Anna NeumannDie vielschichtige Berufsbezeichnung von Anna Neumann: Social Media Managerin, Bloggerin und Do-it-Yourself-Expertin. In dieser Rolle arbeitet sie seit August 2009 für DaWanda, Online-Marktplatz für Designer und Kreative. Das Unternehmen ist sehr aktiv im Social Web, betreibt Blogger Relations, und Anna Neumann ist dabei Markenbotschafterin und das Gesicht des Unternehmens im sozialen Netz. Anja Beckmann (Agentur get noticed! und Ressortleiterin Social Media des PR-Journals) hat sie zu ihrem Aufgabenfeld, den Social Media Aktivitäten des Unternehmens und ihren Tipps für andere Unternehmen befragt.

Anja Beckmann: Was ist das Ziel der Social Media Aktivitäten von DaWanda und welche Kanäle führt ihr?

Anna Neumann: DaWanda ist eine Social Commerce-Plattform mit 1,6 Millionen Mitgliedern. Bei uns verkaufen Hersteller ihre selbstgemachten Unikate und Kleinserien. Die Interaktion zwischen Verkäufer und Käufer ist bei uns ein zentraler Teil des Kauferlebnisses.

Nicht nur über unser Portal selbst, sondern auch über Social Media Kanäle wie unser Blog, unsere Facebookseite, über YouTube, Twitter und Google+ bringen wir diese beiden Zielgruppen zusammen und ermöglichen ihnen, sich untereinander zu vernetzen. In den verschiedenen Kanälen versuchen wir, die persönliche Kommunikation zu fördern, unsere Marke zu stärken und Multiplikatoren zu motivieren. Im Vordergrund stehen immer der soziale Aspekt und die direkte Kommunikation mit unserer Community.

Anja Beckmann: Was macht ihr im Bereich Blogger Relations?

Anna Neumann: Wir versenden regelmäßig einen Newsletter speziell für Blogger, veranstalten Wettbewerbe und Bloggertreffen, wie vor einigen Monaten in einem Nähcafe in Berlin. An den Wochenenden bin ich oft auf Bloggertreffen, Konferenzen und Social Media Events unterwegs, um mein Netzwerk zu erweitern und neue Leute kennenzulernen. Über soziale Netzwerke wird es einem unheimlich leicht gemacht, Kontakte zu knüpfen und interessante Leute zu treffen – davon bin ich immer wieder begeistert und liebe diesen Teil meiner Arbeit besonders.

Anja Beckmann: Wie sieht dein Tagesablauf als Social Media Manager aus?

Anna Neumann: Ich bin so gut wie immer online. Nach dem Aufwachen checke ich als erstes meine Mails, Facebook, Twitter, Instagram und weitere Kanäle. Das ist abends vor dem Einschlafen auch das Letzte was ich mache. Ich betreue alle unsere Social Media-Kanäle und bin dort gleichzeitig Content- und Community Managerin. Mit der Unterstützung von Kollegen aus verschiedenen Bereichen schreibe ich das Blog, kümmere mich um Anfragen von Bloggern und organisiere Bloggerevents und Wettbewerbe. Auch externe Kooperationen, die unsere Social Media Kanäle betreffen, fallen in meinen Aufgabenbereich. Als Ansprechpartnerin für alles, was den Bereich Do-it-yourself betrifft, bin ich auch Akteurin in diversen YouTube Videos zu diesem Thema.

Anja Beckmann: Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?

Anna Neumann: Ich war schon immer sehr medienaffin und habe schon als Kind sehr viel Fernsehen geguckt, Geschichten geschrieben und mein Taschengeld für Zeitschriften ausgegeben. Als ich 17 war, bin ich jedes Wochenende ins Internetcafe gegangen, um zu chatten – Internet hatten wir damals noch nicht zuhause. Nach meinem Studium der Kunst- und Medienwissenschaften in Braunschweig habe ich in einer PR-Agentur in Berlin gearbeitet, fand das aber schnell zu einseitig und war nicht mit dem Herzen dabei.

