Moderatorin Marietta Slomka ©ZDF/Klaus Weddig

Am Sonntag, 31. März 2019, um 21.45 Uhr, begrüßt Marietta Slomka die „ZDF“-Zuschauer erstmals zu einem 30 Minuten langen „heute journal“. Mit der Verdoppelung der Sendezeit am Sonntagabend werde das Nachrichtenmagazin pro Jahr zwölf Stunden mehr Informationsprogramm bieten, schreibt der Sender in einer Pressemitteilung. Warum erst jetzt? Das dürften sich einige fragen. 

Die Entscheidung, die Sendezeit für das „heute journal“ am Sonntag zu verdoppeln, sei auf das wachsende Interesse der Zuschauer an einordnenden Informationen zurückzuführen, heißt es weiter. Zudem habe sich der Nachrichtenfluss rund um den Globus beschleunigt, so dass der Sonntag nicht mehr zwingend ein nachrichtenarmer Tag ist.

Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des „heute journals“: „Logistisch ist der Sonntag eine Herausforderung, da der schnelle O-Ton aus Behörden, Unternehmen oder politischen Institutionen dann kaum zu bekommen ist. Stattdessen haben wir nun Zeit, die Nachricht hinter der Nachricht noch stärker zu beleuchten. Wir werden nun auch sonntags vielfältig, ausführlich und hintergründig berichten. Auch ein aktuelles Interview ist nun schon am Sonntag möglich – mit uns kann die neue Nachrichten-Woche beginnen.“

Die Sendung startete im Januar 1978 im „ZDF“ und informierte die Zuschauer damals von montags bis freitags über 20 Sendeminuten – 1991 wurde das Nachrichtenmagazin auf 30 Minuten erweitert. Ab 1992 sendete das „heute journal“ auch samstags und seit dem Jahr 2000 zusätzlich auch sonntags – bisher jeweils 15 Minuten, nun am Sonntag eine halbe Stunde. Im Januar und Februar 2019 sahen im Schnitt 3,89 Millionen Zuschauer das „heute journal“ im ZDF, bei einem Marktanteil von 13,9 Prozent.


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