Branche 19. Deutscher Marken Summit F.A.Z.-Institut diskutiert mit der Branche über KI, politische Haltung und Transformation

Wie können Unternehmen in unsicheren Zeiten Vertrauen schaffen? Wie viel politische Haltung erwarten Stakeholder? Und wie verändern KI und neue Suchtechnologien die Kommunikation? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der 19. Deutsche Marken Summit am 22. und 23. September 2026 in Frankfurt.

F.A.Z.-Herausgeber Carsten Knop mit Moderatorin Daniela Bublitz. (Foto: Jonas Ratermann)

Unter dem Motto „Vertrauen stärken und Wachstum gestalten“ bringt das F.A.Z. Institut Kommunikations- und Marketingverantwortliche, Unternehmensvertreter und Wissenschaftler im F.A.Z. Tower zusammen. Inhaltlich reicht das Programm von übergreifenden Panels zu Vertrauen, politischer Haltung und Markentransformation bis zu konkreten Cases – etwa zur Skalierung von KI und Corporate Influencing bei E.ON oder zur strategischen Markenführung bei Volkswagen.

Zum Auftakt spricht Agenturgründer Bernhard Fischer-Appelt über die Frage, wie Marketingabteilungen angesichts wachsender Anforderungen handlungsfähig bleiben. Mewa-Managerin Juliana Scherrmann schildert den Weg eines B2B-Unternehmens vom Hidden Champion zum Category Leader. Um die strategische Bedeutung konsistenter Kommunikation geht es zudem in einer Paneldiskussion mit Gabriele Hässig von Procter & Gamble, Guntram Friede von Celonis, Luisa von Kageneck von Simpleclub und Antonia Maas von der Bundesdruckerei.

Einen eigenen Schwerpunkt bildet der Einfluss neuer Technologien auf die Kommunikationsarbeit. Manuela Schreckenbach von Cision spricht über KI und Generative Engine Optimization, kurz GEO. Am zweiten Veranstaltungstag zeigen Stefan Schneider und Alexander Zirkel von E.ON, wie der Energiekonzern KI-Anwendungen und Corporate Influencing im Unternehmen skalieren will.

Daneben greift das Programm die wachsenden gesellschaftlichen Erwartungen an Unternehmen auf. Ein Panel diskutiert, warum Markenkommunikation politischer wird und unter welchen Bedingungen Unternehmen Haltung zeigen sollten. Weitere Beiträge befassen sich mit Markenumbau im digitalen Zeitalter, der Bedeutung strategischer Narrative und der Frage, wie Kommunikation in unübersichtlichen Zeiten Orientierung geben kann. Zu den angekündigten Referenten gehören Jens Katemann von Volkswagen, Christof Ehrhart von Bosch, Nadescha Vornehm von Neura Robotics und Maximilian Floegel von Noatum.

Am ersten Abend verleiht das F.A.Z. Institut den Integrated Communication Award und den Deutschen Image Award.

Der 19. Deutsche Marken Summit beginnt am 22. September um 14.30 Uhr und endet am 23. September um 16.15 Uhr. Das vollständige Programm und Informationen zur Anmeldung gibt es auf der Website der Veranstaltung.

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