Öffentlichkeitsarbeit ist im direkten Vergleich meist wirkungsvoller als die klassische Werbeanzeige – jedenfalls wenn es um wichtige Kaufentscheidungen wie Autos, Kosmetik oder elektronische Geräte geht, denen der Interessent viel Aufmerksamkeit widmet. Das ist eines der Ergebnisse der bislang aufwendigsten Vergleichsstudie zur Wirkungskraft von Werbung und PR-Beiträgen, die in diesen Tagen von Lothar Rolke, Professor an der FH Mainz, und Marei Dost, Beraterin in einer namhaften Marketingberatung in Hamburg, veröffentlicht wird. Die Autoren haben dazu nicht nur über 50 internationale Studien ausgewertet, sondern auch ein eigenes Experiment mit über 1.000 repräsentativ ausgewählten Personen durchgeführt.

Im Ergebnis zeigt sich: Öffentlichkeitsarbeit überzeugt vor allem, wenn es um die Vermittlung von Wissen, wenn es um Fragen der Glaubwürdigkeit und der Überzeugungskraft von Argumenten geht. Klassische Werbung hingegen kann vor allem dort ihre Stärke entfalten, wo Produkte vermarktet werden, deren Kauf der Konsument weniger Aufmerksamkeit schenkt.

Werbung bleibt zwar nach Einschätzung der Autoren auch künftig unverzichtbar, weil sie im Gegensatz zur Öffentlichkeitsarbeit vollständig kontrollierbar ist. Allerdings sei sie auch um das Acht- bis Zehnfache teurer. „Da die Frage der Effizienz in der Kommunikation für die Unternehmen sprunghaft an Bedeutung gewinnt, wird sich der Kommunikations-Mix deutlich verändern“ erklärt Rolke, der in Mainz BWL und Unternehmenskommunikation lehrt.

Dieser Trend werde durch das Internet noch beschleunigt, weil es eher nach den Dialogprinzipien der Öffentlichkeitsarbeit funktioniere, als dass es den Aufmerksamkeitsregeln der Werbung folge. Deshalb sei damit zu rechnen, dass Marketer und Öffentlichkeitsarbeiter intensiver zusammenarbeiten würden.

Quelle: idw Informationsdienst Wissenschaft, Therese Bartusch-Ruhl, Pressestelle Wirtschaftswissenschaften / Fachbereich Wirtschaft, Fachhochschule Mainz, 17. Mai 2010.


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Personalien

Andrea Rexer übernimmt die Leitung der Kommunikation der HypoVereinsbank

Rexer Andrea Head of Com HypoVereinsbankAndrea Rexer (38, Foto) übernimmt zum 15. April als Head of Identity & Communications, Institutional Affairs & Sustainability die Leitung der Kommunikation der HypoVereinsbank. Die frühere Journalistin berichtet direkt an den Vorstandssprecher der HypoVereinsbank, Michael Diederich, und an Max Hohenberg, Head of Group Identity & Communication der UniCredit. In ihrer Funktion verantwortet sie die interne und externe Kommunikation sowie die Beziehungen zu Institutionen und den Bereich Nachhaltigkeit. Die Vorgängerin Rexers, Marion Nagl, hat sich entschieden, künftig neue Prioritäten zu setzen. Auf Wunsch der HypoVereinsbank wird Nagl die Bank in ausgewählten Projekten beratend begleiten.

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Etats

Corona: achtung! realisiert Filmprojekt für E.ON in 48 Stunden

Schnellschüsse zu liefern, ist nicht das, was Agenturen unbedingt anstreben. Doch wenn es sein muss, dann geht auch das, und zwar ohne Qualitätseinbußen. Jüngster Beweis: Die Hamburger Agentur achtung! hat innerhalb von 48 Stunden für die E.ON SE einen Expressfilm umgesetzt. Von der Unternehmenskommunikation beauftragt, ging es darum filmisch zu vermitteln, dass E.ON als Grundversorger seine Kunden und Partner europaweit ermutigen und ihnen fest zur Seite stehen will. Innerhalb von 48 Stunden stellte die Agentur Konzept, Abstimmung, Realisation und den europaweiten Roll-out auf die Beine. Und das Ganze – klar, ohne Außendreh. Der Film ist hier bei YouTube zu sehen. Er wurde auch via Facebook und LinkedIn verbreitet. Weitere Maßnahmen sollen in dieser Woche folgen.

