Branche Markus Feigl übernimmt Leitung Neues Institut für systemische Kommunikation startet in St. Pölten

In St. Pölten hat das Österreichische Institut für systemische Kommunikations- und Mediengestaltung (ÖSKM) seine Arbeit aufgenommen. Das neu gegründete, privat organisierte Institut versteht sich als Plattform an der Schnittstelle von Coaching, Medien, strategischer Kommunikation und Künstlicher Intelligenz. Die Leitung übernimmt der Kommunikationsberater und Journalismustrainer Markus Feigl.

Der St. Pöltner Kommunikationsexperte Markus Feigl leitet das vierköpfige Forschungsteam. (Foto: ÖSKM / Fuchssteiner)

Das ÖSKM plant, ein Modell zu entwickeln, das mithilfe von KI, Algorithmen und kontinuierlichen Tests Inhalte gezielter anpasst und so die Verständlichkeit verbessert. Grundlage ist ein systemischer Ansatz, der Kommunikation stets im Kontext von Teams, Organisationen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet. "In der Massenkommunikation wird mit ungenauen Zielgruppen gearbeitet. Medien schreiben etwa für Frauen zwischen 30 und 50. Dass das nicht ideal ist, liegt auf der Hand", sagte Feigl bei der Kickoff-Veranstaltung. Mit KI eröffneten sich nun erstmals technische Möglichkeiten, Menschen präziser anzusprechen.

Das Institut konzentriert sich auf vier Bereiche: Aus- und Weiterbildung, Beratung und Coaching, Forschung und Publikationen sowie Netzwerk- und Projektarbeit. Zum Team gehören neben Feigl unter anderem die SAP-Expertin und systemische Coachin Beatrix Biegler sowie Expertinnen für Marketing und Bewegtbild. Laut Institut beruht die Gründung auf drei Faktoren: dem wachsenden Einsatz von KI in der Kommunikation, steigendem Veränderungsdruck in Organisationen und einem zunehmenden Bedarf an strategischer Orientierung.

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