Barley Katarina Generalsekr SPDWie „Handelsblatt“ und „Horizont“ übereinstimmend berichten, hat nun auch die SPD eine Agentur für den Bundestagswahlkampf 2017 gefunden, nachdem der Partei vor wenigen Wochen noch ihr Stamm-Werber Frank Stauss mit der Agentur Butter einen Korb gegeben hatte. Die SPD wird mit KNSK in den Wahlkampf ziehen, einer auf Werbung und Campaigning spezialisierten Agentur mit Standorten in Hamburg und Essen. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley (Foto) hat die Auftragsvergabe inzwischen bestätigt. KNSK hat unter anderem den Europawahlkampf 2014 mit Spitzenkandidat Martin Schulz sowie Bundestagswahlkämpfe von Gerhard Schröder als Lead-Partner umgesetzt.

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat sich laut „Handelsblatt“ folgendermaßen geäußert: „Wir haben uns entschieden, im Bundestagswahlkampf mit der Agentur KNSK zusammenzuarbeiten. KNSK ist eine so kreative wie professionelle Agentur, mit der die SPD bereits in vergangenen Wahlkämpfen erfolgreich zusammengearbeitet hat.“ KNSK kann auf eine Reihe von sehr vielfältigen Kunden verweisen wie zum Beispiel Borussia Dortmund, Autostadt, „ZDF“, Evonik, „Zeit“ sowie auf Standortmarketingkampagnen des Freistaats Thüringen und des Landes Schleswig-Holstein.

Spekulationsfreudige politische Beobachter sehen in der Wahl von KNSK ein Indiz für eine Kanzlerkandidatur von Schulz, wohingegen es ebenso Gerüchte gibt, dass die Absage von Stauss etwas mit einer möglichen Kanzlerkandidatur von SPD-Chef Sigmar Gabriel zu tun haben könnte. Der dritte mögliche Kandidat Olaf Scholz hätte wenigstens den Vorteil, er müsste nicht weit fahren: der Stammsitz von KNSK liegt an der Alster.

Deutlich früher hatten die anderen Parteien ihre Agenturpartner bekannt gegeben: Bündnis 90/Die Grünen arbeitet mit „Ziemlich Beste Antworten (ZBA)“ zusammen. Die Linke geht mit DiG/Trialon ins Rennen und die FDP mit Heimat Berlin. Die Kooperation der CDU mit Jung von Matt gilt als sicher, ist aber noch nicht bestätigt.


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