Die gemeinsam mit dem „PR-Journal“ geplante GPRA-Roadshow macht Halt in Leipzig.

Die Nachwuchsdebatte zwischen Studierenden, Verbänden, Agenturen und Hochschulen hat das Jahr 2019 geprägt. In fünf Städten bei sechs Studierendeninitiativen diskutierte die Gesellschaft führender Kommunikationsagenturen (GPRA) mit Studierenden über den Berufseinstieg und Karrierewege in Kommunikationsagenturen. Am 8. Januar 2020 findet die vom „PR-Journal“ initiierte Roadshow in Leipzig ihren Abschluss. GPRA-Vertreter wollen gemeinsam mit dem Leipziger Public Relations Studenten e.V. (LPRS) über das Berufsbild des Kommunikationsberaters sprechen.

„Wir haben bisher viel über Traineeships, alternative Berufseinstiege und Karrierewege in Agenturen gesprochen. Letztlich sind wir immer beim Berufsbild des Beraters gelandet und was Absolventen dafür bereits mitbringen und was nicht“, resümiert Thomas Dillmann, Chefredakteur beim „PR-Journal“. „Deshalb haben wir den inhaltlichen Schwerpunkt gemeinsam mit den LPRS-Organisatoren ein wenig verlagert.“

„Wir werden nicht müde, zu erklären, dass sich die Berater-Rolle in der Agentur in den letzten Jahren gewandelt hat“, sagt Alexandra Groß, Stellvertretende Präsidentin der GPRA und Vorständin bei Fink & Fuchs. „Gute Berater müssen über eine Kombination aus Persönlichkeits-, Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen verfügen. Viele Absolventen bringen heute nach ihrem Studium bereits sehr gute Fachkenntnisse mit. Unsere Aufgabe ist es, sie an die Beraterrolle heranzuführen und insbesondere auch Persönlichkeits- und Sozialkompetenzen zu schulen. Dabei geht es uns beispielsweise um Themen wie Leadership oder den Umgang mit Konflikten und vieles mehr.“ Anliegen der GPRA sei es, das Berufsbild Kommunikationsberater mit seinen heutigen Anforderungen stärker in den Fokus und damit in die Diskussion zu rücken. Vor allem die Agenturen in der GPRA stünden für Qualität in der Beratung und investierten in die Weiterqualifizierung der Berufsanfänger; gleichzeitig sei der Berater-Job unschlagbar in Sachen lebenslanges Lernen, führt Alexandra Groß die Hintergründe aus.

„Uns interessiert natürlich, was nach den Diskussionsrunden bei den anderen Studierendeninitiativen konkret passiert ist“, sagt Julia Dietlmeier, Vorstandsvorsitzende des LPRS. „Wenn wir dazu eine Darstellung von Anforderungen an uns Berufseinsteiger an die Hand bekommen, mit der wir arbeiten und argumentieren können, umso besser.“

Zugesagt haben unter anderem A&B One und Weber Shandwick. Los geht es am 8. Januar, 17 Uhr am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig. Interessierte können sich über Facebook anmelden.


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