Agenturen

Zertifizierung nach dem neuen CMS III Standard: OSK erhält neues PR-Gütesiegel

Neben Fink & Fuchs und FleishmanHillard gehört nun auch Oliver Schrott Kommunikation (OSK) zu den ersten deutschen PR-Agenturen, die nach dem Consultancy Management Standard III (CMS III) zertifiziert wurden. Dieses international anerkannte Zertifikat zur Qualitätssicherung wird seit kurzem in Deutschland offiziell und exklusiv von der Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) ausgegeben. Der Consultancy Management Standard III, kurz CMS III, wird weltweit vertreten durch den Dachverband ICCO (International Communications Consultancy Organisation). Die ICCO hat CMS III speziell auf die Anforderungen an Kommunikationsagenturen zugeschnitten, deren Arbeit immer komplexer, vielfältiger und anspruchsvoller wird. Das Ziel des Qualitätsmanagementsystems: Der Rahmen, in dem Kreativität entsteht, soll sich objektiv, transparent und nachvollziehbar evaluieren lassen.

Unternehmen

Puls-Check: CEOs werden vom Verkäufer zum Kümmerer

Vom Markenbotschafter zum Corporate Citizen, vom obersten Verkäufer zum fürsorglichen Kümmerer: Die Corona-Krise hat die Kommunikation der deutschen Unternehmenschefs deutlich verändert. Zu diesem Ergebnis kommt ein erhobener Puls-Check von Palmer Hargreaves. Die Kommunikationsagentur hat dafür Themen, Tonalität und Häufigkeit untersucht, die die Kommunikation der CEOs aus DAX, MDAX und TecDAX im März 2020 unter dem Einfluss der sich verschärfenden Corona-Krise geprägt haben. Exemplarisch wurden dafür die zehn aktivsten LinkedIn-CEO-Profile aus den drei Aktienindizes ausgewählt und einer qualitativen Analyse unterzogen.

Verbände

Acht Verbände bilden eine Allianz: Kommunikationsbranche fordert Corona-Zusatzregelungen

Nachdem sich zahlreiche Verbände und Interessenvertretungen der deutschen Wirtschaft bereits zu Wort gemeldet, ihre Nöte dargelegt und ihre Forderungen an die Politik gerichtet haben, haben sich nun auch acht Kommunikationsverbände in einem gemeinsamen Statement geäußert. Unter Federführung von Uwe Kohrs, Chairman der GPRA, und Lutz Meyer, Inhaber von Lutz Meyer & Company, wurde eine Allianz geschmiedet, die Zusatzregelungen für die Kommunikationsbranche fordern, die über die aktuellen Hilfsprogramme hinausgehen. Immerhin steht die Kommunikationsbranche für 47 Milliarden Euro Umsatz, 900.000 Beschäftigte und 1,4 Prozent des des Bruttoinlandprodukts. Der Allianz gehörten an der ADC, der BVDW, das CMF, die DPRG, der FAMAB, die GPRA, der GWA und die OMG.

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Branche

Neue Studie zum Kommunikationsverhalten grüner Startups

Wie kommunizieren grüne Startups heute? Diese Frage hatte Frank Brodmerkel, Inhaber der Münchner Kommunikationsagentur Grüne Welle Kommunikation, 2017 schon einmal gestellt. Jetzt möchte er wissen, ob es dank Greta Thunberg und öffentlichen Diskussionen um den Klimawandel einfacher geworden ist, das Interesse für grüne Themen zu wecken? Legen Startups der Green Economy heute andere Schwerpunkte in ihrem professionellen Auftritt nach außen? Haben sich Inhalte und vor allem Instrumente der professionellen Kommunikation geändert? Und welche Rolle spielt die klassische Pressearbeit noch?

