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Krisennavigator LogoDie Corona-Pandemie stellt die Krisenmanager und Kommunikationsverantwortliche in österreichischen Wirtschaftsunternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Verbänden, Medien und der Politik weiterhin vor außergewöhnliche Herausforderungen. Welche Lehren lassen sich aus dem bisherigen COVID-19-Krisenmanagement ziehen? Wie können diese Erfahrungen helfen, die Folgen des Klimawandels und die Schattenseiten der Digitalisierung – wie Cyberangriffe und Shitstorms – zu bewältigen? Was sollte bei der Kommunikation von kritischen Themen – wie dem Massentourismus und Kinderschutz – beachtet werden? Diese und andere Fragen diskutieren rund 100 Pressesprecherinnen und -sprecher sowie Krisenbeauftragte beim Österreichischen Krisenkommunikationsgipfel 2021 am Dienstag, 19. Oktober 2021, an der Universität Wien und digital über ein Konferenzsystem.

Auf Einladung des Kieler Instituts für Krisenforschung („Krisennavigator“), ein Spin-Off der Universität Kiel, und in Kooperation mit der Krisenstabsleitung der Universität Wien gewähren 16 Referentinnen und Referenten spannende Einblicke in ihr Krisenmanagement und ihre Krisenkommunikation. Unter anderem erläutert Robert Stocker (Bundesministerium für Inneres) die Organisation des Informationsflusses im staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement.

Michael Höfler zeigt auf, wie sich A1 für Cyberangriffe wappnet und IT-Vorfälle kommuniziert. Der Bürgermeister der Gemeinde Hallstatt im Salzkammergut, Alexander Scheutz, berichtet, wie die Gemeinde einen vernünftigen Mittelweg zwischen „Overtourism“ und „Zerotourism“ findet. Aus dem Hause REWE International AG veranschaulichen Ines Schurin, Director Corporate Communications, und Paul Pöttschacher, Head of Public Relations, wie ihr Unternehmen die Versorgung der Bevölkerung auch in kritischen Zeiten sicherstellt und dies auch kommunikativ vermittelt.

Corona-Pandemie als Chance für ein zukunftssicheres Krisen- und Katastrophenmanagement

„Ähnlich wie ein länger andauernder Blackout oder ein massiver Finanzmarktcrash zählen Pandemien zur Gruppe der Extremrisiken. Sie kommen selten vor, haben dann aber massive Folgen“, sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Kieler Instituts für Krisenforschung. In einer prominent besetzten Podiumsrunde diskutiert der Wirtschaftswissenschaftler die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kommunikativen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie Lehren für den Umgang mit anderen Extremrisiken. Zum Kreis der Experten gehören Gerry Foitik, (ÖRK und Mitglied des Beraterstabs der Coronavirus-Taskforce), Ingrid Kiefer (AGES), Christoph Neumayer (Industriellenvereinigung), Thomas Glade (Universität Wien) und Elke Ziegler (ORF).

Der Österreichische Krisenkommunikationsgipfel 2021 ist das 32. Gipfeltreffen des Krisennavigator. Veranstaltungsort ist die Sky-Lounge der Universität Wien – mit einem Panoramablick über die österreichische Hauptstadt. Bedingt durch die noch andauernde Corona-Pandemie findet der Kongress mit einer reduzierten Teilnehmerzahl vor Ort in Wien und parallel als digitale Live-Übertragung in ein Konferenzsystem statt.

Erwartet werden zahlreiche Fach- und Führungskräfte aus der D-A-CH-Region. Die beiden Berufsverbände Deutsche Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) und Public Relations Verband Austria (PRVA) sowie die Fachzeitschrift „Krisenmagazin“ und APA-Comm begleiten den Kongress als Veranstaltungs- und Medienpartner.

Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Website zum österreichischen Krisenkommunikationsgipfel 2021.


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