Zwei der Referenten beim CSR-Kommunikationskongress: Madeleine Koalick (l.) und Helmut Frieden. (© Nikki Eaton / Eaton & Woods)

Am 25. September feierten die Vereinten Nationen den vierten Geburtstag der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, besser bekannt als die Sustainable Development Goals (SDG). Die seinerzeit mit einer viel beachteten Rede des Papstes in New York verabschiedeten Ziele sehen auch eine maßgebliche Mitwirkung der Unternehmen bei ihrer Erreichung vor. Doch wie kann diese aussehen? Wie können SDGs, Menschenrechte und Unternehmensentwicklung erfolgreich in Einklang gebracht werden und welche Rolle kommt dabei der Nachhaltigkeitskommunikation zu? Dies ist nur eines der vielen spannenden Themen, das auf dem 3. Deutschen CSR-Kommunikationskongress am 14. und 15 November in Osnabrück behandelt wird.

Das letzte IÖW/future Ranking der Nachhaltigkeitsberichte zeigte schon auf, dass sich eine große Zahl von Unternehmen auf die SDGs beziehen. Für Helmut Frieden, der als Corporate Vice President die nicht-finanzielle Berichterstattung der Symrise AG verantwortet, liegen die Gründe hierfür auf der Hand: „Sie geben uns den Rahmen vor, was Unternehmen leisten und können müssen, um auch zukünftig erfolgreich wirtschaften zu können.“ Allerdings sollten sich die Unternehmen auf die Ziele fokussieren, zu denen sie auch wirklich relevante Beiträge leisten können.

Madeleine Koalick, Director of Consulting der auf Menschenrechtsfragen spezialisierten Beratungsfirma twentyfifty, plädiert zudem dafür, die Bedeutung der Menschenrechte für die SDGs und umgekehrt stärker zu beachten. „Noch zu oft finden beide Themen in ihren je eigenen Silos statt – die Zusammenhänge und die gegenseitige Verstärkung werden übersehen. Menschenrechte werden oft als reines Compliance-Thema behandelt, während die SDGs auch in Verbindung mit Innovation und neuen Geschäftsmodellen gesehen werden. Diese Ansicht greift zu kurz. Mehr als 90 Prozent der SDGs und ihrer Unterziele stehen mit Menschenrechten in Verbindung.“

Kommunikation zum Thema CSR steht im Mittelpunkt

Wie aber kann es besser gehen? Der 3. Deutsche CSR-Kommunikationskongress am 14. und 15 November in Osnabrück will Antworten geben. Best Practice im Umgang mit den SDGs werden hier beispielsweise von Helmut Frieden und von Saskia Juretzek, Allianz SE, zusammen mit Madeleine Koalick und Katrin Wippich vom Nachhaltigkeitsnetzwerk B.A.U.M. diskutiert.

Das Spektrum der weiteren Themen reicht vom sensiblen Umgang mit Sprache bis zur Orientierung am Public Value, von der internen bis hin zur internationalen CSR-Kommunikation. Außerdem im Fokus: die effektive Nutzung von digitalen Kommunikationsinstrumenten und Plattformen sowie aktuelle, teils kontroverse Themen. Denn Fake News, Daten Leaks oder der wachsende Einfluss von Influencern verändern auch die CSR-Kommunikation. Zudem stehen Fragen, wie CSR-Kommunikatoren das eigene Unternehmen voranbringen und ihre Themen in den Medien platzieren können, auf der Agenda.

Raum für Networking und Austausch

Neben dem interaktiven fachlichen Austausch bietet der Kongress Raum für Begegnungen und Networking. Hierzu dienen nicht nur die ansprechenden Räumlichkeiten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, sondern auch der Empfang im Historischen Rathaus der Stadt Osnabrück mit einer Keynote von Uwe Schneidewind vom Wuppertal Institut für Umwelt, Klima und Energie sowie das anschließende gemeinsame Abendessen im urigen Brauhaus Rampendahl.

Mit ihrem explizit auf CSR-Kommunikation ausgerichteten Fokus ist die Konferenz ein Treffpunkt für CSR-Manager und Verantwortliche in Kommunikations- und Marketingabteilungen. Um den interaktiven Charakter der Konferenz zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl auch in diesem Jahr beschränkt. Die Veranstalter laden dazu ein, sich jetzt anzumelden. Das gesamte Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf dieser Website zum CSR-Kongress.


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