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Medien

Bilanz des Presserats 2019: Beschwerdezahlen gehen weiter nach oben

Der Deutsche Presserat legt seinen Jahresbericht 2019 vor. Demnach verzeichnet er weiter steigende Beschwerdezahlen: 2.175 Leserinnen und Leser wandten sich 2019 an die freiwillige Selbstkontrolle der Presse, 137 mehr als im Vorjahr. Häufiger nutzte der Presserat auch seine schärfste Sanktion: 34 Rügen erteilten die Beschwerdeausschüsse, 2018 waren es nur 28 gewesen.
Was die Neuwahlen des Sprechers des Deutschen Presserats angeht, so konnte Johannes Endres noch nicht vom Plenum gewählt werden, da es wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Johannes Endres und seine Stellvertreterin Kirsten von Hutten sind bis zu den Wahlen, die nachgeholt werden, „designierte Sprecher“.

Studenten-Initiativen

Absage des 15. LPRS>> Forums aufgrund der Covid-19 Pandemie

LPRS Logo 2020Das LPRS>>Forum 2020 des LPRS - Leipziger Public Relations Studenten e.V. am 24. April findet nicht statt. Aufgrund der derzeitigen Lage, den Empfehlungen von Bund und Ländern und der Absage aller Präsenzveranstaltungen der Universität Leipzig bis zum 4. Mai, können das LPRS>>Forum 2020 am 24. April 2020 sowie die darauffolgenden Veranstaltungen des Alumni-Wochenendes am 25. April 2020 nicht stattfinden. Davon sind das Karrieretreffen und der Forumsabend am Freitag, sowie die Vollversammlung, die Workshops für Aktive, das Alumnibarcamp und der Alumni-Abend am Samstag betroffen.

Social Media

Beliebteste Soziale Medien: WhatsApp überholt YouTube, Instagram boomt

WhatsApp erobert den ersten Platz unter den beliebtesten Sozialen Medien in Deutschland: 69 Prozent der Onliner ab 16 Jahren nutzen hierzulande den omnipräsenten Messenger-Dienst. Das bedeutet für WhatsApp zwar einen leichten Rückgang um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr, reicht aber, um die Spitzenposition zu übernehmen. Denn der bisherige Champion YouTube verlor sechs Prozentpunkte und fiel mit einem Marktanteil von 68 Prozent denkbar knapp auf Platz zwei zurück. Facebook setzte mit einem Verlust von neun Prozentpunkten seinen Sinkflug fort und erreicht inzwischen nur noch sechs von zehn Internetnutzern. Das zeigt der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas 2020 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

Das PR-Interview

Termin mit Thorsten Troge: Wie PR-Professionals zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen beitragen können

Wie viel Kenntnis des deutschen Rechts brauchen professionell Kommunizierende heute? Natürlich: Es kommt darauf an. Aber gerade in Zeiten, in denen Unternehmensentscheidungen immer auch Kommunikationsentscheidungen mit sich bringen, in denen unternehmensweit nach Kommunikationsunterstützung durch Corporate Influencer gesucht wird und Wohnzimmer plötzlich zu Büroräumen werden – gerade dann müssen sich auch PR-Professionals verstärkt mit Rechtsthemen beschäftigen. In unserer Interview-Reihe spricht "PR Journal" Redakteurin Annett Bergk daher ab sofort monatlich mit Thorsten Troge, Partner bei der internationalen Full-Service-Kanzlei Taylor Wessing, über Themen der Unternehmenskommunikation in Verbindung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Autoren-Beiträge

Autorinnenbeitrag: Reset yourselves – Krisenkommunikation in Coronazeiten

Kapitel für Krisenkommunikation beginnen gern mit der etwas gebogenen Weisheit, dass das chinesische Zeichen für "Krise" auch das Wort "Chance" beinhaltet. Wir PR-ler sind trainiert, in der Not die Gelegenheit, im Problem die Herausforderung und im Regen den Bogen zu sehen. Laut UN-Generalsekretär António Guterres stecken wir jedoch derzeit mitten „in der größten Krise nach dem zweiten Weltkrieg“ und einer Rezession, die „in der jüngsten Geschichte keine Parallele findet“. Einbrechende Umsätze, DAX-Absturz, Kurzarbeit und Unsicherheit dominieren unsere Ökonomie. Ist Corona nur ein als Virus verkleideter Anlass, die Zukunft weiter positiv zu malen? Definitiv nicht. In diesen Wochen kann auch der gewandteste Kollege nichts schönerklären, die Fakten sprechen für sich – diese Krise ist eine zu fette Kröte. Was heißt das für Berater? Die Standardwerke der Krisenkommunikation können wir nach ganz hinten ins Regal schieben. „Die Welt as we know it löst sich gerade auf“, schreibt Zukunftsforscher Matthias Horx. Für uns alle bedeutet dies: Reset yourselves.

