Personalien Kommunikation mit Blick auf geplante Eröffnung Daniel Kraft wechselt von Bundeszentrale zum Haus der Geschichte NRW

Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen besetzt die Kommunikationsleitung neu: Daniel Kraft übernimmt zum 15. April 2026 die Position des Kommunikationsdirektors und berichtet direkt an Präsident Basil Kerski. Er soll die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung mit Blick auf die geplante Eröffnung steuern und weiterentwickeln.

Daniel Kraft ist für die Kommunikation der Eröffnung des Behrensbaus verantwortlich. (Foto: Stefan Wizisk/bpb)

Wechsel aus der Bundeszentrale für politische Bildung

Kraft kommt von der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB), wo er seit 2009 die Stabsstelle Kommunikation leitet und als Pressesprecher fungiert. In dieser Rolle verantwortet er Pressearbeit, Marketing, interne Kommunikation und Fundraising. Laut Mitteilung hat er in dieser Zeit zahlreiche Formate und Projekte begleitet und die Entwicklung der Behörde mitgeprägt. Zuletzt verantwortete er unter anderem die Kampagne zum Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2025, die mit dem PR Report-Award ausgezeichnet wurde.

Verantwortung für vielfältige Kommunikationsbereiche

Beim Haus der Geschichte NRW übernimmt Kraft die Leitung der gesamten internen und externen Kommunikation. Dazu zählen die Online-Redaktion, Pressearbeit, Veranstaltungen sowie das Marketing der Stiftung. Ziel ist es, die Kommunikationsstrukturen im Vorfeld der Museumseröffnung im Behrensbau in Düsseldorf weiter aufzubauen und zu bündeln.

"Mit Daniel Kraft als neuen Kommunikationsdirektor gewinnt das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen eine herausragende Verstärkung", sagt Präsident Basil Kerski. Kraft habe sich "mit großem Engagement für politische Bildung und Erinnerungskultur“ eingesetzt und bringe Erfahrungen in europäischer Verständigung und Demokratiearbeit mit.

Erfahrung in politischer Bildung und internationalem Austausch

Der 52-Jährige studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Freiburg und Brno. Frühere Stationen führten ihn unter anderem zur Brücke/Most-Stiftung in Dresden und Prag, wo er Projekte zur deutsch-tschechischen Verständigung verantwortete und Ausstellungen kuratierte.

Seitennavigation