Die meisten Dispute führen Pressesprecher mit der Geschäftsführung. Nur wenig seltener gibt es Knatsch mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Marketing-Abteilung. Auf Platz drei der internen Konflikt-Partner landen die Vertriebler. Das ergab eine Umfrage von news aktuell und Faktenkontor, beide Hamburg. Die dpa-Tochter hat bei Fach- und Führungskräften der PR nachgefragt, mit welchen Abteilungen sie die meisten Auseinandersetzungen haben. Knapp 370 Kommunikationsprofis haben am PR-Trendmonitor teilgenommen.

Demnach gibt es am meisten Zoff mit den Unternehmenschefs. Ein knappes Drittel der Kommunikatoren reibt sich in Diskussionen mit der Geschäftsleitung auf (27 %). Wenn es keine Auseinandersetzung mit den Chefs gibt, dann mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Marketing. 24 Prozent der befragten PR-Profis streiten sich regelmäßig mit den Marketeers. Und auch mit dem Vertrieb kommt es immer wieder zu Grabenkämpfen. So geben 15 Prozent der Umfrageteilnehmer an, oft mit den Sales-Managern uneins zu sein.

Sehr gut hingegen kommen die Pressesprecher mit den Abteilungen Kundenservice und Business Development aus. Nur jeder Zwanzigste gab an, dass er mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Kundenservice Auseinandersetzungen hat (5 %). Und nur verschwindende vier Prozent der PR-Profis stoßen ab und zu mit den Verantwortlichen fürs Business Development zusammen.

Mit wem sich Pressestellen am meisten fetzen (Top Ten):

  1. Geschäftsführung (27 Prozent)
  2. Marketing (24 Prozent)
  3. Vertrieb (15 Prozent)
  4. IT (14 Prozent)
  5. Finanzen (13 Prozent)
  6. Recht (12 Prozent)
  7. Controlling (8 Prozent)
  8. Werbung (7 Prozent)
  9. Kundenservice (5 Prozent)
  10. Business Development (4 Prozent)

Quelle: PR-Trendmonitor 2017


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