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Danach befragt, was ihre Unternehmenswahrnehmung beeinflusst, nennen circa sechs von zehn Befragten die Stellungnahmen und Auftritte von Top-Führungskräften in der Öffentlichkeit als maßgebliche Faktoren. Neben Führungskompetenz sind also wesentlich die Kommunikationskompetenz und öffentliche Auftritte Einflussfaktoren für die Reputation eines CEO und seines Unternehmens. Das ist eine hohe Verantwortung, deren sich die einen bewusst sind, die anderen nicht.

Das CEO-Ranking 2012 brachte es an den Tag: Sie haben ihre Energie lieber in Affären mit jungen Frauen oder Privatjets statt in die Firma gesteckt und Geld völlig unsinnig aus dem Fenster geworfen: Ein Überblick über Konzernchefs, die 2012 völlig versagt haben, so im Handelsblatt nachzulesen  (http://tinyurl.com/cxnw6n3).

Auch die Vorstandsgehälter  in zweistelliger Millionenhöhe zusätzlich zu den berufsverbundenen Privilegien bieten immer wieder Anlass zur Kritik. Deshalb ist der Vorstoß von VW-Chef Martin Winterkorn für das Unternehmen ein mutiges Unterfangen, das nicht nur seiner persönlichen CEO-Profilierung dienlich sein dürfte, sondern auch auf das Unternehmen, Investoren und vor allem Mitarbeitern positiv abstrahlen wird. Nachdem der VW-Vorstand sein Gehalt um nochmals drei Millionen auf 20 Millionen in 2012 vermehren konnte. Nach einem Jahr des Spitzenverdienstes macht er sich nun gemeinsam mit dem Aufsichtsrat für eine Begrenzung der Vorstandsgehälter stark. Eine Initiative, die hoffentlich Schule machen wird. Die Stakeholder werden es mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu honorieren wissen.


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