Etats Digitalkampagne Super an der Spree entwickelt Kampagne für Schulessen
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- von Jana Pietsch, Hamburg
Mit einer neuen Digitalkampagne rückt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Bedeutung von Schulessensprogrammen weltweit in den Fokus. Unter dem Motto „Schulessen gegen Hunger, Armut und Ungleichheit“ informiert die Kampagne über die Initiative „Sichere Ernährung – stark fürs Leben“. Entwickelt wurde sie von der Berliner Agentur Super an der Spree und startete am 12. Juni 2026, dem Internationalen Tag gegen Kinderarbeit.
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan betont die weitreichende Wirkung von Schulmahlzeiten. Diese bekämpften nicht nur Hunger, sondern verbesserten zugleich Bildungschancen und Zukunftsperspektiven. Gemeinsam mit internationalen Partnern verfolgt das BMZ das Ziel, bis 2030 zusätzlich 100 Millionen Kindern weltweit Zugang zu Schulessen zu ermöglichen. Besonders Kinder in von Armut betroffenen Regionen sollen davon profitieren.
Die Kampagne erzählt die Geschichten von Grundschulkindern aus Äthiopien, Sambia und Sierra Leone. Anhand ihrer Erfahrungen wird gezeigt, wie Schulessensprogramme den regelmäßigen Schulbesuch fördern und Familien entlasten. Auf dem eigens eingerichteten Digital-Hub des BMZ werden zudem die positiven Auswirkungen auf die Gleichstellung von Mädchen sowie auf lokale Wirtschaftskreisläufe durch den Einsatz regionaler Agrarprodukte erläutert.
Ausgespielt wird die rein digitale Kampagne über zahlreiche Kanäle, darunter Amazon Prime, YouTube, Instagram, Pinterest sowie verschiedene Display- und Native-Advertising-Netzwerke. Die Medialaufzeit läuft vom 15. Juni bis zum 5. Juli 2026. Für die Mediaplanung zeichnet die Agentur Add2 verantwortlich. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung von Schulessensprogrammen einem breiten Publikum näherzubringen.