Euro Geld AndreasHermsdorf pixelio.deDas Vergleichsportal „Gehalt.de“ verspricht mehr Durchblick für Bewerber, die in Stellenanzeigen keine konkreten Gehaltsangaben finden. Das zur PMSG PersonalMarkt Services GmbH, Hamburg, gehörende Portal „Gehalt.de“ bietet an, ab sofort das zu erwartende Gehalt für einzelne Stellenanzeigen zu berechnen. Nutzer erhalten mit dem „Gehaltsfinder“ Unterstützung für ihre Lohnverhandlung – dies gilt insbesondere für Berufseinsteiger und Jobwechsler. Als Beispiel ist eine Pressesprecherstelle in Hamburg angegeben. Über diesen Link gelangen Sie zur Berechnung. Das System basiert auf einem analytischen Stellenbewertungsverfahren, das mit über zwei Millionen Datensätzen arbeitet. Der Dienst ist ab jetzt kostenlos verfügbar. (Foto: Andreas Hermsdorf, pixelio.de)

Viele Stellenanzeigen fordern die Angabe eines Wunschgehalts beim Anschreiben. Jobinteressenten haben damit oft ihre Schwierigkeiten. Vor diesem Hintergrund arbeitete das Entwicklerteam von „Gehalt.de“ über ein Jahr lang an dem Tool „Gehaltsfinder“ für Stellenanzeigen. Ab sofort ist er auf der Website Gehalt.de auffindbar und zeigt zu derzeit über 70.000 Jobangeboten eine Gehaltsspanne an.

Dabei liest das System relevante Eckdaten einer Anzeige aus und ermittelt den höchstwahrscheinlichen Lohn in Form einer Gehaltsspanne. Zu den Berechnungsfaktoren zählen unter anderem die Unternehmensgröße, die Branche, die Berufsbezeichnung und die Position. Anschließend fließen diese Eckdaten in die Vergütungsdatenbank ein, wo sie mit ähnlichen Stellenprofilen verglichen werden. Es ist nach Angaben von „Gehalt.de“ weltweit der erste Dienst, der in dieser Form zur Verfügung steht.

Beste Orientierung bei der Nennung von Gehaltsangaben
„Wir möchten unsere Vergütungsdaten noch besser nutzen, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei ihrem Berufsstart oder -wechsel zu unterstützen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Aber auch der Wechsel in andere Branchen oder in größere Unternehmen stellt viele Bewerberinnen und Bewerber vor Schwierigkeiten, ein realistisches Gehalt zu fordern. Viele haben Angst zu viel zu verlangen, andere möchten sich natürlich nicht unter Wert verkaufen. „Mit dem Gehaltsfinder haben wir als weltweit erstes Unternehmen ein System entwickelt, das die Höhe der Vergütung je nach Stellenanzeige individuell berechnet.“ Dabei stammen die Ergebnisse ausschließlich aus dem Bewertungssystem unserer Datenbanken. Es handelt sich nicht um offizielle Angaben der Unternehmen aus den Stellenanzeigen.

Berufseinsteiger profitieren am stärksten
Mit dem „Gehaltsfinder“ leistet „Gehalt.de“ einen Beitrag zu mehr Transparenz rund um das Thema Vergütung. „Vor allem Berufseinsteiger profitieren von der Anzeige der Gehaltsinformationen. Oftmals wissen sie nicht, welchen Marktwert sie besitzen und sind bei Verhandlungen zum Einstiegsgehalt in der Regel unsicher“, so Bierbach abschließend. Laut „Gehalt.de“ befindet sich das System in ständiger Weiterentwicklung, sodass langfristig deutlich mehr Anzeigen ausgelesen und präzisere Gehaltsspannen ermittelt werden sollen.

Über „Gehalt.de“: Bei der Website handelt es sich um das nach eigenen Angaben führende Gehaltsportal im deutschsprachigen Raum. Jeden Monat sollen mehr als drei Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die Webseite aufsuchen, um von den Services zu profitieren und Entscheidungshilfen zu finden. Alle Gehaltsdaten auf „Gehalt.de“ werden von Vergütungsberatern auf Plausibilität und Stimmigkeit geprüft. „Gehalt.de“ ist ein Produkt der PMSG PersonalMarkt Services GmbH.


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