Die gemeinsam mit dem „PR-Journal“ geplante GPRA-Roadshow macht Halt in Stuttgart

Digitalisierung liegt in der Branchenluft. Und das schon bei den Studierenden. Doch darunter mischt sich zunehmend ein Aroma von Verunsicherung. Müssen Einsteiger in die PR-Branche „halbe Informatiker“ sein? Und welchen Stellenwert hat die BWL im Job? Können Absolventen den Anforderungen überhaupt genügen? Wie reagieren Agenturen außerdem auf das Thema New Work? Was bieten sie ihren Mitarbeitern? Die Roadshow der Gesellschaft führender Kommunikationsagenturen (GPRA) macht am 21. Mai Halt bei der Public Relations Initiative der Universität Hohenheim PRIHO.

Nach ersten Gesprächen mit Vertretern der Hochschule Hannover und der Universität Münster will sich die GPRA nun den Fragen und Forderungen der Stuttgarter Studierenden stellen. Unter Moderation des „PR-Journals“ soll die im vergangenen Jahr sehr emotional geführte Nachwuchsdebatte sachlich und für alle Beteiligte zuträglich in direkten Dialog weitergeführt werden.

„Uns interessiert vor allem die Realität, die hinter manch einem Job-Profil steht“, sagt Karolin Huber, Vorständin bei PRIHO. „Es fehlt an einer transparenten Auskunft darüber, ob ich als Absolvent für den Job gewappnet bin, und – wenn nicht – wie ich fehlende Skills zielführend erlernen und trainieren kann. Es kann nicht sein, dass wir vor Eintritt in das Berufsleben das Gefühl vermittelt bekommen, dass alle Anstrengungen ungenügend sind und so eine geringe Bezahlung zu rechtfertigen ist.“

„Wir möchten Schluss machen mit Vermutungen. Die PR-Branche ist im Wandel – und das betrifft nicht nur die Job-Profile, die sich in den letzten Jahren immer weiter ausdifferenziert haben“, sagt Jelena Mirkovic, Mitglied des Präsidiums der GPRA. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, für Transparenz zu sorgen. Dafür ist es wertvoll, auch den Blick der Studierenden auf die Branche zu bekommen.“

„Wir kommen jetzt gar nicht umhin, auch über Gehaltsfragen zu sprechen“, sagt Thomas Dillmann, Chefredakteur des „PR-Journals“ und Keynote-Speaker. „Doch dabei geht es nicht nur um eine aus dem Zusammenhang gerissene Zahl. Es ist eine Kombination aus finanziellen, sachbezogenen, sozialen und auch ganz persönlichen Leistungen. Die Unternehmenskultur macht den Unterschied.“

Zugesagt haben Heinrich Kommunikation, Sympra, die Convensis Group, Seifert PR und Serviceplan PR & Content. Los geht es am 21. Mai, 16:00 Uhr im Schloss Hohenheim. Interessierte sind herzlich eingeladen – PRIHO bittet um Anmeldung über Facebook.


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