Am 26. April ist es so weit - dann erscheint das größte deutsche Ranking zu Honorarumsätzen und Mitarbeiterzahlen der PR-Agenturen. Wie hat sich die Branche entwickelt? Welche Marktsegmente haben zugelegt, welche Region ist im Trend? Welche Agentur ist auf was spezialisiert – und damit interessant für bestimmte Kunden und Bewerber. Das PR-Umsatzranking gibt Antworten und ist das Stimmungsbarometer des Kommunikationsmarktes. Initiator des Rankings ist Gerhard Pfeffer, Herausgeber des PR-Journals.

Mehr als 1.500 Agenturen und Berater kontaktiert

Insgesamt wurden am 15. Februar 1.543 Agenturen und PR-Berater per E-Mail angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Sie haben nun Zeit, bis zum 8. März ihre Angaben zur Umsatz- und Mitarbeiterentwicklung zu machen.

Pfeffer Gerhard 2017 Foto Hansen Hennef„Transparenz ist ein wichtiges Anliegen des PR-Journals. Mit unseren Rankings möchten wir einen Überblick der komplexen deutschen Agenturlandschaft geben. Die Zahlen werden auch in diesem Jahr ein starkes Signal für die Leistungsstärke und wirtschaftliche Kraft der Kommunikationsdienstleister sein“, erklärt Pfeffer (Foto © Foto-Hansen, Hennef).

Es können nur Agenturen teilnehmen, die mindestens 50 Prozent des Honorarumsatzes mit klassischer PR-Arbeit erzielt haben. Und: Der Umsatz muss in Deutschland erzielt worden sein.

Sollten Agenturen die Einladung nicht erhalten haben, aber teilnehmen wollen, können sich die Interessenten beim „PR-Journal“ unter der E-Mail-Adresse ranking@pr-journal.de melden. Sie werden in den Online-Verteiler aufgenommen, einer Teilnahme am Ranking steht dann nichts mehr im Weg. Im letzten Jahr hatten sich 134 Agenturen beteiligt. Zum Vorjahres-Ranking 2016 geht es hier.

63 Spezialrankings – viel Platz für die Kompetenzen der Agenturen

Das Ranking von Pfeffer hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Branchenindikator entwickelt. 16 Bundesländer, acht Ballungszentren, 20 Branchen, elf Marktsegmente - insgesamt gibt es neben dem Gesamtranking noch weitere 63 Spezialrankings. Diese werden gerne von Kunden bei der Agentursuche und -auswahl gesichtet. „Eine Präsenz dort ist mehr als nur eine Pflichtübung. Agenturen belegen damit Themenfelder und zeigen glaubhaft ihre Spezialkompetenzen“, sagt Pfeffer.

Gleiches gelte laut Pfeffer für die Profile zu den einzelnen Agenturen im Ranking. Längst nicht alle Agenturen nutzen die Möglichkeit, sich dort darzustellen. Interessierte Kunden finden hier Angaben zu Referenzkunden und zu gewonnenen Awards sowie ein Porträt der jeweiligen Agentur.

Setzt sich der Aufwärtstrend in 2017 fort?

In den letzten Jahren gab es für die Agenturen nur einen Trend: Aufwärts. In 2016 konnten sie Honorarumsätze in Höhe von 645,44 Millionen Euro erwirtschaften. Das entsprach einem Zuwachs von 4,89 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In 2014 konnten sie Steigerungen in Höhe von 4,2 Prozent verzeichnen, in 2015 rund 6,7 Prozent. Auch die Zahl der Mitarbeiter in den Agenturen steigerte sich 2016 um 254 (+ 4,24 %) auf 5.985.

Pfeffer: „Je mehr Agenturen teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse sein. Im Sinne größtmöglicher Transparenz lade ich alle Agenturen und Einzelberater zur Teilnahme am Ranking ein.“


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