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Rezensionen

Rezension: Kommunikationsmodelle mit Relevanz für Praktiker

Kommunikationsmodelle Khabyuk Olexiy CoverKönnen theoretische Kommunikations-Modelle aus der Wissenschaft einem Kommunikationsmanager tatsächlich bei der Bewältigung seiner Alltags-Aufgaben helfen? Stellen wir die definitive Antwort auf die Frage an das Ende dieser Rezension zurück. Widmen wir uns erst einmal dem Anliegen und dem Aufbau dieses Fachbuches, erschienen in der Reihe "Bachelor Basics". Geschrieben hat es Olexiy Khabyuk, der seit 2015 als ordentlicher Professor für Kommunikation an der Hochschule Düsseldorf lehrt. Insgesamt 22 etablierte Kommunikations-Modelle stellt Khabyuk auf 180 Textseiten vor, plus fünf Seiten Literaturverzeichnis.

Der Sprach-Optimist

Corona, Charakter und Chancen

Es sind sensible Zeiten während dieser Corona-Pandemie. Und es passiert wenig auf den Straßen und doch so viel drinnen. Viele Menschen zeigen zum Beispiel erstmals einen Teil ihres trauten Heims, praktisch kleinere bis größere Homestorys als Film oder Fotos. Unserem Sprach-Optimisten Murtaza Akbar (Foto) sind dabei zahlreiche Homeoffice-Bilder in den vergangenen Tagen auf den verschiedensten Kanälen über den Weg gelaufen. Diese Vertrautheit und Flexibilität stimmen ihn optimistisch in diesen Tagen und Wochen, in denen er digitale Modernität auf der einen Seite und Sehnsucht nach Oldschool anmutenden Dingen auf der anderen Seite wahrnimmt. Ein Spagat, der ihn trotz der Krise zuversichtlich macht.

Kommentare

Kommentar: Generation Corona-Party

Markus Kiefer (60, Foto) lehrt als Professor an der FOM – Hochschule für Oekonomie und Management BWL mit dem Schwerpunkt der Unternehmens- und Wirtschaftskommunikation. Darüber hinaus arbeitet er in Seminaren, Vortragsveranstaltungen und Workshops für Weiterbildungs-Akademien der Wirtschaft. Außerdem berät er Unternehmen in Fragen der Kommunikationsstrategie, der PR, Mitarbeiterkommunikation, Social Media und Krisenkommunikation. Den Leserinnen und Lesern des „PR-Journals“ ist er bekannt durch seine monatlichen Rezensionen von Fachbüchern. Im Zuge der aktuellen Corona-Krise hat sich Kiefer ausführlich mit der Kommunikationsstrategie der Bundesregierung auseinandergesetzt. Lesen Sie nachfolgend seinen Kommentar.

Studien

M&A-Studie: Investoren und andere Stakeholder melden sich lautstark zu Wort

In einer neuen Studie hat die globale Partnerschaft von Finsbury, Glover Park Group und Hering Schuppener Consulting das Kommunikationsumfeld grenzüberschreitender M&A-Transaktionen im Gesamtjahr 2019 untersucht. Im Zentrum der Analyse stand dabei die Frage, wie verschiedene Stakeholder sich öffentlich in die Debatte über M&A-Transaktionen einbringen. Dazu wurden Aussagen von Stakeholdern in führenden Wirtschaftsmedien und auf Twitter ausgewertet. In einem immer komplexer werdenden Kommunikationsumfeld lassen sich anhand der erhobenen Daten verschiedene Trends im Hinblick auf das Thema Stakeholder-Akzeptanz ableiten. Die Verfasser der Studie sind der Ansicht, dass viele dieser Trends auch im derzeit stark von der COVID-19-Pandemie beeinträchtigtem M&A-Markt Bestand haben und sich in Zukunft noch verstärken könnten.

