Öffentlichkeitsarbeit ist im direkten Vergleich meist wirkungsvoller als die klassische Werbeanzeige – jedenfalls wenn es um wichtige Kaufentscheidungen wie Autos, Kosmetik oder elektronische Geräte geht, denen der Interessent viel Aufmerksamkeit widmet. Das ist eines der Ergebnisse der bislang aufwendigsten Vergleichsstudie zur Wirkungskraft von Werbung und PR-Beiträgen, die in diesen Tagen von Lothar Rolke, Professor an der FH Mainz, und Marei Dost, Beraterin in einer namhaften Marketingberatung in Hamburg, veröffentlicht wird. Die Autoren haben dazu nicht nur über 50 internationale Studien ausgewertet, sondern auch ein eigenes Experiment mit über 1.000 repräsentativ ausgewählten Personen durchgeführt.

Im Ergebnis zeigt sich: Öffentlichkeitsarbeit überzeugt vor allem, wenn es um die Vermittlung von Wissen, wenn es um Fragen der Glaubwürdigkeit und der Überzeugungskraft von Argumenten geht. Klassische Werbung hingegen kann vor allem dort ihre Stärke entfalten, wo Produkte vermarktet werden, deren Kauf der Konsument weniger Aufmerksamkeit schenkt.

Werbung bleibt zwar nach Einschätzung der Autoren auch künftig unverzichtbar, weil sie im Gegensatz zur Öffentlichkeitsarbeit vollständig kontrollierbar ist. Allerdings sei sie auch um das Acht- bis Zehnfache teurer. „Da die Frage der Effizienz in der Kommunikation für die Unternehmen sprunghaft an Bedeutung gewinnt, wird sich der Kommunikations-Mix deutlich verändern“ erklärt Rolke, der in Mainz BWL und Unternehmenskommunikation lehrt.

Dieser Trend werde durch das Internet noch beschleunigt, weil es eher nach den Dialogprinzipien der Öffentlichkeitsarbeit funktioniere, als dass es den Aufmerksamkeitsregeln der Werbung folge. Deshalb sei damit zu rechnen, dass Marketer und Öffentlichkeitsarbeiter intensiver zusammenarbeiten würden.

Quelle: idw Informationsdienst Wissenschaft, Therese Bartusch-Ruhl, Pressestelle Wirtschaftswissenschaften / Fachbereich Wirtschaft, Fachhochschule Mainz, 17. Mai 2010.


Wir haben die Kommentarfunktion wegen zu vieler Spam-Kommentare abgeschaltet. Sie können uns aber trotzdem Ihre Meinung zu diesem Artikel als Leserbrief direkt zusenden. Falls Sie wünschen, dass wir Ihren Leserbrief als Kommentar dem Artikel hinzufügen, vermerken Sie dies bitte in der Mail an uns.
leserbrief@pr-journal.de


Personalien

Rita Lansch neue Geschäftsführerin des Informationsdienst Wissenschaft

Der Informationsdienst Wissenschaft e. V. (idw), das größte Nachrichtenportal für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum, hat mit Rita Lansch eine neue Geschäftsführerin. Lansch, langjährige Redakteurin beim „Handelsblatt“ und Diplom-Kauffrau, hat am 1. Juli die Geschäftsführung des Wissenschafts-Informationsdienst übernommen. Lansch betreibt seit 2012 ein eigenes Medienbüro in Düsseldorf. Von 1984 bis 2009 arbeitete sie als Redakteurin im Finanzressort der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“, danach übernahm sie die Chefredaktion der Fachzeitschrift „Versicherungswirtschaft“. Die Geschäftsführung des idw war seit dem Wechsel von Daniela Behrens ins Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend im September 2019 kommissarisch besetzt.

Werbung

Etats

„Welcome Europe!“ Neuer Imagefilm zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft von Orca

Mit dem Start der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli steigen die Erwartungen. In kommunikativer Hinsicht hat sich die Politik dafür professionelle Unterstützung geholt. So wurde vom Deutschen Bundestag bereits im Herbst 2019 ein neuer Imagefilm zur EU-Ratspräsidentschaft in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit dem slowenischen Regisseur Saso Podgorsek setzte die Berliner Agentur ORCA Affairs das Projekt um. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth stellte den 3:32 Minuten langen Film der Öffentlichkeit am 1. Juli in der Nähe des Reichstagsgebäudes vor.  

