Ecco Studie CEOs auf SoMeDie Vorstandschefs der weltweit größten Unternehmen sind auf den Social-Media-Kanälen wenig präsent. Im Durchschnitt ist nur jeder siebte CEO auf Twitter aktiv (14 %). Auf dem Karriereportal LinkedIn haben zumindest 41 Prozent der Chefs einen Account. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die das internationale PR-Netzwerk ECCO durchgeführt hat. An der Studie wirkte die Agentur relatio PR aus München mit, die Mitglied in dem weltweiten PR-Netzwerk ist. In mehr als 20 Ländern wurden die CEOs der jeweils 20 größten börsennotierten Unternehmen nach Marktkapitalisierung untersucht.

Für die Untersuchung analysierten die Experten von ECCO, ob die Vorstände selbst aktiv auf Twitter sind und ein LinkedIn-Profil haben.

Eine Analyse der einzelnen Länder zeigt, dass die CEOs in Frankreich am aktivsten in den sozialen Netzwerken sind. Sieben der 20 Vorstände (35 %) haben dort einen Twitter-Account und 14 sind auf LinkedIn vertreten (70 %). An zweiter Stelle folgt Norwegen. In dem skandinavischen Land sind sechs von 20 CEOs auf Twitter aktiv und 13 haben ein LinkedIn-Profil. Auf dem dritten Platz folgt Australien mit fünf CEOs auf Twitter und zehn LinkedIn-Accounts.

Überraschung in den USA

Ein überraschendes Ergebnis der Analyse gibt es in den USA. In dem vermeintlichen Social-Media-Vorreiterland sind nur fünf CEOs auf Twitter und sieben auf LinkedIn. Allerdings haben die dortigen CEOs die meisten Follower. An erster Stelle weltweit steht Apple-Chef Tim Cook mit mehr als fünf Millionen Followern auf Twitter. Zum Vergleich: Frankreichs Top-CEO hat auf dem Kurznachrichtendienst rund 37.000 Follower. Die unangefochtene Nummer 1 auf LinkedIn ist Microsoft-Chef Satya Nadella mit über 1,5 Millionen Followern.

Deutsche CEOs auf dem letzten Platz im Social-Media-Ranking

Deutschland steht im internationalen Vergleich – gemeinsam mit Russland –abgeschlagen auf dem letzten Platz. Der einzige CEO, der auf Twitter aktiv ist, ist Bill McDermott von SAP mit über 32.000 Followern. Er hat ebenfalls ein LinkedIn-Profil mit über 178.000 Followern. Insgesamt sind nur drei Vorstandschefs der 20 größten DAX-Unternehmen auf dem weltweiten Karriereportal. Wenn man alle 30 DAX-Unternehmen betrachtet, verbessert sich das Bild nur leicht. Von den 30 DAX-CEOs sind fünf auf LinkedIn. Der einzige Twitter-Fan ist der SAP-Chef.

Insgesamt fällt auf, dass in einigen Ländern ein CEO einen Twitter-Account vor Jahren eingerichtet hat, aber noch keinen einzigen Tweet abgesetzt hat oder der letzte Post schon über zwei Jahre zurückliegt. Solche Accounts wurden für die Auswertung nicht berücksichtigt.

Das Fazit der Studie: Die größten Unternehmen dieser Welt sind fast alle in den Social-Media-Kanälen aktiv. Allerdings scheuen die meisten CEOs die Kommunikation in sozialen Netzwerken und überlassen die Kommunikation ihren Social-Media-Abteilungen. Dabei ist der CEO das Gesicht des Unternehmens. Die Chancen einer direkten und authentischen Kommunikation bleiben so ungenutzt.

Für die Studie analysierte ECCO die folgenden Länder: Australien, Ägypten, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn und die USA sowie die Region Lateinamerika (mit Argentinien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru).

