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Der weltweite PR-Verband IPRA (International Public Relations Association) hat einen neuen, 18 Punkte umfassenden Kodex zu Fragen professionellen und ethischen Verhaltens veröffentlicht. Das Papier wurde erstmals in englischer und arabischer Fassung am 13. April auf der zweiten Internationalen Konferenz der Golf-Sektion der IPRA in Abu-Dhabi vorgestellt. Es kann nun in 23 Sprachen unter ipra.org heruntergeladen werden.

Bei der Präsentation sagte Richard Linning, aktueller Präsident der IPRA, dass ein Kodex nur dann seine Bedeutung entfalte, wenn der einzelne Öffentlichkeitsarbeiter den Mut aufbringe, Aufforderungen zu unethischem Verhalten abzulehnen. Solches spezifiziert der Kodex in achtzehn Punkten rund um die Themen Integrität, Transparenz, Genauigkeit, Täuschung und unangebrachte Einflussnahme auf Offizielle, Medien oder Betroffene. „Der Code of Conduct ist zugegebenermaßen ambitioniert“, sagte Linning, „aber das kann kein Grund sein, nicht auf seine hohen Standards hinzuarbeiten.“

Linning weiter: „Die wachsende Verbreitung von Public Relations bedeutet, dass sie einerseits heute global ausgeübt werden, andererseits jedoch jedes Land seine eigenen, spezifischen Verhaltensmaßstäbe hat. Dies müssen wir respektieren. Dennoch sollten wir uns auf ein zentrales Prinzip verständigen, das in Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte so formuliert ist:

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

 

 


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