Quelle: (Arbeitsgemeinschaft Rankingliste mit „Horizont“, „W&V“, GWA (Datenauswertung: W&V) / *Testat liegt vor)

Was waren das für Zeiten, als von Corona noch nicht die Rede war. Das mag sich manche Agenturchefin oder mancher Agenturchef denken, die oder der aktuell auf die Zahlen aus dem Jahr 2019 zurückblickt. Denn damals war „die Welt noch in Ordnung“. Ablesbar ist das jetzt an den Zahlen, die das Ranking der inhabergeführten Agenturen 2019 hervorgebracht hat. Die Arbeitsgemeinschaft Rankingliste („Horizont“, „W&V“, GWA) ermittelte, dass die erfassten Top 50 auf ein Honorarvolumen von rund einer Milliarde Euro kommen. Das ist ein durchschnittliches Umsatzplus von etwas mehr als zwei Prozent. Das entspricht, wie „Horizont.de“ schreibt, in etwa dem durchschnittlichen Zuwachs von 1,5 Prozent, den der Agenturverband GWA vor kurzem für seine Mitgliedsfirmen ermittelt hat.

Die klare Nummer 1 bleibt nach wie vor die Münchner Serviceplan-Gruppe. Sie liegt mit großem Abstand vor Jung von Matt und der neuen Nummer 3, fischerAppelt. Während Jung von Matt 2019 nicht so recht vorankam und sich mit dem Vorjahresergebnis von 2018 (rund 85 Millionen Euro Gross Incom) zufrieden geben musste, machte fischerAppelt einen großen Sprung nach vorne. Die Hamburger Agentur mit PR-DNA konnte sich im Ranking der Inhaber geführten Agenturen von Platz 6 auf Platz 3 verbessern. Das Umsatzvolumen konnte fischerAppelt gar um 40 Prozent steigern, so dass ein Gross Income von 83 Millionen Euro erreicht wurde. Der Grund für die erhebliche Steigerung ist die Übernahme der Werbeagentur Philipp und Keuntje.

Erstmals in die Top 10 der Inhaber geführten Agenturen vorgerückt ist, die Hamburger Achtung-Gruppe von Mirko-Kaminski – eine weitere Agentur mit PR-DNA. Gutes Neugeschäft, der Ausbau des Bestandskundengeschäfts und Gründung von neuen achtung!-Agenturen brachte die Gruppe auf Platz 9.

Grundsätzlich ist noch anzumerken, dass die Arbeitsgemeinschaft Rankingliste die Eingangsvoraussetzung für das Ranking verändert hat. Anders als in den Jahren vorher gilt nun nicht mehr ein Mindestumsatzanteil von 25 Prozent, der mit klassischer Werbung erzielt werden muss.

Die ausführliche Analyse von „Horizont“-Redakteur Mehrdad Amirkhizi ist hier zu finden.


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