Agenturen

komm.passion-Dossier 5/2020: Barrierefrei im Internet - die neue Norm

Viele von uns kennen sich im Internet aus wie in der eigenen Westentasche – wir haben es uns schön eingerichtet und gemütlich gemacht. Es ist quasi unser Zuhause geworden. Aber auf einmal passiert etwas Unvorhergesehenes: Die Batterien der Bluetooth-Maus und -Tastatur sind leer, in keiner Schublade sind neue aufzufinden. Plötzlich sind wir außen vor. Das, was wir unser digitales Wohnzimmer nennen, ist für uns nicht mehr erreichbar. Für die meisten eine Ausnahmesituation, für andere leidvoller Alltag. Die Kommunikationsagentur komm.passion zeigt in ihrem neuen Dossier die wichtigsten Faktoren, um digitale Barrierefreiheit zu schaffen – und damit Hürden abzubauen.

Unternehmen

HR Benchmark 2020: Wenig Kommunikation über digitales Arbeiten

Die deutschen Konzerne reden auf ihren Karriereseiten zu wenig über digitales Arbeiten und damit verbundene Themen wie Remote Work, agiles Arbeiten und neue Jobs oder Tätigkeiten. Das ist ein zentrales Ergebnis des diesjährigen HR Benchmarks der Kölner Beratungsagentur NetFederation GmbH. Im Ranking um die beste Karriere-Website belegt der Online-Versandhändler Otto den ersten Platz. Auf den zweiten und dritten Plätzen folgen die Deutsche Bahn und die Deutsche Telekom.

Verbände

Fortsetzung der GPRA-Roadshow: Die GPRA zu Gast bei den Goldenen Zwanzigern in Jena

Nach der erfolgreichen gemeinsam mit dem PR-Journal initiierten Roadshow im letzten Jahr setzt die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) die Veranstaltungsreihe „GPRA im Dialog“ nach einer Corona-Pause fort. Wenngleich der Austausch zwischen den Studierenden und den Professionals der Kommunikationsbranche in Pandemie-Zeiten deutlich erschwert ist, nimmt er für die Organisatoren nach wie vor einen wichtigen Stellenwert ein. Unter Einhaltung der pandemiebedingten Auflagen findet am Montag, den 13. Juli 2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Roadshow in Jena statt. Gastgeber ist die studentische Werbeagentur „Goldene Zwanziger“. Thema der Dialog-Veranstaltung ist die Arbeit in einer Kommunikationsberatung und die Entwicklung zu einer erfolgreichen Beraterpersönlichkeit.

Werbung

Branche

Yvonne Molek und Thomas C. Wilde gründen TYvest Capital Beteiligungsgesellschaft

Venture Capital Finanzierung und Mentoring für Start-Ups und kleine sowie mittlere Unternehmen. Yvonne Molek und Thomas C. Wilde haben mit der TYvest Capital Beteiligungsgesellschaft mbH ein neues Unternehmen an den Start gebracht. Über die TYvest Capital GmbH in München werden sich die beiden Gründer und langjährigen Geschäftsführenden Gesellschafter der Kommunikationsagentur Wilde & Partner Communications GmbH, München, an der Finanzierung von Unternehmen beteiligen und als Business Angel engagieren. Beide bringen jahrelange Erfahrung bei der Gründung und erfolgreichen Führung von Unternehmen mit. In über drei Jahrzehnten haben sie Wilde & Partner zu einer der 50 umsatzstärksten Kommunikationsagenturen Deutschlands entwickelt.

Werbung

Medien

Neues Angebot aus dem europäischen Blätterwald

Artikel aus europäischen Tageszeitungen über Europa zum Lesen und Debattieren, übersetzt in europäische Sprachen, an einer zentralen Stelle: So lässt sich die digitale Medienplattform Forum.eu beschreiben, die am 29. Juni offiziell startete. Ab vier Euro monatlich bekommen die Nutzer jeden Tag werbefrei sieben handverlesene relevante Artikel über Europa aus Meiden-Quellen, wie „El Mundo“, „El Diario“ (beide Spanien), „F.A.Z.“ (Deutschland), „Diario de Noticias“, „ECO“ (beide Portugal), „Ethnos“ (Griechenland) sowie „Rzeczpospolita“ (Polen). Weitere Medien sollen folgen. Diesen Sommer besteht die Möglichkeit, die Beta-Version kostenlos zu testen.