Über ECCO: ECCO ist ein internationales Netzwerk inhabergeführter PR-Agenturen und in über 40 Ländern vertreten. Die ECCO-Mitglieder sind unabhängige PR- und Kommunikationsagenturen, die in ihrem Heimatmarkt arbeiten und die internationale Präsenz ihrer Partner nutzen, um den Kunden weltweite PR-Aktivitäten anzubieten. Im deutschsprachigen Raum gehören sechs Agenturen zu ECCO: EC Public Relations, Düsseldorf, relatio PR, München, Advice Partners, Berlin, Bellmann Gröning & Partner, Hamburg, communication matters, Wien, und Bernet PR, Zürichnet PR). Weitere Informationen auf der Website des Netzwerks.


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Im Kontext unternehmerischer Herausforderungen wie der digitalen Transformation kommt es in besonderem Maße auf die Innovationsfreude, die Beteiligung und den Beitrag von Mitarbeitern an. Und somit auf das Employee Engagement der Mannschaft, also den Grad ihrer Bindung an das Unternehmen und daraus resultierend, die Bereitschaft oder gar Begeisterung, sich einzubringen. Vor diesem Hintergrund erweitern sich die Mehrwert-Erwartungen an Kommunikationsabteilungen. Dabei geht es um mehr als die Sicherstellung einheitlicher Informationsstände oder die Wahrung von Deutungshoheit und One Voice. Vielmehr muss Kommunikation dazu beitragen, Employee Engagement zu fördern und zu erhalten. Wie kann das gelingen?

Der Sprach-Optimist

Schon ne WhatsApp-Nachricht hätte der CDU geholfen

Der Rezo hat ja auf YouTube richtig Alarm gemacht gegen die „Volksparteien“. Da waren CDU und AKK ganz verunsichert – und haben sich nicht mal getraut, ihm zu antworten. Wie auch? Weiß ja keiner, wie das geht auf diesen ganzen Kanälen. Dabei ist es so einfach: „Europa ist die Antwort“. Das ist jedenfalls der Wahlslogan, ja, von wem eigentlich? Alles ganz undurchsichtig, wie Sie merken. Unser Sprach-Optimist Murtaza Akbar (Foto) bringt in seiner neuen Folge Licht ins Dunkel. Er weiß auch ganz genau, wen die CDU und AKK hätten fragen sollen, um Rezo eine kanalkonforme Antwort zu geben.

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Monsanto-Listen: Nicht die Listen sind das Problem … sondern die geistige Haltung dahinter

Forthmann Joerg Gf Faktenkontor klein querBereits am 14. Mai, wenige Tage nachdem bekannt wurde, dass Monsanto Listen über Befürworter und Kritiker führt, hat PR-Berater Frank Zimmermann im „PR-Journal“ die Aufregung als „Sturm im Wasserglas“ eingeordnet. Auch der Deutsche Rat für Public Relations meldete sich zu Wort und mahnte zur Besinnung und warnte vor einer medialen Hysterie. Doch trotz aller Beschwichtigung und Appelle an die Vernunft, das Thema bleibt heiß diskutiert. Inzwischen hat Bayer die Zusammenarbeit mit der Agentur Fleishman Hillard endgültig beendet und die internationale Anwaltskanzlei Sidley Austin beauftragt, die „Affäre“ zu untersuchen. Krisenexperte Jörg Forthmann (Foto) betrachtet den Fall für das „PR-Journal“ noch einmal aus einem anderen Blickwinkel. Er meint, nicht die Listen seien das Problem, sondern die geistige Haltung dahinter.

