Sollten Unternehmen in der Öffentlichkeit eine politische Haltung einnehmen oder sich politisch neutral verhalten? Ergebnisse nach Wahlabsicht im Bund. (© Grafik JP│KOM und Civey)

Sollen Unternehmen zu politischen Fragestellungen öffentlich eine Haltung einnehmen, wie dies unlängst unter anderem die CEOs von Siemens, Daimler, Telekom, Trumpf und Evonik getan haben? Auch auf dem Kommunikationskongress 2018 Ende September wurde diese Frage diskutiert. Aber was wollen die Deutschen in diesem Zusammenhang, und was nicht? Eine aktuelle Studie liefert Zahlen. Demnach fordert jeder Dritte in Deutschland (31,4 %) eine politische Haltung von Unternehmen in der Öffentlichkeit. Knapp 60 Prozent aber bevorzugen politisch neutrale Unternehmen.

Bei den Befürwortern einer politischen Haltung von Unternehmen sind es vor allem die 18- bis 49-jährigen Deutschen (im Schnitt 34 %), die dies wollen. Über die Hälfte der Studenten (53,2 %) sprechen sich dafür aus. Personen, die sich der SPD (48,3 %), den Grünen (51,1 %) oder der Linke (42,6 %) politisch zuordnen, sind ebenfalls größtenteils für öffentlich politisch aktive Unternehmen.

Gespaltene Gesellschaft

79,8 Prozent der Befragten, die die AfD wählen würden, sprechen sich dagegen für eine politisch neutrale Haltung von Unternehmen aus. 61,1 Prozent der CDU/CSU- und 65,3 Prozent der FDP-nahen Deutschen wünschen sich ebenfalls eine neutrale Haltung. Damit repräsentieren sie die Mehrheit der Deutschen, die zu 58,6 Prozent der Ansicht sind, dass sich Unternehmen in der Öffentlichkeit politisch neutral verhalten sollen. Jeder Zehnte ist bei dieser Frage unentschieden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage im Auftrag der Düsseldorfer Kommunikationsagentur JP│KOM durch das Meinungsforschungsinstitut Civey.

Das Meinungsbild ändert sich deutlich, wenn Konsumentscheidungen an eine gemeinsame politische Position gekoppelt werden. Bei der Frage „Würden Sie die Produkte eines Unternehmens häufiger kaufen, wenn es öffentlich eine politische Meinung äußert, die Sie teilen?“ zeigt sich Deutschland in zwei Lager gespalten: 39,4 Prozent antworten mit „Ja“, 42,0 Prozent sagen „Nein“. Fast jeder fünfte Umfrageteilnehmer (18,6 %) kann sich nicht entscheiden.

Sehr hohe Kaufkraft – hoher Einfluss auf Kaufhäufigkeit von Produkten

Vor allem die 30- bis 39-jährigen Deutschen geben an, dass sie sich bei ihren Kaufentscheidungen durchaus von politischen Überzeugungen leiten lassen. Jeder Zweite (49,3 %) sagt, dass er ein Produkt häufiger erwerben würde, wenn die öffentlich vertretene Unternehmensmeinung mit seiner Überzeugung übereinstimmt. Den Gegensatz bildet die Generation „65+“. Bei fast jedem Zweiten (47,8 %) dieser Altersgruppe spielt diese Frage keine Rolle.

Außerdem würden insbesondere Menschen mit sehr hoher Kaufkraft (42,7 %) häufiger Produkte von Unternehmen mit gemeinsamer politischer Haltung erwerben – dagegen sagen 43,5 % der Personen mit sehr niedriger Kaufkraft, dass sie sich davon nicht beeinflussen lassen würden.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen (67,3 %) geben in der Umfrage an, dass sie sogar schon einmal aus politischen Gründen ein Unternehmen boykottiert haben, indem sie keines ihrer Produkte mehr gekauft haben. 28,5 Prozent sagen, dass sie das noch nicht getan haben. Die Entscheidung gegen den Kauf von Produkten aus politischen Gründen ist vor allem bei den 30- bis 49-Jährigen ausgeprägt: Zwischen 72,6 und 75,7 Prozent haben dieses politische Statement bereits als Kunde abgegeben.