Studenten-Initiativen

Leipziger PR-Studenten wählen fünf Frauen in den Vorstand

Die Mitglieder des LPRS – Leipziger Public Relations Studenten e.V. haben einen neuen Vorstand gewählt, der sich vollständig aus Studierenden des Masterstudiengangs Communication Management zusammensetzt. Neue Vorsitzende ist Alina Engfer. Sie löst Vorgängerin Julia Dietlmeier ab. Julia Gottschalk agiert fortan als Stellvertreterin für den Vorstandsvorsitz und ist außerdem für die Leitung des Ressorts Veranstaltungen verantwortlich, welches zuvor in der Hand von Helene Lamprecht lag. Lisa Zweier obliegt das Amt des Finanzvorstandes und folgt somit auf Melanie Bauer. Das zuletzt von Annika Lück geführte Mitglieder-Ressort wurde an Theresa Nickol übergeben. Für die Leitung der Kommunikation zeigt sich ab sofort Diana Elschner verantwortlich, die somit Björn Borchardt ablöst.

Social Media

Langzeitstudie zu Social Media im B2B-Umfeld läuft noch bis 14. August

Noch gut sechs Wochen können Interessenten an der diesjährigen Ausgabe der Langzeitstudie des „Ersten Arbeitskreises Social Media in der B2B-Kommunikation“ teilnehmen. Der Link zur Studie ist bis einschließlich 14. August freigeschaltet. Der Arbeitskreis wertet 2020 im zehnten Jahr Daten zur Social-Media-Nutzung von Schlüsselbranchen und Unternehmen aus. Damit wird für Unternehmen eine Entscheidungshilfe geschaffen, die wertvoller ist denn je. Die Ergebnisse werden ab Oktober 2020 abrufbar sein. Die aktuelle Umfrage ist unter diesem Link auf Survey-Monkey direkt zu erreichen.

Das PR-Interview

news aktuell Trendreport 2020: Fit for future? Die Vermessung der Kommunikationsbranche

Fast jeder zweite Kommunikationsprofi kritisiert die schleppende Digitalisierung im eigenen Unternehmen. Dennoch ist die Branche optimistisch: Acht von zehn Kommunikatoren glauben, dass sie auch in fünf Jahren noch attraktiv für ihre Arbeitgeber sind. news aktuell hat PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen befragt, wie sie ihr Berufsfeld in Sachen New Work beurteilen und in welchen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht. Jetzt sind die Ergebnisse im aktuellen Trendreport erschienen. Das „PR-Journal“ sprach mit news aktuell-Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson (Foto) über die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie.

Autoren-Beiträge

Autorinnenbeitrag: Mit diesen drei Tipps klappt es mit der internen Kommunikation

Früher oder später ist fast jedes Unternehmen von strukturellen Veränderungen betroffen. Doch egal, wie viel Mühe in der Umsetzung steckt: Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommen die Veränderungen nicht immer gut an. Die Gründe dafür liegen nicht nur in den Änderungen selbst. Auch die Art und Weise der Kommunikation hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie Neuigkeiten und Veränderungen auf- und angenommen werden. Besonders interne Kommunikation erscheint oft als zu offensichtlich, um darin verstärkt Zeit zu investieren. Doch der Teufel liegt im Detail: Es gibt einige kleine, nichtsdestoweniger jedoch bedeutende Punkte, die Geschäftsführer und Kommunikatoren beachten sollten:

Werbung

Rezensionen

Rezension: Ein Dauerbrenner der Rhetorik-Fachliteratur

Argumentieren unter Stress Albert Thiele CoverWer sich durchsetzen will, insbesondere auf dem Weg nach oben, der braucht rhetorisches Rüstzeug, am besten entwickelt auf sicherer wissenschaftlicher Grundlage, basierend auf den Grunderkenntnissen moderner Psychologie über das Wesen und Funktionieren von Kommunikation. Wer dieses Wissen sucht, wer es vor allem anwendungsorientiert sucht, der ist – seit langem – bei Albert Thiele bestens aufgehoben. Er ist einer der renommiertesten Kommunikationstrainer Deutschlands, der sich seinen Namen vor allem durch erfolgreiches Coaching im Topmanagement und in der Spitzenpolitik gemacht hat. Seinen Ruf verdankt er nicht zuletzt dem hier mehrfach aufgelegten Standardwerk zur Kommunikation unter Stress, erschienen im „F.A.Z.“-Buch-Verlag.

