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ECC 2017 Teilnehmer AuschnittDer erste internationale PR-Kongress, der sich gezielt mit den Themen Lügen und Fake News beschäftigte, fand am 22. und 23. März im Münchener Schloss Nymphenburg statt - unmittelbar vor der Verleihung des internationalen deutschen PR-Preises der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG). PR-Profis aus verschiedenen Ländern Europas diskutierten zwei Tage lang über das Phänomen der Lüge: die Wahl des US-Präsidenten Donald Trump, dessen erste Amtswochen, die Brexit-Kampagne und das diktatorhafte Auftreten des türkischen Präsidenten Erdogan boten genügend Gesprächsstoff. Wie schon bei den vorangegangenen Veranstaltungen waren die Teilnehmer angetan von Programm, Referenten, Location und von den zahlreichen Möglichkeiten des Networking und wollen beim nächsten Mal wieder mit dabei sein. Die Veranstaltung hätte mehr Zuschauer verdient gehabt.
Foto: Die Organisatoren Christina Kahlert und Thomas Achelis (Mitte) mit einigen Teilnehmern.

Perspektiv Wechsel Becker Joern Schultes Brigitte Heyroth Alwine kleinUnter dem Namen „Perspektivwechsel gestalten“ gibt es in Köln ab sofort ein Schulungs-, Coaching und Organisationsentwicklungsangebot für Unternehmen und Institutionen, die sich fit für den Wandel machen wollen. Hinter diesem Angebot stehen drei Veränderungsexperten: Brigitte Schultes (Foto M.), Alwine Heyroth (r.) und Jörn Becker. „Die Dynamik und Komplexität von Veränderungsprozessen nimmt stetig zu,“ so Alwine Heyroth, Organisationsberaterin. „Wir möchten Führungskräfte, Mitarbeiter oder ganze Teams ansprechen, die mit solchen Veränderungen konfrontiert werden und Ihnen Praxis- und Methodenwissen vermitteln. Damit können sie anstehende Herausforderungen erkennen und meistern. Gerade in mittelständig geprägten Unternehmen besteht hierzu großer Bedarf.“

PR Branchenreport Energie CoverMeltwater, der führende Anbieter für Media-Intelligence-Lösungen, und der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) veröffentlichen 2017 vier PR-Branchenreports, in denen sie die Medien- und Social-Media-Resonanz deutscher Unternehmen aus verschiedenen Branchen untersuchen. Der erste Report „Energie – Marken » Trends » Influencer“ wird am 24. März in Düsseldorf vorgestellt. Im Anschluss gibt es einen einstündigen Workshop, in dem Nadja Amireh, Inhaberin der Düsseldorfer Agentur Wake up Communications, zeigt, wie PR-Verantwortliche in Energieunternehmen die für sie relevanten Influencer identifizieren und ansprechen.

Krisengipfel 2017 VollesHaus LeipzigKrise zieht immer. Das zeigte sich beim jüngsten Krisenkommunikationsgipfel in Leipzig. Mehr als 200 Anmeldungen registrierte Veranstalter Frank Roselieb, Geschäftsführender Direktor des Krisennavigators, dem Kieler Institut für Krisenforschung, für die Veranstaltung am 15. März im traditionsreichen Veranstaltungszentrum Salles des Pologne in Leipzig. Kooperationspartner war die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig. Die Teilnehmer erhielten eine „Druckbetankung“ in Sachen Krise. Neun Referenten schilderten im Halbstundentakt ihre Krisenfälle, Lösungsstrategien und Erkenntnisse. Hinzu kam eine Podiumsdiskussion mit sechs Teilnehmern unter der Leitung von Dubravko Radic, Professor an der Universität Leipzig. Bei aller Fülle an Information, ein wenig fehlte der rote Faden durch den Kongresstag. Heimlicher Star aller Zuhörer war Petra Reetz, Pressesprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Foto: Beim Krisenkommunikationsgipfel gab es keinen freien Platz mehr. (© Krisennavigator, Kiel)

