GPRA-Präsidentin Christiane Schulz (l.) und ihre Stellvertreterin Alexandra Groß.

Die Nachwuchsförderung und die Stärkung von Agenturen als Arbeitgeber ist für die GPRA als Verband der PR- und Kommunikationsagenturen seit Jahren ein essenzieller Bestandteil in der Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche. Im Rahmen der in diesem Jahr gestarteten Initiative für verbindliche Qualitätsstandards in der Kommunikationsbranche und der damit verbundenen Einführung des Consultancy Management Standards (CMS III) setzt die GPRA weitere Impulse für den Berufseinstieg des Agenturnachwuchs. So wurden die 2015 erhobenen Standards für Traineeships erweitert und in ein gemeinsames Rahmenpapier für die Mitgliedsagenturen übertragen. Zusätzlich wurden Einstiegsprogramme der GPRA-Agenturen in der Trainee-Broschüre aktualisiert.

Sowohl die Trainee-Broschüre zu den Einstiegsprogrammen der GPRA-Agenturen für Hochschulabsolventeninnen und -absolventen als auch der Arbeitgeber-Report wurden in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Die GPRA will damit verdeutlichen, wie die Mitglieder ihre Einstiegs- und Qualifizierungsprogramme gestalten, nach welchem Handlungsrahmen sie agieren und was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihnen als Arbeitgeber erwarten können.

„All die Aktivitäten und die Weiterentwicklung sind ein Ergebnis unseres intensiven Dialogs mit unseren Talenten, dem Nachwuchs und den Professoren. Es ist toll zu sehen, was wir in den letzten zwei Jahren erreicht haben“, fasst Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA und CEO von Edelman Deutschland das Engagement zusammen. „Unser Ziel ist es, den hohen Qualitätsanspruch unseres Kommunikationsverbands für den Berufseinstieg von Absolventinnen und Absolventen nach innen und außen zu dokumentieren. Unsere Aktivitäten und Konzepte wollen wir konsequent weiterentwickeln und dem Nachwuchs zeitgemäße Angebote bei der Wahl des Berufseinstiegs machen“, sagt Alexandra Groß, stellvertretende Präsidentin der GPRA und Vorstandsvorsitzende von Fink & Fuchs.

Standards für Trainees

Den Rahmen für Traineeships hat die GPRA in einem mehrstufigen Prozess mit dem HR-Arbeitskreis der GPRA-Agenturen entwickelt und die Perspektiven von Studierenden und Professoren als Vertreter der Hochschulen einfließen lassen. Die vielfältigen Angebote für den Nachwuchs und deren Umsetzung in den Agenturen ist damit für alle GPRA-Agenturen verbindlich geregelt. Der Handlungsrahmen konkretisiert ein gemeinsames Grundverständnis zu Themen wie Qualifizierungsprofil, Kompetenzen, Vielfalt in der Ausgestaltung, Mentoring oder auch Vergütung. Diese werden künftig auch Bestandteil des CMS III in Deutschland sein.

Traineebroschüre

Die Vielfalt der Einstiegsmöglichkeiten und Qualifizierungsprogramme in GPRA-Agenturen wird in der Traineebroschüre transparent abgebildet. Aufgelistet sind auch die Vergütungen der einzelnen Agenturen für Traineeships mit Schwerpunkt Beratung und für Volontariate mit Schwerpunkt Redaktion. Sie reichen neben verschiedenen Zusatzleistungen von 21.800 Euro brutto Jahresgehalt beim Marktführer fischerAppelt bis zu 31.200 Euro brutto im Jahr bei Oliver Schrott Kommunikation. In der aktualisierten Fassung sind auch die Einstiegsprogramme der beiden neuen Mitgliedsagenturen K16 und Communication Consultants enthalten.

GPRA-Arbeitgeber-Report 2020

Die zweite Auflage des GPRA-Reports „Agenturen als Arbeitgeber“ gibt eine Orientierung in den Bereichen Vergütung und Zusatzleistungen, Arbeitszeitregelungen, Arbeitsmodelle, Agenturzugehörigkeit sowie lebensphasenorientierte Personalarbeit. Deutlich wird, dass Gehaltszuwächse an die zunehmende Erfahrung geknüpft sind. Nach dem Ende des Traineeships ist für Junior-Berater und -Beraterinnen mit ein bis zwei Jahren Berufserfahrung ein Gehaltsrahmen von 30.000 bis 34.900 Euro angegeben; für Berater und Beraterinnen mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung sind es 40.000 bis 44.900 Euro und für Senior-Beraterinnen und -Berater sind ab sechs Jahren Berufserfahrung 60.000 bis 64.900 Euro.

Was die Arbeitsmodelle angeht, bieten GPRA-Agenturen flexible Lösungen an. Die geübte Praxis hat sich mit Beginn der Corona-Pandemie ausgezahlt und allen ein effektives und effizientes Weiterarbeiten von zuhause aus ermöglicht.


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