Letztendlich war mein eigenes, privates Blog der Türöffner für meinen Job bei DaWanda, als sie jemanden für den Social Media-Bereich suchten. Mittlerweile arbeite ich seit zweieinhalb Jahren bei DaWanda. Die Position bietet mir die Möglichkeit, meine privaten Interessen und Stärken in meine tägliche Arbeit einzubringen – ein absoluter Glücksfall.

Anja Beckmann: Social Media machen die Kommunikation persönlicher. Wie gibst du dem Unternehmen im Social Web ein Gesicht?

Anna Neumann: Mein Gesicht ist in allen unseren Kanälen gut sichtbar. Ich bin Seiteninhaberin unserer Facebookseite mit Link zu meinem privaten Profil, mein Gesicht ist sichtbar auf unserem Twitterprofil, in YouTube Videos, im Blog und unter jedem Blogger-Newsletter.

Beruflich wie privat verwende ich immer dasselbe Foto, um den Wiedererkennungswert zu steigern. Durch diese Maßnahmen werde ich auch auf Veranstaltungen und Bloggertreffen immer gleich erkannt und habe zu vielen Bloggern und DaWanda-Verkäufern inzwischen auch privat einen guten Kontakt. Zum Teil sind die Grenzen zwischen privat und beruflich auch fließend, was sich über die Zeit hinweg ergeben hat. Social Media ist für mich mehr Berufung als Beruf.

Anja Beckmann: Die neuen Medien wie Facebook ermöglichen die direkte Kommunikation und den Dialog mit den Zielgruppen. Wie erreichst du Verkäufer und Käufer von DaWanda? Und wie ist die Resonanz?

Anna Neumann: Social Media war bei DaWanda von Anfang an ein wichtiger Bestandteil und gehört mit zum Grundkonzept – den Sprung von offline zu online mussten wir nie machen. Zusammen mit unserer Community leben wir Social Media und nutzen die verschiedenen Kanälen zu einem sehr persönlichen Dialog. Wir kommunizieren im Blog, in unserem Forum, auf Facebook, Twitter und YouTube mit unseren Käufern und Verkäufern. DaWanda ist eine sehr positiv besetzte Marke. Gerade unsere Verkäufer nutzen die unterschiedlichen Netzwerke aber auch, um sich Gehör zu verschaffen und ihre Interessen vorzubringen. Das ist nicht immer nur positiv, in solchen Fällen gilt es für mich dann schnell zu reagieren und den direkten Kontakt zu den Personen suchen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Anja Beckmann: Zum Thema Krisenkommunikation im Social Web: Auf DaWanda wurden die Produkte mit Pfotenabdruck verkauft, gegen die Jack Wolfskin vorgegangen ist. Welche Empfehlung ergibt sich daraus für andere Unternehmen?

Anna Neumann: Die Macht einer Community im Web sollte man niemals unterschätzen. Die Solidarität mit den betroffenen Verkäuferinnen war damals unheimlich groß, und es gab hunderte von Spendenaktionen, Blogeinträgen, Tweets und Facebook-Kommentaren quer durch die gesamte Netzgemeinde. Krisenprävention sollte meiner Einschätzung nach Teil der Social Media-Strategie eines jeden Unternehmens sein  - eine zu späte Rektion kann oft zur Eskalation führen. Schnelle Reaktionszeiten sind von entscheidender Bedeutung und wer da nicht mithalten kann zieht als Unternehmen oft den Kürzeren.

Anja Beckmann: Was ist dein persönliches Erfolgsrezept für Social Media, von dem auch andere Unternehmen lernen können?