Der Sprach-Optimist

Tatsächlich keine E-Mail

Emojis in einer SMS sind ja üblich, wobei SMS nutzt ja keiner mehr, ganz im Gegenteil zu WhatsApp. Und wie ist das bei E-Mails? Emojis in die E-Mail eintippen oder doch nicht? Und wenn ja, bei wem und bei wem eher nicht? Fast eine Billon E-Mails schreiben wir allein in Deutschland jährlich, ohne Spams natürlich. Unser Sprach-Optimist Murtaza Akbar (Foto) legt unfassbar großen Wert auf wertschätzende E-Mail-Kommunikation, das hat er auch schon im „PR-Journal-Podcast“ zum Ausdruck gebracht, in dem er seit Mai mit einer eigenen Rubrik dabei ist. Er fühlt sich gar verpflichtet, enorm hohe E-Mail-Standards zu setzen, und zwar gleich für die ganze Geschäftswelt in Deutschland. Drunter macht er es nicht. Was er damit meint, erfahren Sie direkt hier in seiner neuen Kolumne ;-)

Kommentare

Gastkommentar: Wirecard und die Feinde der Finanzkommunikation – das Komplexitäts-Problem

1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz des Zahlungsdienstleisters Wirecard sind irgendwo in Asien verschwunden – falls es sie denn überhaupt jemals gab. Der Gründer ist verhaftet worden und weitere Vorstandsmitglieder sind zurückgetreten, die Existenz des gesamten Unternehmens steht in Frage. Das Drama, das sich aktuell vor den Augen der Öffentlichkeit am Finanzplatz Deutschland abspielt, auch als monumentales Kommunikationsdesaster zu beschreiben, ist ein Leichtes. Immerhin wurde es vor mehr als einem Jahr durch die investigative Berichterstattung der „Financial Times“ ins Rollen gebracht. Und immerhin hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) bereits lange vor den jüngsten News um fehlende Milliarden und nicht vorhandene Konten bei philippinischen Banken, auch die – irreführende – Kommunikation des Noch-DAX-Mitglieds mit den Kapitalmärkten überprüft.

Leserkommentare

Leserbrief zum Artikel: Rassistischer Werbeclip von Volkswagen

Am 22. Mai veröffentlichte das „PR-Journal“ mit freundlicher Genehmigung des Autoren einen Beitrag von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach zu einem rassistischen Werbeclip von Volkswagen. Der Artikel war zuvor unter der Überschrift „Why Bildung matters und Diversity rulez“ im Blog „Haltungsturnen“ von Lünenbürger-Reidenbach erschienen. Lünenbürger-Reidenbach, der im Hauptberuf CEO von Burson Cohn & Wolfe ist, hatte in seinem privaten Blog "Haltungsturmen" als Ursache für die Veröffentlichung eines rassistischen Werbeclips bei Volkswagen eine Kombination aus mangelnder Bildung der Führung und nicht vorhandener Diversität im Team diagnostiziert. Zu diesem Beitrag hat uns jetzt Hendrik Reinert aus Oldenburg einen Leserbrief geschickt. Er bringt noch eine andere Ursache ins Spiel.

Studien

Internal Communications Monitor 2020 erschienen: Umfassende Bestandsaufnahme

Die interne Kommunikation ist in Europa aktuell sehr stark geprägt durch den digitalen Wandel – das belegen die Studienergebnisse des Internal Communications Monitor 2020. Die interne Kommunikation fungiert als treibende Kraft für Trends wie mobile Kommunikation und den Digital Workplace. In gleichem Maße wie sich neue Möglichkeiten für Austausch und Zusammenarbeit auftun, steigen aber auch die Herausforderungen, denen sich interne Kommunikatorinnen und Kommunikatoren gegenübersehen. Europaweit dient die interne Kommunikation nicht mehr nur als Sprachrohr der Unternehmensführung, sondern stellt zunehmend die Mitarbeitenden in den Fokus.

