Branche #30u30 Wenn die Zukunft der Kommunikation Gestalt annimmt

Die Frage, wie die Kommunikationsbranche in den kommenden Jahren aussehen wird, lässt sich schwer beantworten. Doch wer beim diesjährigen Auftaktcamp der #30u30 der Kommunikationsbranche in Hamburg dabei war, bekam eine Ahnung: Zukunft ist kein Schlagwort, sondern eine Haltung. Und sie hat Gesichter.

Das Auftaktcamp der #30u30 der Kommunikationsbranche fand in diesem Jahr bei Beiersdorf statt. (Foto: laetters)

Die Initiative #30u30 zeichnet seit 2012 jedes Jahr dreißig junge Kommunikationstalente aus und bringt sie in einem starken Netzwerk zusammen. Ziel ist es, die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der Branche sichtbar zu machen. Getragen wird die Initiative von Partner:innen und Förderern aus der Kommunikationsszene: für die Auswahl der #30u30-Crew bürgen Gründer Nico Kunkel und PR-Report-Chefredakteur Daniel Neuen.

Und für viele ist #30u30 zum Sprungbrett geworden: Zahlreiche ehemalige Teilnehmende prägen heute Agenturen, Konzerne oder NGOs und bringen den Nachwuchsgedanken so in verantwortungsvolle Rollen zurück.

Beiersdorf öffnete seine Türen für das Auftaktcamp des neuen Jahrgangs

Zwischen World Cafés, Pecha-Kucha-Sessions und einem sehr persönlichen CEO-Interview entstand eine Mischung aus Inspiration, Kontroverse und Nähe. Alumni und Speaker:innen gaben Impulse, die neuen Talente brachten eigene Fragen und Perspektiven ein – von KI über Nachhaltigkeit bis hin zur Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Viele beschrieben den Tag später auf LinkedIn als „Energie-Match“ oder „Community-Gefühl“. Für andere war es der Moment, zu spüren: Diese Auszeichnung bedeutet nicht nur eine Platzierung auf einer Liste, sondern den Eintritt in ein tragfähiges Netzwerk.

Für die Branche ist #30u30 längst mehr als ein Nachwuchsformat

Es zeigt, dass junge Kommunikator:innen nicht nur Tools beherrschen, sondern Haltung einfordern. Dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und komplexe Fragen zu diskutieren. Und dass sie Kommunikation nicht in Silos denken, sondern als Brücke zwischen Organisationen und Gesellschaft, zwischen Technik und Haltung.

Mich persönlich beeindruckt, wie selbstverständlich diese Offenheit gelebt wird. Während etablierte Branchentreffen oft von Strukturen, Zahlen und Prozessen dominiert sind, geht es hier um Menschen, Fragen und gemeinsames Lernen. Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit zugleich – vielleicht genau die Mischung, die wir brauchen.

Was bleibt? Viele Impulse. Und das Gefühl, Teil einer besonderen Community zu sein. Ich freue mich auf das, was kommt. Bis bald in Berlin bei den PR Report Awards, wenn wir unsere zwei Young Professionals des Jahres küren!

Seitennavigation