Verständnis für Boykott-Angst von Unternehmen

70,3 Prozent der Befragten mit Abitur haben sich schon mal zum Boykott entschieden, dagegen nur 56,7 Prozent mit Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss. Haben die Deutschen Verständnis dafür, dass sich Unternehmen wegen eines zu befürchtenden Boykotts nicht öffentlich politisch äußern? 59,2 Prozent können dies durchaus verstehen. Immerhin fast jeder Dritte (28,9 %) hat dagegen für eine solche Haltung kein Verständnis.

Marell Susanne 2018 2„Fast jeder dritte Deutsche wünscht sich von Unternehmen eine politische Haltung. Das sind umgerechnet mehr als 20 Millionen potenzielle Kunden. Folgen Unternehmen diesem Wunsch, dann setzen sie sich allerdings auch dem Risiko aus, dass eine durchaus relevante Menge von Menschen ihre Produkte boykottieren. Das Umfrageergebnis unterstreicht damit klar, dass die politische Positionierung von Unternehmen in der Öffentlichkeit ein herausfordernder wirtschaftlicher und kommunikativer Balanceakt ist“, sagt Susanne Marell (Foto), neue Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur JP│KOM. „Erfolg und Misserfolg liegen eng beieinander. Letzten Endes ist entscheidend, ob das Unternehmen eine Grundsatzentscheidung zu einem politischen Thema getroffen hat und diese dann auch auf dem öffentlichen Parkett vertreten möchte.“

Über die Umfrage: Das Meinungsforschungsinstitut Civey berücksichtigte für das repräsentative Ergebnis die Antworten von über 5.000 Teilnehmern pro Frage vom 18. bis 21. September 2018.


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Rezensionen

Rezension: Andere zum „Ja“ führen

Yes andere ueberzeugen Goldstein Martin Cialdini CoverWie bringt man andere dazu, zu den eigenen Anliegen „Ja“ zu sagen? Auf einem ethisch korrekten und kommunikativ gekonnten Weg? Keine leichte Kunst! Aber das Buch „Yes! Andere überzeugen – 60 wissenschaftlich gesicherte Geheimrezepte“ von Noah J. Goldstein, Steve J. Martin und Robert B. Cialdini hält einige Antworten bereit.
Als das Buch „Yes“ vor 10 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht wurde, wurde es schnell und breit im Publikum rezipiert. Obwohl es sich um ein wissenschaftliches Fachbuch handelt, war der Publikumserfolg dennoch erklärbar. Diese Mischung machte es: Drei namhafte Autoren aus dem Kontext der Sozialpsychologie, wissenschaftlich abgesicherte Ergebnisse, an Beispielen anschaulich dargelegt, in einer sehr populären, ungemein unterhaltsamen Sprache abgefasst.

Termine

Save the date: LPRS>>Forum wird 2020 15 Jahre alt

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 24. April 2020 findet in Leipzig das jährliche LPRS>>Forum statt. Das Besondere an der Veranstaltung des Leipziger Public Relations Studenten e.V. im nächsten Jahr: Der Verein feiert 2020 sein 15-jähriges Bestehen. Schon jetzt macht der LPRS auf seine Jubiläumsveranstaltung aufmerksam und bittet die Interessenten, den Termin vorzumerken. Das Forumswochenende erstreckt sich über zwei Tage, den 24. und 25. April 2020. Alle weiteren Informationen zum Thema, zu den Referenten und zum Veranstaltungsort werden rechtzeitig und immer aktuell auf der LPRS-Homepage bekannt gegeben.

Bildung/Seminare

Neuer Management Master: Wahlmöglichkeiten auch für PR und Corporate Communication

Die SRH Fernhochschule in Riedlingen bietet Bachelor-Absolventen die Möglichkeit, sich ihren Master-Studiengang passend zu den eigenen Berufszielen zusammen zu stellen. Mit dem neuen konsekutiven Master-Studiengang „Management (M.Sc.)“ soll das möglich werden. Im Studienverlauf können die Studierenden neben Pflichtfächern – wie Leadership, Strategic Management oder Projekt- und Change-Management – insgesamt acht aus 48 Wahlmodulen belegen, die zu einer individuellen Profilbildung führen sollen.

