Etats Film von 'KO – Kein Opfer e.V.' zum Awareness-Tag gegen K.O.-Tropfen KNSK und Stunning Studio starten interaktive Aufklärung zu K.O.-Tropfen
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- von Joris Duffner, Dortmund
Der Verein 'KO – Kein Opfer e.V.' hat einen bundesweiten Awareness-Tag gegen K.O.-Tropfen am 23. März ausgerufen und setzt auf ein interaktives Format, das Aufklärung und Beteiligung verbindet. Gemeinsam mit Stunning Studio und KNSK entsteht die digitale Experience "I got spiked", die das Thema aus der Perspektive Betroffener zugänglich macht.
Interaktive Story lenkt Perspektivwechsel
Kern der Kampagne ist ein interaktiver Film, der Nutzer:innen in eine Partysituation führt. Entscheidungen beeinflussen den Verlauf der Handlung und zeigen, wie schnell Situationen kippen können. Die Experience endet mit Berichten realer Betroffener. Ziel ist es, die oft schwer greifbaren Folgen von K.O.-Tropfen unmittelbar erfahrbar zu machen und Anschlusskommunikation anzustoßen.
Live-Format erweitert Reichweite
Zum Start wird das Format als Live-Event auf Twitch ausgespielt. Creator:innen binden die Community ein, die den Verlauf der Geschichte in Echtzeit mitsteuert. Damit verlagert sich die Nutzung von der individuellen Erfahrung in ein kollektives Erlebnis. Nach dem Launch bleibt der Film online frei zugänglich. Begleitend setzen die Initiatoren auf Social-Kommunikation unter dem Hashtag #igotspiked.
Studie soll Datenlücke schließen
Flankierend verweist die Kampagne auf eine Studie der TU Chemnitz, die erstmals belastbare Zahlen zum Einsatz von K.O.-Tropfen im deutschsprachigen Raum erheben soll. Eine anonyme Befragung richtet sich an Menschen ab 14 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ergebnisse sollen helfen, die statistisch bislang wenig erfassten Taten besser einzuordnen.
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