Aus- und Weiterbildung

SCM-Gesamtprogramm 2020/21 erschienen

SCM Gesamtprogramm 20 21 CoverDie School for Communication and Management (SCM), Berlin hat ihr Gesamtprogramm 2020/21 veröffentlicht und liefert einen Überblick über verschiedene Weiterbildungsformate zu den klassischen Themenbereichen aus Interner Kommunikation, Public Relations, Content Marketing und Social Media. Die SCM startet beispielsweise mit dem dreimoduligen Intensivkurs Interne Kommunikation am 17. September in Frankfurt, der mit einer optionalen Prüfung abschließt. Die erfahrene Trainerin Ulrike Führmann vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im 1. Modul, wie sie Konzepte für die interne Kommunikationsstrategie ihrer Organisationen entwickeln und von der Unternehmensstrategie ableiten.

Seminarkalender

Seminarkalender 2020

Seminare, Tagungen, Workshops und Webinare. Der „PR-Journal“-Seminarkalender 2020 gibt Ausblick auf relevante Fort- und Weiterbildungsangebote der kommenden Monate. Unsere kompakte Auflistung für Kommunikationsfachleute in Agenturen, Unternehmen und Verbänden erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere im Zuge der Corona-Krise stehen viele der hier angekündigten Termine zur Dispostion. Eine vorherige Rücksprache mit den Seminarveranstaltern ist für die Interessenten dringend ratsam. Schließlich können Veranstaltungen abgesagt oder in digitale Webinare umgewandelt werden. So hat sich der Veranstalter MW Media Workshop GmbH aus Hamburg entschieden, seine Workshops, die vom 25. März bis zum 30. April stattfinden sollten, abzusagen bzw. zeitlich zu verschieben. Alle auf diese Seminare gebuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Angebote auf spätere Termine und Seminare kostenfrei umzubuchen.

Korrekturen, Ergänzungsvorschläge oder die Ankündigung neuer (digitaler) Seminare sind jederzeit willkommen an: slomian@pr-journal.de. Hinweis: Event-Einträge in unseren Kalender sind generell kostenfrei - für eine direkte Verlinkung zur Seminar-Anmeldung wird eine einmalige Gebühr von 50 Euro fällig. 

JULI

Krisenkommunikation
MW Media Workshop GmbH
8. und 9  Juli 2020 in München
1.090,00 Euro zzgl. 19% MwSt.
Zur Anmeldung geht es unter diesem Link.

Kommunikation in der Kommune: Bürgerdialog und Akzeptanz in der neuen Wahlperiode
Engel & Zimmermann AG
10. Juli 2020
kostenlos

Intensivtraining Pressesprecher*in 4.0 
Deutsche Akademie für Public Relations
20. bis 23. Juli  in Düsseldorf
1990,00 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer

Preise und Awards

EWA Award 2020: Spannende IK-Konzepte in der Corona-Pandemie gesucht

Als nach eigenen Angaben erster Wettbewerb für Mitarbeitermedien/-kommunikation widmet sich der „EWA Award 2020“ den internen Kommunikationskonzepten, die in der Corona-Zeit erstellt oder verändert und angepasst wurden. Mit diesem Hinweis auf eine neue Bewertungskategorie hat das Institut für Interne Kommunikation e.V., Dortmund, den Startschuss für die diesjährige Ausschreibung gegeben. Einsendeschluss ist der 6. Oktober 2020.

Tipps & Lesehinweise

Lesehinweis: Praxis-Leitfaden Bürgerdialog für kommunale Unternehmen

Buergerdialog Praxisleitfaden fuer Kommunale Unternehmen CoverOhne Akzeptanz vor Ort lassen sich heute kaum noch Infrastrukturprojekte umsetzen. Doch wie informiert und beteiligt man betroffene Stakeholder am besten? Der neue gemeinsame Leitfaden der VKU Verlag GmbH des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) und der Beratungsagentur navos – Public Dialogue Consultants schafft ein Bewusstsein für Kommunikationsanlässe und zeigt individuelle Wege für die Umsetzung von Bürgerdialogen auf. Der „Leitfaden Bürgerdialog für kommunale Unternehmen“ ist durch seine klare Struktur mehr als eine Informationsschrift: Er bietet Orientierungshilfe für die Praxis und unterstützt bei Planungen.

