Gerhard Pfeffer (© Hansen, Hennef)

Verdienstvoll, leidenschaftlich, streitbar und ein Herz für den Branchennachwuchs – mit diesen Wesensmerkmalen lässt sich andeuten, wie er tickt. Die Rede ist von Gerhard Pfeffer, einem der engagiertesten Streiter für die deutsche PR-Branche. Nun feiert das PR-Urgestein mit Ecken und Kanten am 12. Februar 2019 seinen 75. Geburtstag. Der PR- und Kommunikationsbranche ist er immer noch mit ganzem Herzen verbunden – vor allem als kritischer Wegbegleiter des PR-Berufsstandes. Nach einer bewegten Vita mit zahlreichen Stationen im PR-Geschäft seit 1964 konzentriert er sich seit 15 Jahren als Herausgeber auf das von ihm gegründete „PR-Journal“.

„Gute Ideen sind organisierbar“ – in großen Lettern prangt dieser Spruch über seinem Schreibtisch in Siegburg, von wo aus er die Geschicke des „PR-Journals“ steuert. Wie zutreffend der genannte Leitspruch für Pfeffer ist, hat er in den 55 Jahren seines PR-Schaffens immer wieder unter Beweis gestellt. Ob als „Öffentlichkeitsarbeiter“ im Deutschen Bundestag, als Geschäftsführer einer PR-Agentur, als Verbandsgeschäftsführer von DPRG und GPRA oder als Gründer und Herausgeber des „PR-Journals“, Pfeffer hat stets Stehvermögen gezeigt und die PR-Branche somit über einen sehr langen Zeitraum mitgeprägt.

Ein besonders wichtiges Anliegen war ihm stets die Förderung des Branchennachwuchses. Ob in seiner Rolle als Ausbilder und Prüfer der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR) vor vielen Jahren oder heute als Herausgeber des „PR-Journals“ – stets setzte er sich für die Belange junger PR-Leute ein. Pfeffer sorgte mit dafür, dass es heute eine fundierte Ausbildung samt überprüfbarer Qualifikation gibt. Zudem hat die Vernetzung junger Leute mit etablierten PR-Vertretern immer gefördert – lange bevor es Facebook, Twitter oder Xing gab. Nicht zuletzt deshalb hat er das „PR-Journal“ zu einem wichtigen Forum für die Themen und Anliegen des PR-Nachwuchses entwickelt.

55 Jahre im Dienste der PR

Genau am 1. April 1964 startete Pfeffer seine hauptberufliche PR-Tätigkeit. Seither ist er ununterbrochen und unermüdlich im Dienste der PR in Deutschland tätig. Seine Wegmarken im Überblick:

  • 7 Jahre Pressereferent des Deutschen Bundesjugendrings in Bonn
  • 5 Jahre Öffentlichkeitsarbeit im Deutschen Bundestag in Bonn
  • 1 ½ Jahre stellvertretender Konzernpressesprecher und Leiter Buchclub-PR bei Bertelsmann in Gütersloh
  • 7 ½ Jahre Geschäftsführer einer PR-Agentur in Köln
  • 8 ½ Jahre Geschäftsführer der GPRA
  • 8 Jahre Geschäftsführer der DPRG
  • 8 Jahre Geschäftsführer der DAPR
  • 12 Jahre Mitglied im BDW-Präsidium
  • Mitbegründer des Jugendpresseclubs in Bonn
  • Mitbegründer der Initiative Communication in Heidelberg
  • Mitentwicklung und Betreuung (15 Jahre) der Mediendatenbank Stamm-Impressum für den Stamm-Verlag in Essen
  • Gründer und Herausgeber des „PR-Journals“ seit 2004 (Internet-Vorläufer seit 1996)

In all diesen Stationen hat er Spuren hinterlassen. Als immer noch streitbarer Geist ist Gerhard Pfeffer sich dessen bewusst. Doch als Kämpfer und Überzeugungstäter steht er für seine Ideen ein. Daher sieht er sich selbst lieber als Mensch mit Ecken und Kanten.

„PR-Journal“ bietet noch genügend Entwicklungsmöglichkeiten

Und wie stellt sich der Jubilar seine Zukunft vor? Ans Aufhören denke er schon häufiger als vielleicht noch vor zehn Jahren, bekennt er. Außerdem habe er sich ja schon aus der ersten Reihe zurückgezogen und überlasse seinem Team Redaktion und Außenvertretung. Doch solange es noch Spaß mache, seine Gesundheit es zulasse und ihm die Ideen noch nicht ausgingen, will Pfeffer weiter machen. Das „PR-Journal“ und die Online-Kommunikation bieten noch genügend Entwicklungsmöglichkeiten.


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