Aus- und Weiterbildung

SCM baut E-Learning-Angebot aus

Die SCM – School for Communication and Management erweitert ihr E-Learning-Angebot. Neben Live-Webinaren bietet sie ab dem 9. April auch den Online-Kurs Videos für die Unternehmenskommunikation und Marketing – produce it yourself an. In sieben Lektionen und insgesamt 33 Lehrvideos begleitet er die Teilnehmenden vom Konzept bis hin zum eigenen Video. Die Online-Lerneinheiten stehen den Teilnehmenden sechs Monate auf Abruf zur Verfügung, Kursstart und Lerntempo können individuell gestaltet werden. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter diesem Link zur SCM.

Seminarkalender

Seminarkalender 2020

Seminare, Tagungen, Workshops und Webinare. Der „PR-Journal“-Seminarkalender 2020 gibt Ausblick auf relevante Fort- und Weiterbildungsangebote der kommenden Monate. Unsere kompakte Auflistung für Kommunikationsfachleute in Agenturen, Unternehmen und Verbänden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere im Zuge der Corona-Krise stehen viele der hier angekündigten Termine zur Dispostion. Eine vorherige Rücksprache mit den Seminarveranstaltern ist für die Interessenten dringend ratsam. Schließlich können Veranstaltungen abgesagt oder in digitale Webinare umgewandelt werden. So hat sich der Veranstalter MW Media Workshop GmbH aus Hamburg entschieden, seine Workshops, die vom 25. März bis zum 30. April stattfinden sollten, abzusagen bzw. zeitlich zu verschieben. Alle auf diese Seminare gebuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Angebote auf spätere Termine und Seminare kostenfrei umzubuchen.

Korrekturen, Ergänzungsvorschläge oder die Ankündigung neuer (digitaler) Seminare sind jederzeit willkommen an: slomian@pr-journal.de. Hinweis: Event-Einträge in unseren Kalender sind generell kostenfrei - für eine direkte Verlinkung zur Seminar-Anmeldung wird eine einmalige Gebühr von 50 Euro fällig. 

APRIL

Web-Konferenz: Interne Kommunikation im Ausnahmezustand – die Corona-Krise digital bewältigen
School for Communication and Management
7. – 8. April 2020
190,00 – 290,00 Euro zzgl. 19% MwSt

Webinar: Urheberrecht
Die Bildbeschaffer GmbH
8. April 2020
69,00 Euro zzgl. 19% MwSt.

Webinar: Fotografenverträge
Die Bildbeschaffer GmbH
8. April 2020
69,00 Euro zzgl. 19% MwSt.

Preise und Awards

PR Report Awards 2020: Ausschreibung gestartet

PR ReportAwards quer2020 LogoDie Corona-Krise und die sich ankündigenden wirtschaftlichen Folgen sind derzeit omnipräsent – und doch gibt es den Wunsch nach ein wenig Normalität. Einen kleinen Beitrag will der „PR Report“ leisten. Die Kollegen eröffnen die Ausschreibung zum Wettbewerb um die „PR Report“-Awards 2020 – wenn auch mit ein wenig Verspätung. Bis zum 28. Mai können Unternehmen, Organisationen und Agenturen ihre Projekte und Kampagnen einreichen. Wie in den Vorjahren auch, sollen die Erfolge und Leistungen professioneller Kommunikationsarbeit sichtbar gemacht werden. Alle Einreichungen, die bis zum 30. April eingehen, erhalten einen Rabatt von 20 Prozent.

Tipps & Lesehinweise

#expertenstatements unterstreichen hohen Stellenwert von Kommunikation in der Krise

Der Wissensdienstleister Nimirum, Leipzig, antwortet auf die vielfältigen Herausforderungen der Corona-Krise mit #expertenstatements. Unter dem #expertcommunity sammelt Nimirum Stimmen aus unterschiedlichen Disziplinen und bietet eine Plattform, um die aktuelle Krise einzuschätzen, gemeinsam Horizonte zu erweitern und Solidarität aufleben zu lassen. Simone Burel, Gründerin und Geschäftsführerin der LUB GmbH – Linguistische Unternehmensberatung, fordert mit ihrem #expertenstatement eine vertrauensvolle Kommunikation aller involvierten Organisationen. Sie sagt: „Die aktuelle Krise belegt, dass wir wirksame und gut ausgearbeitete Kommunikations-Notfallpläne brauchen, die kurzfristig aktiviert werden können. Helfen Sie Ihrer Organisation nun durch eine vertrauensbildende Kommunikation.“