Leserkommentare

Leserbrief zum Autorenbeitrag von Jörg Forthmann „Warum Storytelling tot ist“

Tschugg Michael Ltg JA Akademie Stuttgart 2018Jörg Forthmann, meinungsfreudiger Chef der Hamburger Agentur Faktenkontor, hat den Tod des profanen Storytellings prognostiziert. Forthmann kritisierte in seinem Aufsatz, dass Storytelling oft nur kaschiere, dass Unternehmen zu wenig Substanz für die wahre Story hätten. Daher sagt er, Kommunikator sein reiche nicht. Es gehe um die strategische Beratung des Topmanagements. Und die müsse in ein Storydoing münden. Michael Tschugg (Foto), Inhaber der Agentur Tschugg.PublicRelations.Branding aus Ilvesheim, widerspricht Forthmann. Tschugg schreibt, Storytelling sei wesentlicher Bestandteil einer Branding Strategie und eines Reputationsmanagements. Lesen Sie nachfolgend seine Lesermeinung.

Rezensionen

Rezension: Andere zum „Ja“ führen

Yes andere ueberzeugen Goldstein Martin Cialdini CoverWie bringt man andere dazu, zu den eigenen Anliegen „Ja“ zu sagen? Auf einem ethisch korrekten und kommunikativ gekonnten Weg? Keine leichte Kunst! Aber das Buch „Yes! Andere überzeugen – 60 wissenschaftlich gesicherte Geheimrezepte“ von Noah J. Goldstein, Steve J. Martin und Robert B. Cialdini hält einige Antworten bereit.
Als das Buch „Yes“ vor 10 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht wurde, wurde es schnell und breit im Publikum rezipiert. Obwohl es sich um ein wissenschaftliches Fachbuch handelt, war der Publikumserfolg dennoch erklärbar. Diese Mischung machte es: Drei namhafte Autoren aus dem Kontext der Sozialpsychologie, wissenschaftlich abgesicherte Ergebnisse, an Beispielen anschaulich dargelegt, in einer sehr populären, ungemein unterhaltsamen Sprache abgefasst.

Termine

Save the date: LPRS>>Forum wird 2020 15 Jahre alt

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 24. April 2020 findet in Leipzig das jährliche LPRS>>Forum statt. Das Besondere an der Veranstaltung des Leipziger Public Relations Studenten e.V. im nächsten Jahr: Der Verein feiert 2020 sein 15-jähriges Bestehen. Schon jetzt macht der LPRS auf seine Jubiläumsveranstaltung aufmerksam und bittet die Interessenten, den Termin vorzumerken. Das Forumswochenende erstreckt sich über zwei Tage, den 24. und 25. April 2020. Alle weiteren Informationen zum Thema, zu den Referenten und zum Veranstaltungsort werden rechtzeitig und immer aktuell auf der LPRS-Homepage bekannt gegeben.

Bildung/Seminare

Neuer Management Master: Wahlmöglichkeiten auch für PR und Corporate Communication

Die SRH Fernhochschule in Riedlingen bietet Bachelor-Absolventen die Möglichkeit, sich ihren Master-Studiengang passend zu den eigenen Berufszielen zusammen zu stellen. Mit dem neuen konsekutiven Master-Studiengang „Management (M.Sc.)“ soll das möglich werden. Im Studienverlauf können die Studierenden neben Pflichtfächern – wie Leadership, Strategic Management oder Projekt- und Change-Management – insgesamt acht aus 48 Wahlmodulen belegen, die zu einer individuellen Profilbildung führen sollen.

Studien

Studie: Das Netz spricht über Digitalisierung, doch der Mittelstand beteiligt sich kaum

Digitalisiere dich und rede drüber: Nach diesem Motto hätten mittelständische Unternehmen eigentlich gute Chancen, in der sehr regen Diskussion rund um den digitalen Wandel ganz vorne mitzumischen und sich als Experten zu positionieren. Doch offenbar nutzen die Unternehmen diese Chance noch ziemlich selten. Das belegt die aktuelle Online-Studie „Sprechen Sie digital? – Der lange Weg des Mittelstands zur Kommunikation seiner Digitalisierungskompetenz“ von Communication Consultants und VICO Research & Consulting. Das Hauptergebnis der Studie: Mittelständler machen bei der Kommunikation ihrer Digitalisierungskompetenz nur kleine Fortschritte.