Whitepaper

Gleichmut statt Gänsehaut: Worauf es bei Events im Netz ankommt

Ob Musikkonzerte, Expertenvorträge oder Podiumsdiskussionen: Seit der Corona-Krise steht das virtuelle Event-Parkett im Rampenlicht und zwingt die Veranstaltungsbranche, etablierte Event-Formate vom Analogen ins Digitale zu übersetzen. Der Erfolg von Online-Events hängt nicht nur von der Technik ab, sondern vor allem von relevanten Video-Elementen, Moderation und Dramaturgie. Damit es beim Zuschauer zu Hause prickelt, braucht es Dynamik. Veranstalter können dennoch einiges unternehmen, damit das Online-Event ein Erfolg wird - nicht nur während der Live-Übertragung. In einem Whitepaper erklärt Online- und Offline-Event Experte Maximilian Pohl, Gründer der Eventnet GmbH, worauf es ankommt.

Termine

Ask me anything im Juli mit Bingül, Riecken und Schwarzer

Allianz, ARD und TUI – die Kommunikationsverantwortlichen dieser drei Unternehmen und Institutionen sind im Juli zu Gast des kostenfreien Online-Talk-Formats „Ask me anything“ der Deutschen Akademie für Public Relations (dapr). Am 14. Juli stellt sich Birand Bingül, Kommunikationschef der ARD, ab 12:00 Uhr den Fragen zum Thema „Kommunikation für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“. Unter dem Motto „Finte oder Fakt?“ moderiert dapr-Geschäftsführer Nils Hille den Live-Talk, bei dem die Teilnehmer ihn zudem alles Berufliche fragen dürfen, was sie gerne wissen möchten. Die weiteren Termine sind am 23. und 30. Juli.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juni 2020

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Mai 2020 wurden 2.865 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 13.749 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Unternehmens-PR im Dialog

Mut haben, Dinge anders zu machen: Das macht news aktuell in Hamburg aus

Als Geschäftsführerin Edith Stier-Thompson bei news aktuell anfing, sagte ein Journalist der Fachpresse zu ihr: „Wenn man an news aktuell denkt, kommt 'die alte Tante' ots in den Kopf.” Dass diese Aussage etwas getriggert hat und sich news aktuell seither verschrieben hat, sich stets neu zu erfinden, verraten Stier-Thompson und Janina von Jhering, Leiterin der Unternehmenskommunikation, im Interview mit Marie Kück und Debora von der Osten-Sacken vom PRSH, den Public Relations Studierenden aus Hannover. 

Agenturen im Dialog

Hill+Knowlton Strategies setzt auf Nachwuchs und Diversität

Eine Agentur, viele Talente. Ein Grundsatz, mit dem sich die internationale Netzwerkagentur Hill+Knowlton Strategies identifiziert. Gerade Frauen und junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen sind die Talente, die bei der zukunftsorientierten Agentur im Fokus stehen. Wichtig ist Hill+Knowlton auch die internationale Arbeit, denn Talente gibt es überall auf der Welt.

Im Interview mit der studentischen Initiative kommoguntia e.V. beantworten Catherine Dächert-Tessier, CFO von Hill+Knowlton Strategies in Deutschland, Miriam Holbe, Managing Director & Head of Marketing Communications, sowie Anja Klein, Associate Director & Deputy Head of Technology die Fragen der jungen Studentinnen Pilar Zaschke und Michelle Huppertz. Besprochen werden dabei die Themen Berufseinstieg, internationale Ausrichtung als auch Diversität, insbesondere im Bereich Chancengleichheit von Männern und Frauen.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

"PR-Journal": Special-Preise bis Ende August – Redaktions-Newsletter im Juli und August alle 14 Tage

Nimmt man die Fülle an Personalnews zur Jahresmitte zum Maßstab, ist derzeit viel in Bewegung in der PR- und Kommunikationsbranche. Zahlreiche Meldungen über Stellenwechsel künden davon, dass sich Branche in Teilen neu aufstellt für die Zeit nach Corona. Jetzt scheint also ein guter Zeitpunkt zu sein, Jobausschreibungen zu schalten, eine Aktion zu bewerben oder Sonder-Newsletter zu buchen. Dazu hat das „PR-Journal“ im Rahmen seiner Sommeraktion die Preise gesenkt. Noch bis Ende August kühlt der Verlag die Anzeigenpreise spürbar herunter. Der „PR-Journal“-Newsletter erscheint in dieser Zeit ab heute zwar nur alle 14 Tage, aber auf der Website vermelden wir auch weiterhin tagesaktuell die wichtigsten Neuigkeiten aus der Branche.