Networking Benchmark 15 doubleyuu CoverDigitale Business-Netzwerke sind ein wichtiger Ort, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Die Hamburger Managementberatung doubleYUU hat kürzlich eine Studie zum amateurhaften Vernetzungsstand deutscher Vertriebsprofis herausgegeben und dabei die häufigsten Stolpersteine auf Xing und LinkedIn identifiziert. Für PR-und Kommunikationsverantwortliche lohnt sich ein genauerer Blick in den Networking Benchmark (Titelabbildung) – denn ein professioneller Netzwerkauftritt schafft Vertrauen und trägt zur Image- und Reputationspfleg bei. Willms Buhse, Gründer und CEO von doubleYUU hat fünf Tipps für einen souveränen Auftritt in digitalen Business-Netzwerken zusammengefasst.

1. Verwenden Sie ein professionelles Profilbild
Wer Profile auf Xing und LinkedIn betrachtet, schätzt sein Gegenüber im ersten Blick durch das Foto ein. Der Text wird erst in zweiter Linie wahrgenommen. Daher sollten Professionals unbedingt darauf achten, dass ihr Profilfoto professionellen Ansprüchen genügt. Unscharfe Fotos, private Schnappschüsse oder Platzhalter sind zu vermeiden.

2. Bringen Sie Ihre Stärken in Summaries auf den Punkt
Für den Kontaktaufbau über digitale Business-Netzwerke ist die Zusammenfassung ebenso wie das Foto, ein wichtiger erster Baustein, um beim Profilbesucher einen kompetenten Eindruck zu vermitteln. Eine gute „Summary“ auf LinkedIn stellt prägnant dar, was der Verfasser des Profils für Stärken hat, womit er sich beruflich beschäftigt und welche Lösungskompetenz er mitbringt.

3. Nutzen Sie Schlagworte für Ihr Profil
Die Suche in digitalen Business-Netzwerken funktioniert ähnlich wie Google oder andere Suchmaschinen. So lassen sich Stichworte im Vergleich zu ganzen Sätzen besser erfassen, einordnen und letztlich bei Suchanfragen als Grundlage für die Ergebnisanzeige nutzen. Professionals können ihre Auffindbarkeit erheblich verbessern, indem sie Stärken, Fähigkeiten und andere Angaben auf Suchbegriffe herunterbrechen – also nicht „Ich bin Meister des digitalen Wandelns“, sondern lieber „Berater Digitale Transformation“ als Kompetenz formulieren.

4. Empfehlungen und Referenzen im Portfolio schaffen Vertrauen
Xing bietet Professionals die Möglichkeit, über Unterseiten wie „Portfolio“ das eigene Leistungsspektrum besser abzubilden. Auf LinkedIn untermauern von Dritten bestätigte Kenntnisse und „Empfehlungen“ von anderen Professionals die Kompetenz und stärken die Reputation. Wer Fachqualifikationen und Berufserfahrungen an konkreten Projekten, Arbeitsproben oder persönlichen Referenzen fest macht, schafft Vertrauen.

5. Erzeugen Sie Sichtbarkeit mit Statusmeldungen und Beiträgen
Wer sich nicht aktiv in digitalen Business-Netzwerken engagiert, bleibt unsichtbar. Professionals sollten sich durch Statusmeldungen in Erinnerung rufen und regelmäßig interessante Beiträge mit ihrem Netzwerk teilen. Gehaltvolle Diskussionsbeiträge in Fachgruppen erzeugen Sichtbarkeit und schaffen Aufmerksamkeit. Noch mehr Sichtbarkeit erhalten Professionals durch das Nutzen von „Pulse“ auf LinkedIn: Blog- Beiträge, die in Ihrem Netzwerk geteilt werden und bei Popularität auch im täglichen LinkedIn-Newsletter erscheinen.

Der doubleYUU Networking Benchmark 2015 basiert auf der Analyse von 500 Profilen von Professionals aus zehn Unternehmen. Anhand von mehr als 10.000 Datenpunkten wurde halbautomatisiert evaluiert, wie optimal sich einzelne Vertriebsteams auf Xing und LinkedIn präsentieren. In Kategorien wie Netzwerkverständnis, Sichtbarkeit, Kompetenz und Kontaktpotenzial schneiden die Professionals fast durchweg mittelmäßig bis schlecht ab. Der Networking Benchmark 2015 steht für alle Interessierten auf der doubleyuu-Website kostenlos zum Download bereit.

Über den Autor: Dr. Willms Buhse ist CEO und Gründer von doubleYUU, einer Managementberatung für Digitale Transformation in Hamburg. Der Anspruch von doubleYuu: Das Unternehmen will mit Digital Leadership die Innovationen des Silicon Valley in die Büros der deutschen Führungsetagen bringen. Buhse berät und unterstützt Unternehmen und Entscheider, die Erfolgsmuster der digitalen Welt in die vernetzte Arbeitswelt zu übertragen. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Axel Springer, Bosch, Deutsche Telekom, Lufthansa und Microsoft.

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