerkennung für ihre gehaltenen Versprechen und Prognosen.“ Hinter Rorsted behält Stephan Sturm, Fresenius, Rang zwei, Joe Kaeser (Siemens) springt von fünf auf drei.

Die Medien loben vor allem die erstaunlich guten Finanzzahlen: Adidas erreiche ungeahnte Wachstumsraten in Umsatz und Gewinn, Rorsted drücke mächtig aufs Tempo. Die strategischen Maßnahmen des Dänen griffen früher als erwartet und in Sachen Dynamik lasse Adidas Konkurrenten wie Nike oder Puma auf der Laufbahn stehen, attestiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ positiv. Rorsted gelte als Superstar der Managerszene, lobt das „Manager Magazin“. Der Adidas-CEO punktet in der Berichterstattung durch ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit, weil er seinen ambitionierten Ankündigungen Taten folgen lässt.

Das gilt auch für Stephan Sturm, der Rang zwei behält. Der Fresenius-CEO habe Recht behalten, als er eine Beschleunigung des Geschäfts im Jahr 2017 angekündigt habe, so die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Sturm führe das Unternehmen eher wie eine Investmentgesellschaft, bei dem Zukäufe ohne großes Aufsehen über die Bühne gingen, also so unaufgeregt wie immer.

Kaeser und Spohr verbessern sich deutlich

Neben Joe Kaeser (Siemens) gelang Carsten Spohr (Lufthansa) eine deutliche Verbesserung im Ranking. Kaeser, der sich von Rang fünf auf Rang drei verbesserte, gelte bei Siemens offenbar als unersetzlich, so die „Welt“. Der Vorstandsvorsitzende sei nicht nur Garant für Erfolg, sondern auch für Stabilität. Kaeser mache Ernst mit seiner Ankündigung, Siemens in einen Flottenverband zu verwandeln, so die „Börsen-Zeitung“.

Carsten Spohr als Vorstandsvorsitzender der Lufthansa legt den größten Sprung im Ranking hin und verbessert sich von Rang neun auf fünf. Unter Spohr habe es die Lufthansa geschafft, ihre Bilanzstruktur deutlich zu verbessern und mehr Geld aus dem operativen Geschäft zu generieren, schreibt das „Handelsblatt“. Er ernte nun die Früchte für seine Arbeit. Spohr sei es gelungen, die Aktionäre mit einem Rekordgewinn zu überzeugen, die Aktie gelte als eine der stärksten im Dax, goutiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Auswertung von knapp 26.000 Beiträgen

Für das CEO-Ranking wertete Unicepta knapp 26.000 Beiträge aus, die zwischen Januar und Ende September 2017 in deutschen Leitmedien sowie der „New York Times“, dem „Wall Street Journal“ und dem „Economist“ erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Smart Media Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.


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