Sebastian Turner

Sebastian Turner (54) beendet seine Tätigkeit für den Berliner „Tagesspiegel“ und hört Ende des Jahres als Herausgeber der Zeitung auf. Als Grund führte Turner an, dass er sich künftig stärker um sein Zukunftsprojekt „Trafo“ kümmern möchte. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das er vor zwei Jahren gegründet hat und mit dem er Beteiligungen an verschiedenen Media-Tech-Unternehmen hält. Herausgeber des unter Turners Führung durchaus erfolgreichen „Tagesspiegel“ bleiben Giovanni di Lorenzo und Stephan-Andreas Casdorff.

Der „Tagesspiegel“ selbst berichtete über den Abgang Turners, dieser sei vor sieben Jahren bereits mit seinem Freund und Partner Dieter von Holtzbrinck vereinbart worden. Turner wird Dieter von Holtzbrinck aber weiter als Berater zur Verfügung stehen. Zugleich wird der Tagesspiegel bei „Trafo“ als Medienpartner fungieren.

Dieter von Holtzbrinck sagte: „Das Kreativitäts-Genie Sebastian Turner hat in den sieben Jahren als CoGesellschafter die sehr erfolgreiche Entwicklung des Tagesspiegel stark mitgeprägt. Der Verlag, der sich bereits in den davor liegenden zwei Jahrzehnten vom letzten Platz Schritt für Schritt auf eine vordere Position im konkurrenzstarken Berliner Zeitungsmarkt vorgekämpft hatte, schaffte es nicht zuletzt dank Turners Dynamik schnell zur Nr. 1, zum ‚Leitmedium der Hauptstadt‘. Meine Verlagsgruppe und ich persönlich verdanken dem unermüdlichen Sebastian neben einer Vielzahl neuartiger zukunftsträchtiger Projekte auch wichtige strategische Impulse. Ich freue mich auf den weiteren intensiven Gedankenaustausch mit dem ideenreichen Freund, dem ich für sein Großprojekt ‚Trafo‘ das Glück des Tüchtigen wünsche.“

Turner selbst erklärte: „Der ‚Tagesspiegel‘ hat die Transformation ins Digitale erfolgreich aufgesetzt. Für mich ist das ein Zeitpunkt, mich um ein neues Projekt zu kümmern, das die Transformation der Medien auf einem neuen Weg ins Werk setzen möchte. Bei ‚Trafo‘ starten wir nicht mit einer starken Marke wie beim ‚Tagesspiegel‘, sondern mit dem Technologie-Know-how aus einem kleinen Kreis von Media-Tech-Beteiligungsunternehmen. Ich freue mich, die Zusammenarbeit mit Dieter von Holtzbrinck auch in Zukunft fortzusetzen.“


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