Personalien Ehemalige Reiche-Sprecherin Birgit Korte wird Konzernsprecherin von Uniper

Birgit Korte übernimmt Anfang Juni 2026 die Leitung der externen Kommunikation und die Funktion der Konzernpressesprecherin beim Energieversorger Uniper in Düsseldorf. Die bisherige Leiterin der Pressestelle im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie folgt auf Georg Oppermann, der nach 26 Jahren in der Energiewirtschaft in den Ruhestand geht.

Vom Wirtschaftsministerium zum staatlichen Energieversorger: Birgit Korte spricht für Uniper. (Foto: Uniper)

Die Kommunikationsmanagerin studierte Medienwissenschaften in Siegen und Bonn und arbeitete zunächst als freie Journalistin. 2016 wechselte sie in die Pressestelle der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei. Dort stieg sie zunächst zur stellvertretenden Leiterin und später zur Leiterin der Pressestelle sowie Chefin vom Dienst auf. Im Oktober 2025 ging sie ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und wurde Sprecherin von Bundesministerin Katherina Reiche. Auf Korte im Bundeswirtschaftsministerium folgt Christine Carboni, die zuvor unter anderem als Wahlkampfmanagerin für Bundeskanzler Friedrich Merz tätig war.

Zu ihrem Wechsel zu Uniper sagt Korte: „Nach zehn spannenden Jahren in der politischen Kommunikation auf Landes- und Bundesebene freue ich mich auf den Perspektivwechsel und darauf, diese besondere Rolle von Uniper künftig kommunikativ mitzugestalten.“ Korte berichtet an Florian Dötterl, Executive Vice President Corporate Communication & Governmental Relations bei Uniper. Dötterl begründet die Personalie mit Kortes Erfahrung in Medienarbeit und politischer Kommunikation. „Sie kennt nicht nur die deutsche und internationale Medienlandschaft sehr gut, sondern ist durch ihre bisherigen Tätigkeiten auch mit der Energiebranche vertraut“, sagt er.

Zu den zentralen Kommunikationsaufgaben von Uniper zählen die Begleitung der Energiewende, die Vermittlung der Versorgungssicherheit sowie die transparente Kommunikation zu Restrukturierungen, Eigentümerfragen und Krisenthemen. Seit der Verstaatlichung im Zuge der Energiekrise 2022 hält die Bundesrepublik Deutschland 99,12 Prozent der Anteile an Uniper. Die Bundesregierung hatte das Unternehmen damals mit einem milliardenschweren Stabilisierungspaket übernommen, nachdem ausbleibende russische Gaslieferungen den Konzern in eine schwere finanzielle Krise geführt hatten.

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