Krisengipfel 2017 Leipzig PodiumDie LeitfrageHamsterkäufe, Stinkefinger & Co. – Was läuft schief bei der Krisenkommunikation und Krisenbewältigung in Deutschland?“ der Podiumsdiskussion beim Krisenkommunikationsgipfel 2017 versprach aufschlussreiche Argumente und Thesen. Nach dem Motto „nun mal Butter bei die Fische“ sollte sich ein hochkarätig besetztes Podium (Foto, © Krisennavigator, Kiel) mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Kirche sowie der Kommunikationsforschung dieser Frage kritisch widmen. Doch mit sechs Personen war das Podium zu dicht besetzt und eine unspezifische Anmoderation ebnete nicht den Weg zu einem packenden Wechselspiel aus Für- und Widerrede über die Unzulänglichkeiten der Krisenkommunikation in Deutschland. Schade. Dennoch hielt das von Gipfel-Co-Gastgeber Dubravko Radic, Professor für Dienstleistungsmanagement an der Universität Leipzig, moderierte Gespräch einige zentrale Merksätze und Anregungen für das Publikum bereit.

Demodern IKEA VR BrillenKommunikationsagenturen müssen heute digitale Trend-Scouts sein. „The Next Big Thing“ verpassen will keiner. Unternehmen aus PR, Werbung und Digitales entsenden nicht zuletzt deshalb ihre Mitarbeiter zu führenden Kongressen wie dem Mobile World Congress in Barcelona, dem SXSW in Austin oder der Consumer Electronics Show in Las Vegas, was sich in einer stattlichen Reisekostenrechnung niederschlägt, aber natürlich auch zu Ideen für Kampagnen führen kann. Viele Inspirationen, nur was lässt sich monetarisieren? Das liegt meist nicht in der Hand einer Agentur, sondern hängt vielmehr von technischen Entwicklungen ab. Welches Potenzial beispielsweise Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) – zwei der vermeintlich heißesten Trends – mit sich bringen, weiß aktuell niemand so genau. Erste Agentur-Cases gibt es bereits (siehe dazu auch diesen Bericht im "PR-Journal"): Von der Digitalagentur Demodern (Foto) zum Beispiel: IKEA-Kunden am Standort Berlin-Lichtenberg können mit VR-Brille ihre Räume virtuell einrichten.

PR Journal Podcast MarkeDie wichtigsten Themen des Monats aus der PR- und Kommunikationsbranche: Alle vier Wochen bietet der „PR-Journal“-Podcast einen Monatsrückblick zum Nachhören. Die wichtigsten Themen im Februar 2017 waren unter anderem das Edelman-Trustbarometer, der StepStone Gehaltsreport, die Veränderungen im Hause Ketchum Pleon und zahlreiche Personalien auf Agentur- und Unternehmensseite. So stellte Edelman im jährlichen Trustbarometer fest, dass die aktuelle Vertrauenskrise die Demokratie in Deutschland erheblich gefährdet. Der Gehaltsreport von StepStone wies ein Plus von rund zehn Prozent für viele Arbeitnehmer in der PR- und Kommunikationsbranche aus. Und bei Ketchum Pleon wurden 18 Kündigungen ausgesprochen, obwohl die Agentur gleichzeitig mit neuen Kundengewinnen aufwartet. Kompakt zusammengefasst hat die Redaktion diese Neuigkeiten im Podcast für den Monat Februar 2017.

  1. Fachkräfte wollen flache Hierarchien und klare Ansagen:
    Vier von fünf Fachkräften in Deutschland möchten in Unternehmen mit flachen Hierarchien arbeiten. Zugleich wollen sie aber nicht auf klare Vorgaben verzichten. Das zeigt eine gemeinsame Studie von StepStone und Kienbaum zu Organisationsstrukturen in deutschen Unternehmen, die Ende April veröffentlicht wird. 65 Prozent der 12.000 Befragten geben an, dass sie sich Vorgesetzte wünschen, die klare Anweisungen geben. Drei von Vier meinen, dass die Struktur des Unternehmens (Arbeitsweise und die Führungskultur) wichtig für ihre Jobzufriedenheit ist. Insgesamt wünschen sich drei Viertel der befragten Fachkräfte mehr Verantwortung in ihrem Job. Nur jeder fünfte Befragte gibt an, dass das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen beim eigenen Arbeitgeber aktiv gefördert wird.