Anna Neumann: Meiner Meinung nach muss Social Media gelebt werden. Die verantwortlichen Personen sollten sich in den unterschiedlichen Netzwerken durch persönliches Engagement gut auskennen und im besten Fall nicht nur ein außenstehender Beobachter sein, sondern ein aktiver Teil der Social Media Community. Zudem finde ich es wichtig, den Fans, Followern und Kunden die Gesichter hinter der Marke zu präsentieren.

Unsere Facebookfans zum Beispiel sind sehr an Einblicken hinter die Kulissen von DaWanda interessiert. Ich versuche, ihnen die Möglichkeit zu geben sich ein sehr genaues Bild von mir als Social Media-Verantwortliche zu machen und reagiere sehr zeitnah und individuell auf alle Fragen, die zum Beispiel auf der Facebookseite gestellt werden. Ein solches Vorgehen würde ich auch anderen Unternehmen raten, um sich so persönlich und transparent wie möglich im Social Web zu präsentieren.

DaWanda im Social Web

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SCM Praxistage PR Koeln 2018Die SCM School for Communication and Management veranstaltet am 26. und 27. November die Praxistage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Köln. Teilnehmer der Veranstaltung erhalten wichtige Impulse und Tipps für ihre alltägliche Arbeit. In Keynotes und Best-Cases-Präsentationen geben Kommunikatoren aus Unternehmen wie Microsoft, Lanxess oder der Techniker Krankenkasse Einblicke in ihre Arbeit. In Workshops werden verschiedene Themen vertieft, unter anderem Storytelling, Erfolgsmessung, Themen-Setting, Krisenkommunikation und Konzeption. Weitere Informationen zu den Praxistagen finden sich auf der SCM-Website.

Studien

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Whitepaper

WERBUNG: Agenda Surfing – Surfen statt verzweifeln!

Mit der eigenen Botschaft auf vorhandene, in den Medien bereits präsente Themen aufspringen statt selbst viel Zeit und Ressourcen in das Setzen von Themen zu investieren: Agenda Surfing ist die clevere Alternative zum Agenda Setting. Eine explorative Medienanalyse ist dabei die Voraussetzung um die passenden Themen in der Berichterstattung zu identifizieren.
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Tipps & Lesehinweise

Dringende Leseempfehlung: „Bayern gibt eine Lehrstunde im modernen Fußball“

Bayern Muenchen LogoIn der „PR-Journal“-Redaktion gilt die Regel: „Schuster bleib bei deinem Leisten“. Konkret bedeutet das, dass wir nicht allen Themen hinterherlaufen wollen, die in der Branche schon rauf und runter diskutiert worden sind. Wir müssen nicht überall unseren Senf auch noch dazu tun. Diese Regel gilt selbst dann, wenn es um originäre PR- und Kommunikationsthemen geht. So hatten wir nach kurzer Rücksprache in der Redaktion entschieden, nicht auch noch die Pressekonferenz des FC Bayern München vom 19. Oktober aufzugreifen. … aber dann erschien am 22. Oktober in der Online-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ die Glosse: „Bayern gibt eine Lehrstunde im modernen Fußball“.

Preise und Awards

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Oktober 2018

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im September 2018 wurden 3.414 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 12.945 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

GPRA im Dialog

FleishmanHillard: “Mehrwert ist bei uns Einstellungskriterium”

Bieten Berufseinsteiger einen Mehrwert für eine Agentur? Und wenn ja – wie hoch kann dieser sein? Zwei Fragen, die aktuell in der PR-Branche für Aufruhr sorgen. Besonders Studierende fühlen sich stark kritisiert. Sie haben das Gefühl von Agenturen zu wenig Wertschätzung zu erhalten. Zudem sei der Berufseinstieg noch nicht ausreichend optimiert. Wie Agenturen dies wahrnehmen, dazu befragten wir FleishmanHillard-Geschäftsführer Hanning Kempe sowie die Mitarbeiter Sarah Bungert, Nils Zeizinger und Berufseinsteigerin Loredana Schelper.

Internes - aus der Redaktion