Whitepaper

Whitepaper: „Krisenkommunikation – wie Unternehmen gestärkt aus einer Krise hervorgehen“

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Unternehmen schalten in den Krisenmodus um, Arbeitsabläufe werden komplett auf den Kopf gestellt, Homeoffice und remote Arbeiten sind angesagt. Der Unternehmenskommunikation kommt in diesen Tagen sowohl intern als auch extern eine zentrale Rolle zu, um Ereignisse, Entwicklungen und Entscheidungen zu vermitteln und richtig einzuordnen. Die Münchner Agentur Consense Communication hat sich Gedanken gemacht und bietet Hilfestellung. In einem neuen Whitepaper erklärt Consense, worauf es jetzt ankommt: bei der Führung, bei der Kommunikation, beim mobilen Arbeiten und beim vorausschauenden Handeln. Unter diesem Link kann das kostenlose Whitepaper direkt via Consense-Website bestellt werden.

Termine

KoMaktuell in diesem Jahr digital

"KoMaktuell", das Veranstaltungsformat von KommunikOS, geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Die Studierenden-Initiative am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück lädt dazu ein, einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Kommunikationsbranche zu werfen. Unter dem Motto „KoMaktuell – Trends im Kommunikationsmanagement digital“ werden Experten aus der Praxis über Themen wie Podcasten, politische Kommunikation in gemeinnützigen Organisationen und neue Kommunikationsmöglichkeiten referieren. Die Veranstaltung findet am 9. Mai erstmalig digital statt und ist kostenlos.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter März 2020

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Februar 2020 wurden 3.365 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 13.090 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Unternehmens-PR im Dialog

Mut haben, Dinge anders zu machen: Das macht news aktuell in Hamburg aus

Als Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson bei news aktuell anfing, sagte ein Journalist der Fachpresse zu ihr: „Wenn man an news aktuell denkt, kommt 'die alte Tante' ots in den Kopf.” Dass diese Aussage etwas getriggert hat und sich news aktuell seither verschrieben hat, sich stets neu zu erfinden, verraten Stier-Thompson und Janina von Jhering, Leiterin der Unternehmenskommunikation, im Interview mit Marie Kück und Debora von der Osten-Sacken vom PRSH, den Public Relations Studierenden aus Hannover. 

Agenturen im Dialog

Hill+Knowlton Strategies setzt auf Nachwuchs und Diversität

Eine Agentur, viele Talente. Ein Grundsatz, mit dem sich die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies identifiziert. Gerade Frauen und junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen sind die Talente, die bei der zukunftsorientierten Agentur im Fokus stehen. Wichtig ist Hill+Knowlton auch die internationale Arbeit, denn Talente gibt es überall auf der Welt.

Im Interview mit der studentischen Initiative kommoguntia e.V. beantworten Catherine Dächert-Tessier, CFO von Hill+Knowlton Strategies in Deutschland, Miriam Holbe, Managing Director & Head of Marketing Communications, sowie Anja Klein, Associate Director & Deputy Head of Technology die Fragen der jungen Studentinnen Pilar Zaschke und Michelle Huppertz. Besprochen werden dabei die Themen Berufseinstieg, internationale Ausrichtung als auch Diversität, insbesondere im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

Editorial: Ein Newsletter mit spannenden Thesen – und Ostergrüßen!

Deutschland und die Welt kennen derzeit kaum noch ein anderes Thema als die Corona-Krise. Täglich künden die Nachrichten von neuen Zahlen und Entwicklungen. Gleichzeitig wird die Diskussion um die Exit-Strategie aus dem Shutdown vernehmlich lauter. Schaut man näher in die PR- und Kommunikationsbranche hinein, so ist festzustellen, dass die erste Schockstarre überwunden ist. Die Branche findet ihre Sprache wieder und bezieht Stellung. Das ist gut so, denn die allgegenwärtige Krise und die täglichen Nachrichten verlangen nach Einordnung und seriösen Prognosen, wie es für PR und Kommunikation weiter gehen kann. Sehr interessant dabei ist, dass aus ganz unterschiedlichen Quellen der Unternehmenswelt und ihren CEOs künftig die wichtigste Rolle bei der Bewältigung der Krise zugeschrieben wird.