Die Top 3 bei Followerzahlen und Wachstum deutscher Politiker im September auf LinkedIn. (© Grafik cocodibu)

Für Deutschlands Politiker gewinnt das Business Netzwerk LinkedIn immer mehr an Bedeutung: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) vereint auf der Plattform inzwischen mehr als 25.000 Follower hinter sich, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann seine Followerzahl im September um fast 40 Prozent erhöhen. Das sind Kernergebnisse des aktuellen „LinkedIn-Polit-Check“ der Kommunikationsberatung cocodibu, die monatlich die Präsenz und Reichweite deutscher Politiker bei LinkedIn analysiert. Kriterien hierfür sind die Anzahl der Follower sowie das prozentuale beziehungsweise absolute Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 1. September bis 1. Oktober 2020.

Zum Stichtag 1. Oktober, so zeigt der „LinkedIn-Polit-Check“, verzeichnet das LinkedIn-Profil Schröders 25.145 Follower. Auf Platz zwei folgt der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU) aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim mit 18.581 Followern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn liegt mit inzwischen 17.541 Followern auf dem dritten Platz. Damit liegt zumindest auf LinkedIn die SPD vor der CDU. Der Altkanzler setzt hier weiterhin auf einen breiten thematischen Mix – von Beiträgen über die EU-Finanzminister über Erinnerungen zur Deutschen Einheit bis hin zu Fußball und der letzten Zigarre als Kanzler. Gesundheitsminister Jens Spahn wiederum informiert auf LinkedIn vor allem zum Thema Corona. Sein mit Abstand erfolgreichster Post war gleichwohl an Foto mit Tesla-Gründer Elon Musk. Dies löste auf der Plattform rund 13.500 Reaktionen aus und führte zu knapp 700 Kommentaren. 

Der Beitrag bescherte dem CDU-Politiker einen enormen Wachstumsschub. Die Zahl der Follower stieg binnen eines Monats um 40 Prozent. Damit liegt Spahn beim Wachstum vor Gerhard Schröder, der auf Plus von knapp 20 Prozent kommt. Auch in absoluten Zahlen liegt der Gesundheitsminister beim Wachstum aktuell vorn: Spahn legt 5.030 Follower zu, während Schröder 4.321 neue Anhänger verzeichnet.

„LinkedIn steht traditionell für Wirtschaftsthemen. Der Erfolg von Jens Spahn zeigt jedoch, wie stark das Interesse der LinkedIn-Community grundsätzlich an gesellschaftsrelevanten Themen ist. Vor dem Hintergrund erstaunt es immer wieder, wie wenig andere Parteien die Plattform für sich nutzen“, so cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger.


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