Scholz, Scholz, Scholz, die Farbe Rot und Briefwahl – darauf setzt die SPD vor allem im Wahlkampf.

53 Tage vor der Bundestagswahl hat die SPD die heiße Phase im Bundestagswahlkampf eingeläutet. „SPD – Scholz Packt Das an“ lautet das Motto der Kampagne, die SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am heutigen Mittwoch im Berliner Kino Delphi Lux vorstellte, und mit der die SPD erfolgreich sein will. Im Mittelpunkt der Kampagne steht SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, um dessen Handlungs- und Führungsstärke erkennbar zu machen. Raphael Brinkert, Geschäftsführer der Hamburger Agentur BrinkertLück, die den kreativen Wahlkampf der SPD verantwortet, sagt: „Diese Kompetenzen, die der Hauptgrund dafür sind, dass sich eine deutliche Mehrheit der Menschen in unserem Land Olaf Scholz als neuen Bundeskanzler wünscht, stellen wir in den Mittelpunkt der mutigen SPD-Kampagne. Digital, auf allen Plakaten und bei der Deutschland-Tour des Kanzlerkandidaten.“

Auch Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, will die Aufmerksamkeit allein auf seinen Kandidaten lenken und deklariert die Wahl des Deutschen Bundestages kurzerhand zur Kanzlerwahl: „So langsam wird den Menschen bewusst, dass sie in wenigen Tagen über die Nachfolge von Angela Merkel entscheiden, die nach 16 Jahren aufhört. Die anstehende Bundestagswahl ist eine Kanzlerwahl.“ Klingbeil ist, wie sie sollte es anders sein, davon überzeugt mit Scholz den stärksten Kandidaten ins Rennen zu schicken. In den kommenden 53 Tagen bis zur Wahl will die SPD mit ihren 400.000 Mitgliedern ganz Deutschland davon überzeugen, dass Olaf Scholz der Richtige für das Kanzleramt ist.

Aus diesem Grund fokussiert sich die Kampagne der SPD voll auf Olaf Scholz und die Farbe Rot. „Wir holen unser sozialdemokratisches Rot zurück auf die Straße, als starkes, selbstbewusstes und weithin sichtbares Zeichen“, erklärt Klingbeil. In Kombination mit schwarzen und weißen Fotos und Motiven auf den Plakaten will sich die SPD vom Auftritt der anderen Parteien absetzen.

Inhaltlich soll der Fokus neben Scholz auf die folgenden Kernthemen gerichtet werden: stabile Renten, bezahlbare Mieten, faire Löhne sowie sichere Arbeit und Klimaschutz. Außerdem setzt die SPD bei der ersten Plakatwelle voll auf die Briefwählerinnen und Briefwähler.


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