Das Unicepta CEO-Image-Ranking im April 2018. (Quelle: Unicepta)

Kasper Rorsted (Adidas) startet medial erfolgreich ins Jahr 2018 und verteidigt im ersten Quartal erneut seine Spitzenposition im Image-Ranking von Unicepta, Köln. Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, verbessert sich im Vergleich zum Jahresranking 2017 auf den zweiten Platz (vorherig Position 5). Theodor Weimer, seit Anfang Januar Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, steigt bei seinem Debut im Ranking auf dem dritten Platz ein. Für das CEO-Ranking wertete Unicepta rund 8.200 Beiträge aus, die von Januar bis März 2018 in deutschen Leitmedien sowie der „New York Times“, dem „Wall Street Journal“ und dem „Economist“ erschienen sind.

Rorsted verteidigt Spitzenposition

Der Adidas-CEO überzeugt die Journalisten vor allem mit starken Ergebnissen: Das anhaltende Wachstum bei Umsatz und Gewinn, gekoppelt mit der Erhöhung der operativen Marge im vergangenen Jahr, treiben das Medienimage des CEO positiv. Adidas habe so viel Geld, dass Rorsted nun für drei Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufe, bemerkt der „Focus“. Rorsted, laut „Manager Magazin“ der „momentan erfolgreichste Topmanager Deutschlands“, habe eine lässige Attitüde und passe sich seinen Aufgaben an wie kein zweiter. Baustellen im Unternehmen erkennt der Däne laut „Süddeutscher Zeitung“ und reagiert mit passenden strategischen Plänen.

Lufthansa-CEO Carsten Spohr landet auf dem 2. Platz

Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, verbessert sich im Vergleich zum Jahresranking 2017 auf den zweiten Platz (vorherig Position 5). Die Journalisten betonen die rundum gute Verfassung der Lufthansa. Die „Börsen-Zeitung“ sieht den Grund dafür darin, dass „Spohr im Jahr 2017 fast alles zu gelingen“ schien: Aktienkurs gesteigert, Rekordergebnis eingefahren, Streiks der Piloten beendet. Mit Blick auf diese Erfolge sei die Verlängerung von Spohrs Vertrag „Anerkennung für die harte Arbeit“, so das „Handelsblatt“.

Deutsche Börse-Chef Theodor Weimer steigt auf Platz 3 ein

Theodor Weimer, seit Anfang Januar Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, steigt bei seinem Debut im Ranking auf dem dritten Platz ein. Sein Amtsantritt ist ein starker Treiber der Berichterstattung – neben ersten strategischen Entscheidungen steht seine Person im Vordergrund. Weimer, der laut „Börsen-Zeitung“ mit großem Ehrgeiz angetreten sei und sich keine lange Eingewöhnungsphase gönne, forme den Konzern bereits nach seinen Vorstellungen um. Der neue CEO erhält außerdem viel Anerkennung für die Art der Amtsübernahme. Er verkörpere den gewünschten Imagewandel der Deutschen Börse mit jeder Faser seines Körpers und grenze sich mit seinem fast schon kumpelhaften Ton von seinen Vorgängern ab, lobt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Medienlob für wirtschaftlich erfolgreiche CEOs

Auf den Plätzen vier und fünf folgen Elmar Degenhart (Continental) und Bill McDermott (SAP). Unter Degenhart habe sich Continental von der „Reifenbude“ zum „Hightechladen“ emporgeschwungen lobt das „Manager Magazin“. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Umsatz und Gewinn gesteigert, das „Handelsblatt“ spricht sogar von einem der spektakulärsten Turnarounds der deutschen Unternehmensgeschichte.

Bill McDermott, der von der „WirtschaftsWoche“ als notorisch optimistisch beschrieben wird, erregt mit der Ankündigung einer Verdreifachung des Börsenwerts Aufsehen. Die Journalisten zeichnen das Bild eines hungrigen, erfolgreichen Managers, unter dem sich SAP zu einem zukunftsorientierten Player entwickelt hat.

Über das Ranking: Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem Unicepta „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst die Unicepta Medienanalyse GmbH, die im März 2018 mit dem Münchner Beteiligungsunternehmen Paragon Partners einen neuen Eigner bekommen hat (wir berichteten), kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.


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