Whitepaper

Neues Whitepaper von consense zum Thema Change

Die digitale Transformation stellt die Welt vieler Unternehmen auf den Kopf – angefangen von Geschäftsmodellen über fest verankerte Unternehmenswerte bis hin zu traditionellen Strukturen. Doch wie gelingt es, alle Beteiligten mitzunehmen, sie zu motivieren und zu befähigen, ihren individuellen Beitrag zu leisten? Die Münchner Agentur consense meint: mit Kommunikation. Denn Digitalisierung sei mehr als Technologie und Tools. Es brauche auch ein entsprechendes Mindset. Das stellt die Agentur in einem eigens erarbeiteten Whitepaper vor.

Tipps & Lesehinweise

Stamm Leitfaden in der 72. Ausgabe: 20.000 deutsche Medien in zwei Bänden

Stamm Leitfaden 2019 CoverAuf rund 2.000 Seiten fasst der aktuelle „Stamm Leitfaden durch Presse und Werbung“, der im Frühjahr in der 72. Ausgabe erschienen ist, die deutschen Medien zusammen. Zu Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und TV-Stationen bietet die zweibändige Printausgabe „Stamm“ die Adressen der Verlage, Anzeigenabteilungen und Redaktionen sowie umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Auflagen und Werbemöglichkeiten. Allein bei den deutschen Tages- und Wochenzeitungen werden rund 10.000 Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit ihren Kontaktadressen aufgeführt, insgesamt enthält der „Stamm“ etwa 150.000 Adressen der Medienschaffenden in Deutschland.

Preise und Awards

EWA Award 2019 setzt auf Wertschätzung

EWA Award 2019 LogoDas Institut für Interne Kommunikation (IIK) hat jetzt die Ausschreibung für den „EWA Award 2019“ gestartet. Die Frist für Einreichungen endet am 20. September dieses Jahres. In diesem Jahr soll der Aspekt Wertschätzung noch konsequenter in den Mittelpunkt der Bewertungen gestellt werden. Das IIK bezeichnet daher die dritte Ausgabe des Wettbewerbs als „Preis für wertschätzende Mitarbeitermedien/-kommunikation“.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juli 2019

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (derzeit zirka 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Juni 2019 wurden 2.480 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 10.986 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

Agenturen im Dialog

Wilde & Partner: Kommunikation lernt man nur in der Agentur

Agenturen im Dialog mit PR-Studierenden: Nina Brüls von der PR-Initiative PRIHO aus Hohenheim trifft Jens Huwald, den Geschäftsführenden Gesellschafter von Wilde & Partner Communications, in den brandneuen Räumlichkeiten der Agentur. Das Agenturportrait entsteht zu einem Zeitpunkt, da sich die Münchner Agentur komplett neu aufgestellt hat - nicht nur räumlich. Der Location-Wechsel ist der letzte Schritt einer umfangreichen Restrukturierung von Wilde & Partner Communications und symbolisiert den Wandel der Agentur nun auch nach außen. Vom langjährigen PR-Spezialisten zum Full-Service-Anbieter - das ist die Devise. Nina Brüls fragt nach.

GPRA im Dialog

Straub & Straub: Zwischen PR und Journalismus

Bei der Hamburger Kommunikationsagentur Straub & Straub hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Die Agentur konnte neue Großkunden gewinnen, die beiden Geschäftsführer Tina und Rüdiger Straub haben im Sommer 2018 Jahr geheiratet und zuletzt ist der Hamburger Hauptstandort vor erst einem Monat umgezogen. In den neuen Büroräumen haben Marie Fuhr und Laura Möller von campus relations der Agentur einen Besuch abgestattet.

Internes - aus der Redaktion

PR-Journal im Juni 2019: 31.650 Besucher; 42,1 % Mobilnutzung

ivw logo 100Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Juni 2019 insgesamt 31.650 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.055 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 1,5 Seiten an - daraus errechnen sich 48.818 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.