Studien

Studie: Das Netz spricht über Digitalisierung, doch der Mittelstand beteiligt sich kaum

Digitalisiere dich und rede drüber: Nach diesem Motto hätten mittelständische Unternehmen eigentlich gute Chancen, in der sehr regen Diskussion rund um den digitalen Wandel ganz vorne mitzumischen und sich als Experten zu positionieren. Doch offenbar nutzen die Unternehmen diese Chance noch ziemlich selten. Das belegt die aktuelle Online-Studie „Sprechen Sie digital? – Der lange Weg des Mittelstands zur Kommunikation seiner Digitalisierungskompetenz“ von Communication Consultants und VICO Research & Consulting. Das Hauptergebnis der Studie: Mittelständler machen bei der Kommunikation ihrer Digitalisierungskompetenz nur kleine Fortschritte.

Whitepaper

Neues Whitepaper von consense zum Thema Change

Die digitale Transformation stellt die Welt vieler Unternehmen auf den Kopf – angefangen von Geschäftsmodellen über fest verankerte Unternehmenswerte bis hin zu traditionellen Strukturen. Doch wie gelingt es, alle Beteiligten mitzunehmen, sie zu motivieren und zu befähigen, ihren individuellen Beitrag zu leisten? Die Münchner Agentur consense meint: mit Kommunikation. Denn Digitalisierung sei mehr als Technologie und Tools. Es brauche auch ein entsprechendes Mindset. Das stellt die Agentur in einem eigens erarbeiteten Whitepaper vor.

Tipps & Lesehinweise

Stamm Leitfaden in der 72. Ausgabe: 20.000 deutsche Medien in zwei Bänden

Stamm Leitfaden 2019 CoverAuf rund 2.000 Seiten fasst der aktuelle „Stamm Leitfaden durch Presse und Werbung“, der im Frühjahr in der 72. Ausgabe erschienen ist, die deutschen Medien zusammen. Zu Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und TV-Stationen bietet die zweibändige Printausgabe „Stamm“ die Adressen der Verlage, Anzeigenabteilungen und Redaktionen sowie umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Auflagen und Werbemöglichkeiten. Allein bei den deutschen Tages- und Wochenzeitungen werden rund 10.000 Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit ihren Kontaktadressen aufgeführt, insgesamt enthält der „Stamm“ etwa 150.000 Adressen der Medienschaffenden in Deutschland.

Preise und Awards

EWA Award 2019 setzt auf Wertschätzung

EWA Award 2019 LogoDas Institut für Interne Kommunikation (IIK) hat jetzt die Ausschreibung für den „EWA Award 2019“ gestartet. Die Frist für Einreichungen endet am 20. September dieses Jahres. In diesem Jahr soll der Aspekt Wertschätzung noch konsequenter in den Mittelpunkt der Bewertungen gestellt werden. Das IIK bezeichnet daher die dritte Ausgabe des Wettbewerbs als „Preis für wertschätzende Mitarbeitermedien/-kommunikation“.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juli 2019

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Juni 2019 wurden 2.480 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 10.986 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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Wilde & Partner: Kommunikation lernt man nur in der Agentur

Agenturen im Dialog mit PR-Studierenden: Nina Brüls von der PR-Initiative PRIHO aus Hohenheim trifft Jens Huwald, den Geschäftsführenden Gesellschafter von Wilde & Partner Communications, in den brandneuen Räumlichkeiten der Agentur. Das Agenturportrait entsteht zu einem Zeitpunkt, da sich die Münchner Agentur komplett neu aufgestellt hat - nicht nur räumlich. Der Location-Wechsel ist der letzte Schritt einer umfangreichen Restrukturierung von Wilde & Partner Communications und symbolisiert den Wandel der Agentur nun auch nach außen. Vom langjährigen PR-Spezialisten zum Full-Service-Anbieter - das ist die Devise. Nina Brüls fragt nach.

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Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

PR-Journal im Juni 2019: 31.650 Besucher; 42,1 % Mobilnutzung

ivw logo 100Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Juni 2019 insgesamt 31.650 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.055 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 1,5 Seiten an - daraus errechnen sich 48.818 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.