Der größte Horror in der PR: Der neue PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. (Grafik © obs / news aktuell GmbH / Sebastian Könnicke)

Jahreszeitlich passend, haben die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, beide Hamburg, wenige Tage vor Halloween einen neuen PR-Trendmonitor veröffentlicht. Thema: der größte Horror in der PR. Auf Platz 1 steht der Stress. Davor fürchten sich PR-Schaffende am meisten. Für den PR-Trendmonitor wurden mehr als 640 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen befragt. Die hier ausgewerteten Daten stammen aus dem Januar 2017.

Gefragt nach ihren größten Sorgen im Job geben die PR-Profis demnach an, dass ihnen Stress am Arbeitsplatz am meisten zusetze (34 Prozent). An zweiter Stelle der Sorgen-Skala steht das Führungsverhalten der Geschäftsleitung. Knapp jeder Dritte gibt an, mit dem Managementstil der Chefs zu hadern (31 Prozent). Sinkende Budgets sind der drittgrößte Grund für Sorgen von PR-Schaffenden. 30 Prozent bereitet die Entwicklung ihres Etats Kopfzerbrechen.

Nicht allzu groß ist hingegen die Angst vor unzureichendem Fachwissen im Job. Nur 15 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, dass ihnen das entsprechende Know-How fehlt und sie in ihrem Job nicht mehr mithalten können. Auf dem letzten Platz der größten PR-Sorgen landet das Thema "Outsourcing". Nur jeder Zehnte sieht seinen Job durch externe Dienstleister bedroht.

Die größten Sorgen der Kommunikatoren im Detail:

  1. Stress: 34%
  2. Führungsverhalten der Geschäftsführung: 31%
  3. Entwicklung des PR-Budgets: 30%
  4. Medienwandel: 29%
  5. Überholt werden von Digital Natives: 21%
  6. Bedeutungsverlust der PR neben Marketing und Werbung: 20%
  7. Zu hohe Erwartungen der Geschäftsleitung: 18%
  8. Fehlendes Fachwissen: 15%
  9. Outsourcing von PR-Leistungen an Dienstleister: 10%

Quelle: PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor, Befragung von 642 Fach- und Führungskräften aus Pressestellen und PR-Agenturen, Januar 2017.


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